Irma Joubert: Das Mädchen aus dem Zug

das mädchen aus dem zug

Die sechsjährige Gretel ist die Heldin dieses Romans. Sie sitzt im April 1944 in Südpolen in einem Viehwaggon der sie direkt nach Auschwitz bringen soll. Doch der Halbjüdin gelingt die Flucht. Sie findet in Jakob einen Beschützer.

Von Irma Joubert habe ich nie zuvor etwas gelesen, aber schon nach den ersten Seiten ihrer packenden Geschichte war mir klar, hier gibt es kein Entrinnen mehr für den Leser. Die Autorin gerät nie in die Kitschschublade, schreibt aber so emotional über Gretel, dass ihr damit eine sehr enge Bindung an den Leser gelingt.

Damit nicht genug. Die Zeit des II. Weltkrieges und die Zeit bis hinein in die 60er Jahre werden kenntnisreich vom polnischen Blickwinkel heraus beleuchtet. Sehr genau weiß Irma Joubert über die Ängste der Polen vor den Russen zu erzählen. Sie lehnen die Vereinnahmung durch den großen Bruder im Osten nach dem Krieg ab. Bei einigen Absätzen fühle ich mich an Putin und die Krim erinnert. Mehr kann eine Story, die vor fast sieben Jahrzehnten spielte, die Gegenwart nicht berühren.

Gretel, die Tochter eines SS-Soldaten ist, lebt bei Jakob in Sicherheit. Niemand darf wissen, dass sie eine Deutsche ist, denn die Polen hassen Deutsche und Juden sowieso. Nach Kriegsende liefert Jakob Gretel schweren Herzens in Deutschland in einem Waisenhaus ab. Ihre Wege trennen sich.

Selten hat mich ein Roman so gepackt wie dieser. Irma Joubert führt mir vor Augen, dass die Liebe alle Grenzen aufzulösen vermag. Konfessionen und Ideologien werden bedeutungslos, wenn erst Mal die Liebe regiert, eine Botschaft die zu jeder Zeit gehört werden muss!

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27457-8, Preis 17,95 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 28.September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Heidrun Hurst: Im Feuer des Lebens

im feuer des lebens

Als ich vor einem Jahr “Die Kinder des Bergmanns” las, war ich hin und weg. Die Autorin hatte es sehr gut verstanden mich in die Zeit des Mittelalters zu entführen. Eingebettet in die Romanhandlung rund um die Bergmannkinder Jakob und Bärbel war eine berührende Geschichte entstanden, die längst nicht zu Ende erzählt war.

Jetzt nach einem Jahr legt Heidrun Hurst mit “Im Feuer des Lebens” endlich den zweiten Band dieser Saga vor. Obwohl eine lange Zeit vergangen ist, bin ich als Leser schnell wieder drin in der Story.

Das Geschwisterpaar ist längst getrennt voneinander und in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges ist es sehr ungewiss ob Bärbel ihren Bruder je wiedersehen wird. Knapp ist Jakob dem Galgen entgangen und auch Bärbel lebt in großer Not.

Heidrun Hurst schreibt so, als käme sie direkt aus dem 17.Jahrhundert und erzählt einfach die gerade miterlebte Geschichte nach. Sofort läuft beim Lesen ein innerer bunter Film mit.

Was mir bei diesem zweiten Band besonders auffiel, dass war seine christliche Botschaft. Der Autorin gelingt es, Glaubenswahrheiten über Jahrhunderte hinweg aktuell zu erhalten. Ich denke da unter anderem an die Kraft des Gebetes. Bärbel sehe ich plötzlich an dieser Stelle als Lernende. Ihr Mann betet zu Gott, weil er nicht mehr weiß wie er mit den schier erdrückenden Sorgen um sein Kinderasyl umgehen soll. Bärbel sieht ihrem Mann zu und spürt etwas vom Vertrauen auf Gott.

Auch dieser Roman lässt Fragen offen, erzählt noch nicht die ganze Story. Hoffentlich muss ich nicht wieder ein ganzes Jahr lang auf den nächsten Band warten!

mediaKern, ISBN 978-3-842-92306-5, Preis 14,95 Euro

Hier erfahrt ihr mehr über die Autorin Heidrun Hurst.

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Bielfeldt/Schneider: Helma – Wer bremst, verliert

wer bremst

Als Helma geboren wurde, waren ihre Eltern maßlos enttäuscht. Drei Töchter hatten sie bereits, was sie sich wünschten war ein Sohn. Helma bekam während ihrer Kinderzeit täglich zu spüren, dass sie unerwünscht und ungeliebt ist. Ob es Ohrfeigen oder Beleidigungen anderer Art waren, was Liebe ist, bekam Helma Bielfeldt erst viele Jahre später zu wissen.

Auch wenn es da in der Familie eine Oma gab, die Helma mal zärtlich in die Arme nahm und auch etwas von Jesus erzählte, gegen die übermächtige, brutale Mutter kam niemand an.
Mithilfe von Romy Schneider packt Helma ihr Leben aus. Sie erzählt alles. Da sind die schnellen Motorräder, der Alkohol, die Männer, ihre vielen Um- und Irrwege, da sind ihre Kinder und plötzlich ist da ihre große Kehrtwende.

Helma Bielfeldt lernt Jesus kennen und sie erfährt, dieser Typ liebt sie bedingungslos, vorbehaltlos, sie muss sich nicht verstellen. Helma macht Erfahrungen, die sie nie für möglich hielt. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann Henning und Jesus und es ist gut, dass sie nun von ihrer Kehrtwende geschrieben hat.

Umkehr ist immer möglich, frag Helma, sie hat es erlebt!

Brunnen, ISBN 978-3-765-50907-0, Preis 14,99 Euro

Helma Bielfeldt hat bücherändernleben nun diese Fragen beantwortet:

Hallo Helma, soeben ist Dein Buch “Helma – wer bremst, verliert” erschienen. Du hast bereits vor Jahren zu Jesus gefunden, warum erscheint Dein Buch gerade jetzt?

Das hat Gott so geführt. Ich wurde schon seit Jahren immer wieder von Freunden angesprochen -” Mensch Helma schreib doch mal ein Buch über dein Leben vor Jesus Christus und nachdem du dein Leben ihm gegeben hast”. Ich habe geantwortet, dass es jetzt manchmal noch aufregender als vorher ist. Aber ich sagte dann immer, dass ich reden kann, aber es nicht zu Papier bringen kann.

Und vor einem Jahr kam diese ´Zugbegegnung´ mit der Konstanze. Wir redeten viel über unseren Herrn Jesus Christus und beteten zusammen im Abteil. Nach 3 Stunden verabschiedeten wir uns. Ich schenkte ihr eine Biker Bibel. Ein paar Tage später rief sie mich an und sagte mir, dass ihr Chef meine Geschichte interessiert und sie möchten mit mir ein Buch schreiben. Sie hätten auch eine tolle Schriftstellerin für mich und so ging es los.

Du beschreibst Dein Leben ohne Jesus. War Dir irgendwann einmal bewusst, dass etwas in Deinem Leben fehlt?

Eins fehlte mir von Anfang an – geliebt zu werden. Das wurde mir sehr bewusst, als ich mein erstes Kind mit 29 Jahren bekam.

Henning ist vielleicht Dein größter Glücksfall. Kommt Jesus am wirkungsvollsten durch andere Menschen zu uns?

Durch Hennings klare Aussage, dass er Jesus Christus liebte, begann es in mir zu wirken. Vorher habe ich mir nie Gedanken über unseren Herrn Jesus gemacht.
Ich denke das Gott immer wieder Menschen gebraucht, zumal wir das immer wieder merken bei unseren Verteilaktionen mit den Bibeln und beim Vorlesen aus Gottes Wort.

helma Bielfeldt

Foto: Helma Bielfeldt
(Fotorechte bei: Lehmann/ERF Medien)

Dein Buch ist jetzt auf dem Markt. Was soll es beim Leser bewirken?

Das jeder Mensch geliebt wird von unserem Herrn Jesus Christus und das es immer einen Ausweg gibt aus dem Sündenkarussel.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hier noch der Hinweis auf einen Beitrag mit Helma Bielfeldt im ERF:

http://www.erf.de/index.php?node=67&content_item=384

Helma Bielfeldt stellt uns ein signiertes Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 22.September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Johannes Hartl: In meinem Herzen Feuer

in meinem herzen feuer

Wenn ich mir überlege, dass der Autor dieses Buches erst 35 Jahre alt ist, dann ist es um so verwunderlicher, denn dieses Buch kündet von Hartls tiefer Liebe zu Gott und von vielen gemachten Glaubenserfahrungen. Er beschreibt wie er sich auf den Weg zu Gott gemacht hat und wie er ihm näher gekommen ist. Beim Lesen wird mir schnell klar wie viele Erfahrungen Hartl bislang gemacht haben muss.

“Dem Beter wird die Welt immer tiefer und Gott immer größer.”

Dieses Buch hat gleich mehrere Ebenen. Da redet der Autor über sich selbst und seinen Weg als Mensch zu Gott hin. Da ist aber auch der Johannes Hartl, der nicht gleich als Beter geboren wird. Das nimmt Lesern, die unerfahren im Gebet sind, die Angst, vielleicht auch Minderwertigkeitskomplexe. Der Autor schafft so eine Ausgangslage, von der aus er mit seinem Leser in Richtung Gebet und Beziehung zu Gott schreiten kann.

“Gebet beginnt mit und lebt vom Wahr-nehmen.”

Es lohnt sich dieses Buch als Andachtsbuch zu lesen. In ihm sind eine Menge kurzer Sätze enthalten über die es sich lohnt länger nachzudenken, als dies im ständigen Lesefluss möglich ist. Genau solche Einzelsätze sind es die mir sagen, der Autor weiß sehr genau von was er schreibt, er muss es selbst erlebt haben.

“Was also ist Gebet? Eine Bewegung des Herzens, die damit beginnt, zurückzukommen zu dem, der schon auf mich wartet.”

Es sind nicht die großen Weltneuigkeiten die Johannes Hartl hier verkündet. Er packt mich und nimmt mich viel mehr an den Stellen mit, die ich ebenso wie er oder doch ähnlich erlebt habe, in meiner eigenen Beziehung zu Gott. Ich stelle Vergleiche an, werde an vertane Chancen erinnert und mir wird klar, zu spät ist es noch lange nicht.

“Im Gebet werde ich schonungslos konfrontiert mit meinem Kreisen um mich selbst.”

Von Kapitel zu Kapitel wird das Nachdenken über das Gebet intensiver und ertragreicher. Hartl versteht es sehr gut sich nicht im theologischen Geplapper festzufahren, sondern in lebensnaher Sprache das Gebet so zu beschreiben wie es wirken kann und dabei keinesfalls zur Einbahnstraße verkommt.

Selten habe ich von einem deutschen Autor ein so intensives und ansprechendes Buch über das Gebet gelesen!

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26610-8, Preis 16,95 Euro

bücherändernleben hat Johannes Hartl nun folgende Fragen gestellt:

Lieber Johannes Hartl, seit wenigen Wochen ist Dein Buch “In meinem Herzen Feuer” auf dem Büchermarkt. Wie sehen die ersten Leserreaktionen aus?

Bislang habe ich nur sehr positive Reaktionen bekommen. Einige fanden es ein wenig sehr philosophisch, doch alle waren von den Geschichten wirklich gepackt und begeistert. Besonders gefreut hat mich, dass das Buch einige Leute so richtig neu für das Gebet begeistert hat.

Das Gebet ist Dein großes Thema und Du erzählst dabei sehr persönlich, fällt es Dir nicht schwer völlig fremde Menschen so tief in Dein Privatleben schauen zu lassen?

Doch, das war eine echte Überwindung. Das Buch entstand aus der einfachen Überlegung heraus: wenn ich jetzt sterben würde, was würde ich zuvor gerne getan haben wollen? Und als Antwort kam: ich würde gerne mehr über meinen Weg mit Jesus erzählt haben. Das Wagnis, so persönlich zu werden, bin ich in meiner CD “Augenlieder” erstmals eingegangen. Und auch das war eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung.

Wann in Deinem Leben hast Du bemerkt, dass das Gebet zu Gott keine Einbahnstraße ist?

Das habe ich zum ersten Mal deutlich gemerkt bei meiner einschneidenden Erfahrung mit dem Heiligen Geist im Alter von 14 Jahren.

johannes hartl

Foto: Johannes Hartl

Betest Du persönlich innerhalb eines festen Tagesschemas oder gibt es bei Dir auch das spontane Gebet, bei dem Wut, Enttäuschung, Lob und Dank einfach so heraussprudeln?

Beides. Ich brauche ein festes Schema, doch das Gebet durchzieht meinen ganzen Alltag.

Wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umschaue, stelle ich eher eine Gebetsmüdigkeit fest. Siehst Du dies ebenso?

Also mein Bekanntenkreis sieht da zwar tatsächlich anders aus, aber grundsätzlich gibt es in der westlichen Christenheit viel Unwissen über Gebet und auch viel Trägheit, ja.

Wie kann man Menschen erfahrbar werden lassen: Beten ist eine lohnende Aktion?

Ach ja, so “lohnend” ist es ja gar nicht. Für mich ist Beten mehr etwas wie Kunst, also etwas, das gerade seine Schönheit und Einzigartigkeit darin hat, dass es sich eben nicht immer lohnt, nicht verzweckt wird. Wo ein Mensch zweckfreie Schönheit sieht (zum Beispiel in einem Gebetshaus oder einem Kloster), strahlt das in einem ganz eigenen Licht, das Menschen intuitiv anzieht.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Der SCM R. Brockhaus Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Buches zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 15. September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Bibel statt Parteibuch

Bibel statt Parteibuch

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27466-0, Preis 12,95 Euro

In wenigen Wochen wird es ganz sicher allerhand politische Reden und offizielle Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls geben. Eine Woche später wird alles wieder vorbei sein und viele Menschen werden sich fragen: “Ist denn wirklich bereits alles zusammengewachsen was zusammengehört?”

Genau dies war meine Motivation von meinen Alltagserlebnissen als Christ in der DDR zu schreiben. Der Verlag der Franckebuchhandlung in Marburg hat daraus nun ein schönes Buch gemacht. Schaue ich mir die Fotos im Mittelteil des Buches an, frage ich mich: “Wo ist nur die Zeit geblieben?” Der Bauch war damals noch kleiner und ich zog als Maler durch Schwaan und als kleiner Rabauke durch das Bessaraberdorf Serrahn. Alles Orte im idyllischen Mecklenburg. Verraten wird wie ich unseren heutigen Bundespräsidenten in Rostock kennenlernte, wie ich Farbe klaute um mit meinem Pastor eine kleine Dorfkapelle zu renovieren, wie es zu meiner ersten Rezension kam und wie sich die Innenstadt von Güstrow über Nacht verändert hatte, nur weil Erich Honecker den damaligen Bundeskanzler dort empfing. 25 Erlebnisse zum 25. Jahrestag des Mauerfalls…

Gern stehe ich auch für Buchlesungen und Interviews zur Verfügung. Hier schon mal ein Ausblick welche Termine bereits feststehen.

Natürlich freue ich mich, wenn sich viele Menschen für dieses Thema interessieren und mein Buch kaufen. Seit heute ist es beim Onlineriesen zu kaufen. Auf der letzten Seite des Buches lade ich jeden einzelnen Leser ein…

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Chris Fabry: Mehr als mein Herz

mehr als mein herz

Fabry-Romane haben alle den literarischen Hauch der Einmaligkeit. Oft lese ich eine Story und irgendwie und irgendwann habe ich sie zuvor bereits in ähnlicher Form präsentiert bekommen. Nicht so bei Chris Fabry!

Truman ist Journalist, hat seine Familie verlassen, als sie ihn am dringendsten gebraucht hätte. Er ist gerade arbeitslos geworden, ist spielsüchtig und sein Sohn Adrian liegt im Krankenhaus und wartet dringend auf ein neues Herz. Ein zum Tode verurteilter Mann entschließt sich, sein Herz für Adrian zu spenden und geht dabei so weit, zu gestehen, was er nicht getan hat.

Eine unglaubliche Geschichte, die in Amerika spielt und gleich mehrere Themen zum Inhalt hat. Da geht es um Sinn und Unsinn der Todesstrafe, um Sünde, Gnade und Vergebung und immer wieder um die Liebe Gottes. Fabry hat für diesen Roman den Christy Award bekommen, vielleicht auch deshalb, weil er niemanden mit theologischem Geplapper überfährt und dabei dennoch Gottes Liebe und Gnade predigt.

Nichts in diesem Roman ist vorhersehbar. Fabry wiegt mich in Sicherheit und lässt mich auf das spannende Ende hin lesen, aber kurz vor dem Ende, stellt er seine Geschichte auf völlig neue Weichen. Mir wird einmal mehr bewusst, nichts in Gottes Plan ist für uns Menschen vorhersehbar. Aber so lange Hoffnung möglich ist, sollten wir sie beim Schopfe packen und Gottes Liebe in unser Herz und unseren Alltag hineinlassen.

Ein berührender Roman, der mir zeigt, für Gottes Liebe ist es nie zu spät!

Gerth Medien, ISBN 978-3-865-91935-9, Preis 16,99 Euro

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Namensänderung: Aus Brunnen Basel wird fontis

Seit kurzer Zeit ist aus dem Verlag Brunnen Basel der fontis Verlag geworden. Warum dies geschah wollte bücherändernleben nun vom Verlagsschef Dominik Klenk wissen:

Hallo Dominik Klenk, Sie waren Chef des Brunnen-Verlages in Basel, ab sofort heißt Ihr Verlag fontis. Was war so schlecht am alten Namen?

Der Name Brunnen ist in Deutschland schon besetzt durch den Brunnen Verlag in Gießen und durch den Schreibwaren Verlag Brunnen. Da ist es uns ein wenig eng geworden zwischen diesen großen Brüdern.

Wer kam auf den Namen fontis und vor allem was bedeutet fontis?

Wir haben als Team im Verlag viel darüber nachgedacht und gebrainstormt und uns von Profis inspirieren lassen.

´fontis ist das Resultat dieser Gespräche. Und wir finden es passt prächtig zu uns und transportiert unsere Botschaft nach vorne, ohne unsere Geschichte zu verlieren.

`fontis bedeutet Ursprung, Quelle und schließt damit schön an den alten Brunnen an. Und die Fontäne ist ja gewissermaßen der Brunnen in Hochform.

klenk

Dr. Dominik Klenk

Bringt der neue Name auch eine neue inhaltliche Ausrichtung des Verlages?

Wir werden sicher ein wenig spritziger und mutiger als bisher agieren. Die junge Generation darf sich das Beste erwarten.

Im Zentrum des Verlages bleibt die Bibel. Ausgehend von dieser Hoffnung für alle werden wir uns weit nach außen lehnen, um mit unseren Büchern auch Menschen zu erreichen, die diese Hoffnung bislang noch nicht kennen lernen durften.

Was unterscheidet fontis von anderen christlichen Verlagen im deutschsprachigen Raum?

´fontis ist missionarisch und apologetisch aufgestellt. Es geht uns darum, die Fragen unserer Zeit im Lichte des Evangeliums anzustrahlen und auf die Kraft des lebendigen Wortes zu vertrauen.

Wir dürfen nicht vergessen: Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über der tigerhaften Natur des Menschen. Was Kultur bedroht, ist Sprachverhunzung.

Welches Buch unter den Neuerscheinungen in diesem Herbst ist Ihr ganz persönlicher Favorit und warum sollten wir ihn unbedingt alle lesen?

das buch der mitte

(“Das Buch der Mitte” erscheint im Oktober.)

Ich bin begeistert von unserem gesamten Herbstprogramm. Ehrlich. Das wird ein Hammer.

Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann für “Das Buch der Mitte” von Vishal Mangalwadi:

Eine Kulturgeschichte der Bibel, ein Feuerwerk christlicher Funkenschläge, ein Zeugnis für Weltveränderer von morgen.

Kann ich aus Deutschland weiterhin Ihre Bücher bei Alpha.de einkaufen?

Ganz sicher weiterhin bei http://www.alpha-buch.de/ und vor allem auf http://www.fontis-verlag.com

Das ist mehr als ein Shop. Das ist ein sehr cooler christlicher Blog mit aktuellem Content, auf dem man auch Bücher kaufen kann.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

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