Marianne J. Voelk: Daniel, mein jüdischer Bruder

daniel, mein

Rezension von Christian Döring:
Autorin Marianne Voelk wurde Anfang der 30er Jahre in Nürnberg geboren und beschreibt in ihren Erinnerungen, wie sie zu ihrem jüdischen Bruder Daniel kommt.

Als Marianne noch das kleine Mädchen Rosalie war und ihre Eltern mit der jüdischen Nachbarsfamilie Rosenholz befreundet waren, verstand sie zunächst die politischen Veränderungen des Alltags noch nicht. Deutsche sollten mit Juden keine Ehen mehr eingehen. Immer weiter gingen die Vorschriften und Gesetze der braunen Machthaber. Schließlich wurde es sogar gefährlich, als deutsche Familie Freundschaft mit einer jüdischen Familie zu leben. All dies jedoch vermag die Verbundenheit der befreundeten Familien nicht zu trennen.

Die Nürnbergerin erinnert sich nach Jahrzehnten noch sehr gut an die Reichskristallnacht, an die Angriffe auf Nürnberg und vor allem an ihren besten Freund Daniel, der zu ihrem Bruder auf Zeit wurde.

In dem Moment, in dem die Nazis vor dem Haus der Familie Rosenholz eintreffen, in die Wohnung eindringen und Daniels Eltern mitnehmen, gelingt dem Jungen zwar die Flucht, er steht nun aber mutterseelenallein da …

Ausgegrenzt sein, einer menschenverachtenden Ideologie zu trotzen und Mensch zu bleiben, sind die großen Themen die Marianne Voelk in ihrem Buch aufgreift. In der Gegenwart sind diese Themen aktueller denn je.

Nicht der Einteilung von gut und böse widmet sich die Autorin. Sie schreibt ganz einfach ihre Geschichte auf, die sie mit ihrem Bruder auf Zeit erlebt hat. So ganz nebenbei wird dabei sehr deutlich, wie wichtig das Verhalten einzelner ist, auch wenn es zunächst aussichtslos scheint und nicht ungefährlich ist. Unter großen Gefahren lebt Daniel fortan in Mariannes Familie.

Solange Menschlichkeit Leben rettet und einer menschenverachtenden Diktatur die Gefolgschaft versagt, ist noch Rettung möglich. Marianne Voelk beweist dies mit ihrer berührenden Geschichte!

Brunnen, ISBN 978-3-765-50947-6, Preis 17,99 Euro

Der Brunnen Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 21.02.2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Tosca Lee: Iskariot

iskariot

Rezension von Christian Döring:
Judas kennen wir als Verräter. Für 30 Silberlinge hat er Jesus verraten. Meist kommt er nicht so gut in Geschichten weg.

Im vorliegenden Roman allerdings beschreibt Tosca Lee diesen negativen Helden, als einen Mann der auf der Suche nach Befreiung war. Schon sein Vater war Freiheitskämpfer und wurde getötet. Auch seinen großen Bruder verlor Judas. Danach bekam er, nach dem Tod seines Vaters, einen jüngeren Bruder, den seine Mutter in Schande empfing.

Judas selbst erzählt hier seine Lebensgeschichte. Vielschichtig und abenteuerlich ist sein Leben. Früh sieht er Grausamkeiten und sehnt sich nach einem Leben in Freiheit. Er ist darauf bedacht die Reinheitsgesetze strikt einzuhalten. Und dann kommt dieser Jesus in sein Leben. Wanderprediger, gibt es an jeder Straßenecke, aber bei Jesus ist plötzlich vieles ganz anders…

Der Verräter Judas, verlässt seine Mutter und geht mit Jesus mit. Jesus nennt nur einen seinen “Freund”, ausgerechnet Judas…

Der Leser hört die Wundergeschichten aus dem Munde von Judas selbst. Und der ringt desöfteren mit sich und Jesus, aber Judas bleibt bei ihm, aus lauter Liebe zu seinem Meister…

Tosca Lee legt hier einen beeindruckenden, temporeichen Roman vor. Sie nimmt dem Judas die vermeintliche Verräterrolle, bleibt oft sehr nah an biblischen Quellen und eröffnet dem Leser doch ein völlig neues Judasbild!

Brunnen, ISBN 978-3-7655-0946-9, Preis 19,99 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Buches zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 8.02.2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Tamera Alexander: Wer um Liebe ringt

wer um liebe ringt

Rezension von Christian Döring:
Längst hat die amerikanische Autorin Tamera Alexander mit ihren historischen Romanen auch im deutschsprachigen Raum einen großen Fankreis.

Nashville, 1869: Die Story, die die Autorin erzählt, spielt in längst vergangenen Zeiten. Liest man sie jedoch in diesen Wochen in Deutschland, ist sie aktueller denn je. Da kommen Fremde ins Land. Man misstraut ihnen, sie stören die alltägliche Ruhe, außerdem; kann man denen trauen?

Aber der Reihe nach: Maggie und ihr schwer-herzkranker Vater leben noch auf ihrer Farm. In wenigen Tagen soll sie zwangsversteigert werden. Maggies Mutter ist gestorben, ihre Brüder sind im Krieg geblieben und wie es aussieht, steht ihrem freien Fall in der gesellschaftlichen Stellung innerhalb der Stadt nichts mehr im Weg. Geblieben ist Maggie ihre Leidenschaft zu ihrem Pferd Bourbon Belle. Manchmal reitet sie wie im Flug, obwohl dies zu jener Zeit für eine Frau unanständig ist. Gern würde sie ihr Pferd beim nächsten großen Rennen antreten lassen, die 35 000 Dollar Siegprämie wären so etwas wie ein Sechser im Lotto. Aber wer soll das Pferd reiten?

In diese Situation kommt Cullen McGrath in die Stadt. Der Witwer will eine Farm kaufen, aber wer verkauft schon an einen Iren?

Cullen trifft Maggies Vater, der vertraut dem Iren und trifft eine Geschäftsvereinbarung mit ihm. Er würde ihm seine Farm sofort verkaufen, wenn Cullen dafür Maggie heiratet.

Der Leser kann sich denken, dass Maggie nicht wenig überrascht ist. Iren mag sie so wenig wie alle Anderen hier in Nashville. Tamera Alexander gelingt es einmal mehr, wichtige aktuelle Themen in einer historischen Story gut und nicht aufdringlich zu platzieren.

Vorurteile abbauen hat etwas mit Vertrauen schenken zu tun. Dies ist sicher nicht einfach, aber möglich. Irgendwann in diesem Roman stellt Maggie fest: “Es ist nicht so gekommen, wie wir dachten.” Allein dieser Satz kostet ihr Kraft, ist aber wichtig um Einsicht zu gewinnen und offen zu sein für das was kommt.

Gott spielt eine nicht unerhebliche Rolle in dieser Geschichte. Der Glaube an ihn hat viel mit Vertrauen zu tun. Dort wo Vorurteile leben, reißen sie Wunden auf. Bei Gott können Wunden heilen, doch dafür braucht es Menschen wie Maggie!

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27555-1, Preis 15,95 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 28. 01. 2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Herzlichen Glückwunsch!
Annette hat das Verlosungsexemplar gewonnen.

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Elisabeth Büchle: Sturm im Paradies

sturm im paradies

Rezension von Christian Döring:
Viele werden sich noch an den Tsunami erinnern, der vor über einem Jahrzehnt weite Teile des Indischen Ozeans verwüstete und weit über 200 000 Menschen in den Tod riss. In diese apokalyptische Szenerie verführt Elisabeth Büchle ihre Leser mit ihrem aktuellen Liebesroman.

Die junge Sanitäterin Rebecca bekommt zusammen mit Anderen eine Einladung von einem reichen Amerikaner, zu dessen Hochzeitsfeier, die dieser in Khao Lak in Thailand feiert. Dies ist seine Art Rebecca und ihrem Team der Luftrettung, seinen Dank dafür zu sagen, dass sie ihm vor Wochen im Schwarzwald das Leben gerettet haben. Eigentlich wollte Rebecca das Geschenk des Millionärs gar nicht annehmen, aber dann sagt sie doch zu.

Der Leser kann sich einmal mehr darauf verlassen, dass die Erfolgsautorin auch diesmal detailverliebt die Schauplätze ihrer Story beschreibt. Als Leser beginnt da sofort in meinem Hirn ein Film bewegter Bilder mitzulaufen. Wenn ein Roman dies bei mir schafft, sind ihm die volle Punktzahl sicher.

Am Urlaubsort angekommen lernt Rebecca in der kleinen Pension, natürlich sofort auch Deutsche kennen. Aber sie hat auch ein Auge für die Einheimischen und ihre Probleme in diesem so herrlichen Urlauberparadies. Hinter den Kulissen, ist längst nicht alles nur heile Welt. Rebecca wäre nicht Rebecca, bliebe sie nur in der Beobachterhaltung.

Aber sie lernt auch den deutschen Freund des amerikanischen Bräutigams kennen. Lukas ist ihr auch sofort sympathisch, aber ganz so schnell geht es nicht bei Rebecca. Und als Liebe sich endlich bahn bricht, beginnt der Unheil bringende Tsunami. Das junge Paar wird auseinandergerissen. Nichts ist mehr wie es war …

Und hätte es mir die Autorin nicht selbst bestätigt, nie in Thailand gewesen zu sein, wäre ich davon ausgegangen, dass sie das Land und seine Menschen genau kennt. Dies spricht für fleißige Recherchearbeit.

Mit hohem Tempo läuft dann alles auf das lebensvernichtende Finale zu. Rebecca überlebt. Tote ohne Zahl, Verwundete deren Versorgung nur sehr mangelhaft ist, all dies registriert Rebecca und bietet sofort ihre Hilfe als Sanitäterin an. Von Lukas ist keine Spur. . .

Beeindruckend, wie Elisabeth Büchle eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte um den schrecklichen Tsunami webt und dabei offenlegt, wie Menschen in Krisenzeiten über sich hinauswachsen!

Gerth Medien, ISBN 978-3-957-34084-9, Preis 16,99 Euro

Autorin Elisabeth Büchle hält ein signiertes Verlosungsexemplar bereit. Wer seinen Kommentar bis zum 24.1.2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Herzlichen Glückwunsch!
Elke hat das signierte Verlosungsexemplar gewonnen.

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Cathy LaGrow: All die Jahre

lagroh

Rezension von Christian Döring:
Als junges Mädchen wird Minka von einem fremden Mann vergewaltigt. Sie ist noch nicht einmal aufgeklärt; weiß nicht welche Folgen sich daraus ergeben können. Und so geschieht es. Das junge Mädchen wird schwanger.

Die Tochter einer holländischen Einwanderin in Amerika wird, Anfang des letzten Jahrhunderts, von ihrer Familie getrennt, um ihr Kind in der Fremde zu bekommen. Zu dieser Zeit wären der gute Ruf des Mädchens und der Familie schnell dahin gewesen. Minka findet in der Leiterin dieser Einrichtung eine sehr verständnisvolle Frau, die Adoption ihres Kindes ist jedoch längst beschlossene Sache.

Familienangehörige von Minka schreiben gemeinsam dieses Buch, weil sie Minka und ihren Glauben an Gott so sehr schätzen. Sofort hat diese Geschichte von mir Besitz ergriffen.

Als Minka ihr kleines Mädchen zurücklassen muss, hält sie nur ein einziges Foto von ihrer Tochter in ihren Händen. Doch “All die Jahre” ihres langen und sehr reichen Lebens wird sie ihre Tochter nie vergessen. Beinah täglich denkt sie an das kleine Mädchen und rechnet nach, wie alt diese nun ist. An die Leiterin der Einrichtung, in der sie ihr Mädchen die ersten Lebenstage liebkost hat, schreibt sie im Verlauf der Jahre über 100 Briefe. Sie will wissen, ob es ihrem Mädchen gut geht, aber sie darf nichts erfahren …

Dieses Buch ist ein Meisterwerk zu den inzwischen vernachlässigten Themen Glaube und Vergebung geworden. Sehr berührend wird in dieser Lebensgeschichte deutlich, dass nur die Liebe zum Ziel führt. Und manchmal wird nie endende Mutterliebe mit einem Wunder belohnt!

Gerth Medien, ISBN 978-3-957-34086-3, Preis 16,99 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bist zum 18.1.2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Miroslav Volf: Öffentlich glauben in einer pluralistischen Gesellschaft

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Rezension von Leopold Kleedorfer:
Die Säkularisierungsthese des 19. Jahrhunderts ist also nicht eingetroffen. Demnach hätte Religion langsam aufhören sollen, sobald Bildung, Technik und andere Faktoren ausreichend vorhanden wären. Im 21. Jahrhundert scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Die Religionen gewinnen an Bedeutung und sogar die neuesten Technologien sind darin eingebunden, wenn es um die Verbreitung der Religionen geht.

Miroslav Volf unterscheidet in allen Religionen zunächst zwischen einem “dicken Glauben” und einem “dünnen Glauben”, und zeigt auf, dass in der Öffentlichkeit hauptsächlich der “dünne Glaube” wahrgenommen wird. Viele Mitglieder der Religionsgemeinschaften sehen in ihrer Religion nur mehr die funktionierende Reduktion des Glaubens. Hierin dient der Glaube bzw. Gott oder “Götter” nur der Verwendung um seinen eigenen Lebensstil zu rechtfertigen bzw. die persönlichen Ziel zu erreichen.

Anhand der Liebe erklärt der Autor welche Tendenzen in der Gesellschaft zu sehen sind. Im Laufe der Geschichte ist diese Liebe geschrumpft, von der Liebe zu Gott, zur Liebe zu den Menschen bis zur heute vorherrschenden Eigenliebe. Er ermutigt jede Generation, die Themen Gott, Glaube und Religion neu zu überdenken.

Große Teile des Buches widmet er dem Umgang der Religionen und deren Anhängern in der Nachbarschaft. Er setzt sich dabei mehr für ein “friedliches Nebeneinander” ein als für ein “gezwungenes Miteinander”. Wir sollten nicht krampfhaft Gemeinsamkeiten suchen, welche zwar oberflächlich da sind, jedoch keine gemeinsame Kernverbindung haben.

Öfters zitiert er Islamische und Jüdische Denker, deren Gedanken auch von Menschen, die an Jesus glauben, kommen könnten. Aufgrund dieser Wertschätzung sollte Friede möglich sein, ohne sich einerseits religiös verpflichtet zu fühlen oder anderseits gute Aussagen aufgrund der Religionszugehörigkeit in Frage zu stellen.

Volf empfiehlt eine “respektvolle Grenzpflege”, einen großzügigen Umgang mit den Besonderheiten und eine Betonung auf Geschenke und die Gastfreundschaft. Ein “Wettkampf der Liebe” sollte öffentlich ausgetragen werden.

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27538-4, Preis 14,95 Euro

Hier spricht Leopold etwas ausführlicher über das Buch.

Der Verlag der Franckebuchhandlung stellt uns ein Verlosungsbuch zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 24.1.2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Herzlichen Glückwunsch!
Niklas hat das Verlosungsexemplar gewonnen.

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Max Lucado: Das Cafe zwischen Himmel und Erde

das cafe lucado

Diese letzte Rezension in 2015, soll zugleich Ausblick in das Jahr 2016 sein, denn offiziell erscheint dieser Roman erst am 1. Januar 2016. Hier kann er allerdings schon jetzt gekauft werden. Der Verlag hat uns aber auch ein Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt. Wer seinen Kommentar bis zum 10. Januar 2016 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück und ein gesegnetes, friedliches 2016 !!!

Rezension von Christian Döring:
Chelsea kommt mit ihren beiden Kindern zurück an den Ort, an dem sie aufgewachsen ist. Ihr Mann Sawyer, ein Sportler mit viel Geld auf dem Konto, hat alles falsch gemacht, was man als Ehemann nur falsch machen kann. Nach 12 Ehejahren erfährt Chelsea, dass er sie betrogen hat und die Verantwortung dafür trägt, dass das einst gut gefüllte Konto an Schwindsucht leidet. Für Chelsea gibt es nur noch die Scheidung.

Sehr gespannt war ich auf den ersten Roman von Max Lucado. Gut, er hat seine Botschaft in eine herrlich-himmlische Story verpackt, aber seiner Botschaft bleibt er treu: Frag nach Gott und er wird sich dir zeigen!

In das gemütliche Café ihrer Großmutter kehrt Chelsea zurück. Sie will es neu eröffnen. Aber Chelsea kommt auch an einen Ort zurück, an dem sie selbst Verwundung und Schmerzen an ihrer Seele erlitten hat. Fest steht für sie, dass ihr alter Vater, der als einziger noch lebt, Schuld an der Tragödie der Vergangenheit trägt. Sie will mit dem alten Mann auf keinen Fall etwas zu tun haben …

Nachdem das Café von Chelsea eröffnet wurde, ist die Zahl der Besucher mehr als spärlich. Der Ort an dem Besucher in früheren Jahren neben leckerem Kaffee auch Trost und Hoffnung bekamen, ist für Chelsea zu einer neuen Pleite geworden. Die Situation ändert sich grundlegend, als plötzlich der Gott-Blog installiert wird. Besuchern des Cafés ist es nun möglich, hier eine Frage direkt an Gott zu stellen und er selbst antwortet innerhalb weniger Minuten darauf.

Sie meinen dies geht nicht? Doch es ist möglich!

In der Story von Max Lucado spielen Engel eine wichtige Rolle. Dem Leser wird schnell deutlich, dass Gott Engel braucht. Seine Liebe zu uns Menschen wird genau dort sichtbar, wo Engel ins Geschehen eingreifen.

Übrigens, und auch dies wird beim Lesen sehr deutlich: Da wo Menschen beginnen auf ihren Nächsten zu achten, da werden sie im Handumdrehen Mitarbeiter der himmlischen Heere.

Dieser Roman, der auch von Teetrinkern gelesen werden darf, ist eine ausgezeichnete Lehrstunde im Fach Vergebung und gleichzeitig eine sehr unterhaltsame Lektüre!

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-386827-553-7, Preis 15,95 Euro

Herzlichen Glückwunsch!
Edelgard hat das Verlosungsexemplar gewonnen.

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