Jürgen Werth: Das Geheimnis der Seligpreisungen

„Schätze der Bibel“ nennt der Verlag seine neue Reihe und gleich das erste Thema hat es in sich. Die Seligpreisungen klingen nicht gerade zeitgemäß, eher was für die Stillen in der ewig zweiten, dritten oder auch vierten Reihe.
Aber bei Jürgen Werth werden die alten Worte wieder aktuell. Mit diesem Buch setzt er ein Thema auf die aktuelle Tagesordnung dem wir uns dringend zuzuwenden haben. So klingen die aktuellen Kommentare von Jürgen Werth, neben den biblischen Texten auffordernd und er macht aus seinem Buch ein Programm für die Gegenwart.
Dies kleine blaue Büchlein mit Lesebändchen ist für Leute gedacht, die die Kraft haben gegen den Strom zu schwimmen!

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26458-6, Preis 12, 95 Euro

Jürgen Werth hat folgendes Interview mit uns geführt:

Der R. Brockhaus Verlag startet eine neue Buchreihe. „Schätze der Bibel“ heißt sie und Sie Jürgen Werth, sind Autor des ersten Bandes, der sich mit den Seligpreisungen in unserer Zeit beschäftigt. Wie kam es zu diesem Thema?

Der Verlag wollte die neue Reihe gerne mit den Seligpreisungen beginnen. Und mit mir. So sind wir zusammen gekommen. Erst hab ich mich ein bisschen gewehrt – die Seligpreisungen sind ein schwieriges Stück Jesus-Geschichte. Dann aber habe ich mich regelrecht in den Text verliebt. Weil er ungeheuer aktuell ist.

Sind letzten Endes nicht die die Dummen die die Seligpreisungen wörtlich nehmen?

Nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten sind sie die Gewinner. Denn was bleibt am Ende von den kaltherzigen Egomanen. Eine kleine Notiz in der Zeitung. Die „Seligen“ aber, von denen Jesus hier spricht, haben die Welt verändert. Wenigstens ein bisschen. Haben Spuren der Menschenfreundlichkeit Gottes hinterlassen.

Was bedeutet das heute für Sie ganz persönlich zu den „Seligen“ zu gehören?

Es bedeutet, zu den Jesus-Leuten zu gehören. Denn eigentlich passen all die Seligpreisungen nur zu Jesus. Wer nun möchte, dass sie auch auf ihn zutreffen, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als sich an diesen Jesus zu halten. Im Gleichnis vom Weinberg sagt er einmal: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Übertragen heißt das: Ohne mich könnt ihr nicht selig sein. Auch wenn ihr euch noch so sehr ins Zeug legt. Die Seligpreisungen sind nicht ohne den Seligpreiser zu haben.

Sie sagen selbst im Buch Jesus mag nicht die Welt der Rücksichtslosen, der Menschenverächter und Schöpfungsschänder, aber in jedem von uns steckt dies alles zumindest ein klein wenig, wie können wir dennoch in dieser Welt für die Seligpreisungen werben?

Viele haben das ja schon getan. Ich erinnere an Franz Alt. Die Seligpreisungen sind, wie die ganze Bergpredigt, ein Gegenentwurf zum Regelwerk unserer Zeit. Und weil viele merken, dass wir mit diesem Regelwerk nicht weiter kommen, dass wir in Sackgassen landen, hat dieser Gegenentwurf wieder eine Chance. Jesus lädt in eine andere Welt mit anderen Regeln ein. Wenn wir uns dran halten, oder besser: wenn wir uns an ihn halten, gibt’s Hoffnung.

Sinngemäß sagen Sie im Buch, die Welt der Seligpreisungen ist die Welt der Menschen mit dem langen Atem. Wie würden Sie versuchen jemandem die Wichtigkeit der Seligpreisungen in der Gegenwart zu erläutern?

Jürgen Werth

Ich würde ihm einfach die Zeitung von heute in die Hand drücken. Gerade in den letzten Monaten haben wir doch allzu augenfällig erlebt, wohin Geldgier und Machtmissbrauch führen. Ich würde fragen: Willst du auf Dauer in dieser Welt leben? Und dann würde ich mit ihm Schritt für Schritt diese Seligpreisungen durchgehen. Und wenn er dann sagt: Das ist aber zu schön, um wahr zu sein, würde ich ihm von Jesus erzählen. Der hat so gelebt. Und die Welt verändert.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Jürgen Werth: Das Geheimnis der Seligpreisungen

  1. Ruth Steckroth

    Danke…Gerade die Seligpreisungen sind es…in denen wir uns immer wieder einlesen sollten..mir persönlich sagen sie so viel aus…
    schön, dass es jetzt dieses Buch gibt…Hoffentlich setzen sich viele Menschen damit auseinander..

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