Horst Kommerau: Licht über Afrika

Vor genau 22 Jahren erschien „Licht über Afrika“ von Horst Kommerau zum ersten Mal. Nun ist die dritte überarbeitete und aktualisierte Auflage erschienen. Es ist kaum zu glauben, was der Autor zusammen mit dem Missionswerk DIGUNA in den letzten Jahrzehnten in Afrika und Europa bewegen konnte.
Der Autor beschreibt wie seine Liebe zu Afrika einst begann und er erzählt etwas von seiner Motivation diesen Dienst zu tun. All das hat seinen Ursprung im biblischen Auftrag Gemeinde Jesu Christi zu bauen. Es ist beeindruckend mitzuerleben wie Horst Kommerau dies mit seinen Vereinsmitgliedern seit Jahrzehnten tut.
Beinah erstaunlich, dass der Autor trotz aller Horrornachrichten noch immer „Licht über Afrika“ sieht. Aber eine Menge an sichtbaren Werken vor Ort und die Vielzahl der Afrikaner die inzwischen den Verein DIGUNA kennen, sind Beweis dafür, dass die jahrzehntelange Arbeit auf fruchtbaren Boden gefallen ist.
Spannend sind Kommeraus Beschreibungen von Besuchen bei den Pygmäen im Kongo oder von Gesprächen mit Massai – Kriegern.
Es ist ermutigend ein Buch in Händen zu halten, deren Helden Glaubenshelden unserer Tage sind!

SCM Hänssler, ISBN 978-3-775-15380-5, Preis 12,95 Euro

Der Autor hat buecheraendernleben folgendes Interview gegeben:

Lieber Horst Kommerau, vor genau 22 Jahren ist die erste Auflage ihres Buches „Licht über Afrika“ erschienen. Wie oft waren sie inzwischen in Afrika und was machen sie da genau?

Etwa ein Dutzend mal war ich danach  in Afrika und konnte die Projekte in Kenya,Uganda und Kongo besuchen. Hauptsächlich arbeite ich in Deutschland und beschaffe Fahrzeuge, Seefracht Container und Ersatzteile. Außerdem halte ich Missionsvorträge, mache Aussendungsgottesdienste für unsere Mitarbeiter und halte unseren Fuhrpark am laufen.

Bei einem Einsatz im Kongo.

Mission in Afrika, was hat sich da in den letzten 20 Jahren geändert?

Das ist unterschiedlich. Es gibt Gebiete im Kongo,der  Zentralafrikanischen Republik und dem Südsudan wo die Zeit sozusagen stehen geblieben ist. Wo ein Traktat oder irgend etwas bedrucktes reißenden Absatz findet und Bibeln in Stammessprachen Raritäten sind. Wo die Leute  zu jeder Zeit an einer öffentlichen Evangelisation teilnehmen und Gott persönlich gerne kennen lernen möchten.

In Kenya und Uganda wo der Wohlstand eingezogen ist und das Handy  zum Alltag gehört, gibt es Staus auf den wenigen Asphaltstraßen der Stätte. Es gibt viele christliche Gemeinden. In Behörden, Schulen und Ministerien finden wir Christen als Frucht jahrelanger  Missionsarbeit.

Sehr deutlich ist der wirtschaftliche Unterschied zu Somalia / Äthiopien / Sudan.

Das nun vorliegende Buch ist überarbeitet und in vielen Punkten aktualisiert. Es zeigt sehr gut auch die Arbeit von Diguna. Bitte stellen Sie uns den Verein kurz vor und erzählen Sie uns was er genau in Afrika tut.

Der Verein ist in Deutschland als gemeinnütz und mildtätig anerkannt. Er besteht aus über 20 Mitgliedern, dem Vorstand und einem Aufsichtsrat.

Wir sind der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen ( AEM ) angeschlossen. In Afrika arbeiten wir mit vorhandenen Gemeinden oder Kirchen zusammen, die wir bei der Verkündigung unterstützen. Es geht uns darum Gemeinde Jesu Christi  wie im Neuen Testament beschrieben ist zu bauen.

Weil wir eine praktische Mannschaft sind, bauen wir auch Häuser/Schulen/ Krankenstationen/ Kirchen/ Radiostationen/ Kinderheime/ Staudämme und Stromversorgungsanlagen.

An gefühlt jeder Straßenecke wird man heute um eine Spende gebeten, wie schaffen Sie es immer wieder, dass Menschen für Diguna Geld geben?

Im Laufe der Jahre ist ein Freundeskreis aus ehemaligen Kurzzeitlern, Langzeit Missionaren  und deren Gemeinden bzw. Angehörigen gewachsen. Durch die persönlichen Beziehungen  haben wir viele Beter und auch Geber gewonnen. Schon in den Anfängen war für uns die Spende nicht das Wichtigste, sondern den Wille Gottes zu tun. Nach diesem Prinzip erleben wir bis heute das Gott selbst  Menschen herausfordert zu geben.   

Wie sehr hat Diguna das Leben von Horst Kommerau verändert?

Mein erster Besuch in Afrika, ich hatte mir 6 Monate unbezahlten Urlaub genommen, hat mein Herz verändert. Das Leben  besteht aus mehr als Nahrung + Kleidung. Gott hat  die  Menschen mit   Gaben ausgestattet die sie nutzen können + sollten. Dafür müssen wir eines Rechenschaft ablegen. Ich habe in diesen Jahren große Erfüllung  gefunden. Das Unser Werk so gewachsen ist, ist ein Beweis dieser These.

Schauen wir heute auf den schwarzen Kontinent, dann finden dort noch immer Kriege statt, noch immer gibt es unfähige Regierungen und Hungerkatastrophen werden schon oft nicht einmal mehr erwähnt in der Tagesschau. Warum heißt das Buch dann immer noch „Licht über Afrika“?

Wenn man die Fakten der vergangenen 100 Jahre vergleicht, sieht man  wirklich  Licht über Afrika. Wer Uganda unter Idi Amin kannte und es heute besucht, kann es nicht glauben. Die geistliche Entwicklung wird nicht in den normalen Nachrichten verbreitet, vielleicht bei Bibel TV oder ERF. Aber wer die Missionsberichte ließt und Vorträge hört, entwickelt ein positives Bild trotz der unbeschreiblichen Not die es immer noch gibt.

Horst Kommerau hilft bei der Reperatur einer Wasserpumpe in Kenya.

Wer neugierig auf Horst Kommerau und die Arbeit von Diguna geworden ist, kann jetzt, wenn er sich schnell meldet ein kostenloses Exemplar von „Licht über Afrika“ von uns bekommen. SCM Hänssler danken wir für die Bereitstellung des Buches.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Horst Kommerau: Licht über Afrika

  1. Sieht so aus, als ist das der erste Kommentar zum Beitrag. Ich wäre gespannt auf das Buch 🙂 Afrika ist ein interesantes Thema!

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