Mit Titus Müller auf Glückssuche gehen

Mit Titus Müller auf Glückssuche gehen ist in diesem Falle sehr wörtlich gemeint. Unser Gast bei buecheraendernleben ruft dazu auf Kurzgeschichten zu schreiben in denen Du von Deinem Glück erzählst, aber dazu später mehr.

Zunächst möchte ich Euch das neue Buch von Titus Müller vorstellen: „Glück hat tausend Farben“

In 22 zum Teil sehr kurzen Geschichten aus seinem Lebensalltag berichtet uns Titus Müller wie er sich auf die Suche des Glücks begibt. Da ist viel zu Lesen von unserem Leben, in dem die Zeit immer knapper wird und das Glück bereits ganz verschwunden zu sein scheint.
Aber der Autor bleibt nicht beim Wehklagen stehen. Vielmehr zeigt er, wie Veränderungen auch sein Leben beeinflussen. Er macht aber auch deutlich, dass das Glück sich nicht so ohne weiteres zu uns verirren wird. Wir Menschen müssen dem Glück eine Chance geben und genau dies ist der Kern des Buches. Was es alles braucht, damit das Glück nicht weiter einen Bogen um uns macht sollten wir dieses Buch lesen.
Bewusster den Moment leben, auch mal den Mut aufbringen Nein zu sagen sind nur erste Schritte in Richtung Glück haben.
Titus Müller übernimmt die Führung in diesem Buch. Sehr offen erzählt er wie es in seinem Leben zugeht. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, weil aus jeder Zeile Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit des Autors am Thema sichtbar werden. Versucht man der Lebenseinstellung des Autors zu folgen,wird man sehr schnell feststellen, „Glück hat tausend Farben“, man muss nur lernen genau hinzusehen.

adeo, ISBN 978-3-942-20857-4, Preis 9,99 Euro

Glücksexperte Titus Müller hat buecheraendernleben folgende Fragen beantwortet:

Lieber Titus, „Glück hat tausend Farben“ behauptest Du. Meine spontane Frage dazu, sind wir deshalb so oft unfähig es zu sehen?

Ich glaube, es passiert leicht, dass wir uns auf eine Farbe festlegen und die anderen vergessen, weil wir so versessen auf die eine sind. Wir träumen von einer großen Reise, einem Auto oder beruflichem Erfolg, und übersehen dabei monate- oder sogar jahrelang die vielen kleinen Freuden des Alltags. Weil wir die eine Sache nicht kriegen, fühlen wir uns benachteiligt, haben den Eindruck, wir werden übergangen. Dabei gibt es jeden Tag Erlebnisse, jeden Tag kleine Wunder, die uns glücklich machen könnten.

Titus Müller

 

Was Du da in Deinem sehr persönlichen Buch alles von Dir gibst, sind da sehr viele literarische Freiheiten dabei? Warum lässt Du uns so weit in Dein Privatreich hineinschauen?

Alles, was ich im Buch erzähle, ist wirklich passiert. Warum ich so viel Privatleben preisgebe? Ich mag Gespräche, wo es auch um Persönliches geht. Selbstverständlich frage ich Lena immer, ob es ihr recht ist, wenn ich das erzähle.

Du kennst Dich aus in der weiten Welt, ist es richtig was man so über uns sagt: Haben wir Deutsche ein Problem mit dem Glück und warum ist das so?

Wir Deutschen haben das Leistungsprinzip verinnerlicht. Wir wollen uns alles verdienen, auch unser Lebensglück. So funktioniert die Welt für uns. Wenn Lena mich besonders herzlich umarmt oder küsst, dann frage ich gleich: „Wie habe ich das jetzt verdient?“ Dabei geht das am Kern der Liebe völlig vorbei. Und es verleitet dazu, sauer zu werden, wenn ich das Gefühl habe, andere, die weniger getan haben, sind gerade glücklicher als ich. Dieses Vergleichen von Leben, die ich kaum kenne, mit meinem — das tut mir nicht gut. Glücklicher bin ich, wenn ich bei mir selbst das Alltagsglück wahrnehme, und auch lerne, mich beschenken zu lassen.

Dein Buch ist so etwas wie eine Anleitung um das eigene Glück zu finden. Du lässt Deine Leser in Dein Leben schauen und zeigst Ihnen wo Du Glück erlebt hast. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen?

Ich schreibe so ein Buch vor allem für mich selbst. Es macht mich ruhiger, aufmerksamer.

Lang und breit das Thema Glück zu zerreden bringt vielleicht nicht so viel. Du selbst schreibst: „Heute fange ich an. Ich will versuchen, den einzelnen Tag zu lieben. Den Mittwoch, den Donnerstag. Das ist mein Leben. Zu viele Tage sind mir schon im tosenden, hektischen Meer ersoffen.“

Mir kommt da eine Idee. Wollen wir unsere Leser aufrufen hier ihre Geschichte zu posten in der sie ganz unverhofft dem Glück gegenüberstanden? Und wenn uns hier schöne Glücksgeschichten erreichen, dann suchen wir die drei schönsten aus und die bekommen von Dir ein signiertes Glücksbuch?

Das können wir gerne machen! Bin gespannt auf die Geschichten. Bitte schreibt dazu, ob ich eure Geschichte eventuell in einem Buch wiedergeben darf, mit oder ohne euren Namen, das könnt ihr euch aussuchen.

Titus Müller hat das Glück gefunden

Na liebe Leser ist das ein Angebot? Bis zum 7. Mai  2012 läuft unser Wettbewerb, dann wird nachgeschaut was Ihr uns für Glücksgeschichten geschickt habt. Titus Müller und natürlich auch buecheraendernleben sind sehr gespannt, also ran an die Tastatur!

 

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