Theo Volland (Hrsg.) In Daressalam gibt es keinen Baumarkt

 

Oft ist es uns in unserem Leben gar nicht so bewusst, dass Gott auch heute noch in unseren Alltag eingreift. Liest man die vielen Lebensberichte der Frauen und
Männer, dann erlebt man als Leser mit wie Gott auch heute noch lebensverändernd eingreift und selbst aus einer ungarischen ehemaligen Kummunistin eine
Mitarbeiterin in der spanischen christlichen Studentenarbeit macht.

Theo Volland ist Redakteur der Deutschen Missionsgemeinschaft und hat all diese Zeugnisse zusammengestellt. Er fragt: „Wofür lohnt es sich, mein Leben
einzusetzen? Wie finde ich heraus, was Gott mit mir vorhat?“ Die vorliegenden beeindruckenden Berichte zeigen eindrucksvoll wie Gott auch in der Gegenwart
wirkt.

Die Koordinatorin für Auslandseinsätze der Deutschen Missionsgemeinschaft schildert aus ihrer Sicht wie sie junge Menschen begleitet und ihnen dabei hilft ihre Visionen zu leben. Monika Mensch meint, dass jeder Mensch Fähigkeiten hat, die er im Interesse anderer auch einsetzen sollte.

Dieses Buch handelt von Menschen die sich von Gott inspirieren ließen und die erfahren haben, dass niemand vor ihm sicher ist!

 

SCM Hänssler, ISBN 978-3-775-15407-9, Preis 12,95 Euro

Theo Volland hat buecheraendernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Lieber Theo Volland, soeben ist Ihr Buch „In Daressalam gibt es keinen Baumarkt“ im SCM-Verlag erschienen. Viele Menschen schildern in kurzen Einblicken in ihr  Leben wie Gott sie angesprochen und oftmals ihr Leben völlig umgekrempelt hat.  Wieso erscheint dieses Buch gerade jetzt?

Einmal,  weil es um ein zentrales, aktuelles Thema geht, das junge Christen heute  wirklich interessiert; um Berufung. Ich habe lange davon geträumt, darüber ein  Buch herauszugeben. Denn in meinem Alltag als Redakteur bei der Deutschen  Missionsgemeinschaft begleite ich Jahr für Jahr neue Missionare auf ihrem Weg. Sie schildern mir ihre wunderschönen Berufungsgeschichten und ich bereite sie für unsere Zeitschrift  auf. Im Grunde sind das die schönsten Berichte überhaupt, die durch meine Hände gehen. Ich staune immer wieder, wie individuell und faszinierend Gott Menschen  anspricht und dazu bringt, neue Wege zu wagen, um seine Liebe und Botschaft in  anderen Ländern zu tragen.

Schulunterricht im Slum von Nairobi

Einige Autoren des vorliegenden Buches sind für die DMG unterwegs, stellen Sie  uns bitte diese Gemeinschaft kurz vor.

Die DMG  ist als großes christliches Hilfswerk mit rund 400 Mitarbeitern in 76 Ländern  auf vier Kontinenten aktiv. Sie ist in den vergangenen 20 Jahren gewaltig  gewachsen, das macht Freude. Gerade eben, im September, sind erneut 45 junge  Leute in einen Jahreseinsatz ausgereist. Wir helfen Straßenkindern, Aidswaisen  und Hungernden. Wir verhelfen entlegenen Dörfern zu Strom, Trinkwasser und Ideen  in Bezug auf Landwirtschaft, damit sie sich selbst besser versorgen können. Wir  senden Pastoren und Theologen aus, um Menschen von Jesus weiterzusagen, zu  schulen und christliche Gemeinden zu gründen. Weil nur Jesus die Menschen  wirklich verändern kann – sie brauchen Hilfe für Leib und Seele. All das machen  wir partizipativ, im Team mit Einheimischen, die selbst Verantwortung mit  übernehmen, sodass die Projekte wirklich gelingen …

Kann  sich eigentlich jeder, der dies möchte bei Ihnen melden und sagen hier bin ich,  jetzt schickt mich mal wohin? Oder wie läuft das bei Euch  ab ?

Grundsätzlich  freuen wir uns über engagierte Christen von 18 Jahren aufwärts, die gerne ihr  Leben für Jesus einsetzen und Menschen ganzheitlich helfen möchten (über unser  50plus-Programm sind auch rüstige Senioren gefragt). Unsere 106  Partnerorganisationen in aller Welt melden uns alle ihre offenen Stellen, für  die sie dringend Mitarbeiter suchen. Fast jeder Beruf ist gefragt. Kürzlich  meldete sich beispielsweise eine junge Tierärztin, die über die DMG eine  wunderbare Stelle in Uganda gefunden hat, wo sie einem Nomadenvolk helfen wird,  die Tiere gesund zu erhalten. Das ist lebensnotwendig. Und in der gemeinsamen  Arbeit mit den Menschen vor Ort ergeben sich gute Möglichkeiten zu Gesprächen  über Jesus und den Glauben. Für Jahreseinsätze können sich schon  Abiturienten hier melden. Voraussetzung für einen längeren Einsatz als ein Jahr  sind allerdings eine sendende Gemeinde, eine Grundlage in Theologie (bspw. ein  Jahr theol. Seminar) und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Dazu die  geistlichen Grundlagen: ein fester Glaube an Jesus und eine klare Berufung. Wie  man zu der findet, beschreibt unser neues Buch. Übrigens, wer das Buch direkt bei uns DMG@DMGint.de kauft, der spendet automatisch die Hälfte des Buchpreises der Deutschen Missionsgemeinschaft.

Rollstuhlprojekt in Thailand

Die  DMG ist ja nicht nur in der weiten Welt aktiv, sondern auch hier in Deutschland,  Was machen Sie hier im Lande?

Wir  helfen Migranten in größeren Städten wie Frankfurt, Göttingen und Wiesbaden. Und  wir gründen christliche Gemeinden, vor allem im Nordosten, wo es besonders wenig  überzeugte Christen gibt.

Sie  haben viele Menschen erlebt, deren Leben durch Gottes Eingreifen grundlegend  verändert worden ist. Was macht das mit den Menschen selbst? Und was macht es  mit denen, die das von außen beobachten?

Das ist  einfach nur schön: In unserem Buch wird beispielsweise die Geschichte der jungen  Kinderkrankenschwester Ruth erzählt, die vergangenes Jahr zum ersten Mal in den  Sudan ausgereist ist. Sie wusste einfach, dass Gott sie in Afrika haben wollte,  hatte aber solche Angst vor dem Leben in einem gefährlichen Land wie dem  Südsudan. Es ist interessant, wie Gott ihr die innere Sicherheit gegeben hat:  Noch in Deutschland hatte sie eines Tages einen Verkehrsunfall – es war nicht  wirklich schlimm, sie erlitt nur eine kleine Verletzung an der Hand. Aber durch  das Erlebnis machte Gott ihr klar, dass unser Leben auch in Deutschland  gefährlich sein kann. Und dass er, Gott, die Kraft hat, sie auch im Südsudan zu  bewahren. Also vertraute sie Gott ihr Leben im Ganzen an und machte sich auf den  Weg. Ihre sensible Geschichte zeigt, dass Gott sich keine Superhelden wünscht,  sondern einfach nur Christen. Aber solche, die sich ganz auf ihn  einlassen.

Gibt  es Informationstage oder ähnliches, zu denen Neugierige hier im Land hinfahren  können um sich über die DMG zu informieren?

Ja, vom 16. bis 18. November 2012 haben wir  unser kostenloses „Infowochenende für Auslandseinsätze“ in der  DMG-Heimatzentrale, dem Buchenauerhof bei 74889 Sinsheim. Da nehmen wir uns  bewusst Zeit, um gemeinsam mit an einem Einsatz interessierten Christen über die  Frage ihrer Berufung nachzudenken. Und wir beraten auch gerne telefonisch und  per Mail (07265-9590 / DMG@DMGint.de).

Wie  sind Sie selbst zur DMG gekommen?

Das ist  eine spannende Geschichte. Am besten einfach das Buch kaufen, Ihr findet sie  darin. Ich war nicht immer Christ und hatte eine ziemlich dramatische Bekehrung.  Es erstaunt mich bis heute, wie Jesus einem jungen Mann wie mir mit intensiven  Drogenerfahrungen und mehreren Selbstmordversuchen liebevoll begegnet ist und  mich aus dem Sumpf herausgezogen hat … Wir haben einen wunderbaren Gott, der  ganz individuell Leben lenkt, sich auf uns Menschen einlässt und unsere Wünsche  dabei mit einbezieht. Das wird in dem Buch 50 Mal von Betroffenen selbst erzählt  in wunderbarer Weise deutlich.

Theo Volland

Vielen Dank für das spannende Gespräch!

Auf der Homepage der DMG gibt es noch sehr viel mehr an Informationen:
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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Theo Volland (Hrsg.) In Daressalam gibt es keinen Baumarkt

  1. Ruth Diedrichs

    Nun bin auch ich, der ich schon vom ersten Jahr, seit der Gründung, dabei bin, wieder auf demLaufenden. Vielen Dank!

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