Karl-Wilhelm Weeber: Hellas sei Dank!

 

Seit gefühlten endlosen Zeiten halten uns die Griechen auf Trab. Runde für Runde halten sie erneut die Hand auf und wollen immer höhere Geldsummen vom restlichen Euro-Europa. Klar bekommt es da so manch einer mit der Angst zu tun und fragt sich, wie lang hält der ganze Laden noch.

Der Althistoriker und klassische Philologe Karl-Wilhelm Weeber versucht mit seinem Buch gegen die derzeitige Anti-Griechenland-Stimmung anzugehen. Auf kurzweilige manchmal sogar humorvolle Art beschreibt er, was wir den Griechen alles zu verdanken haben. Dazu muss er viele Jahrhunderte in die Geschichte zurückgehen, aber seine Bilanz ist schon ziemlich eindrucksvoll.

Er frischt unseren Geschichtsunterricht gehörig auf und erinnert uns daran, wo das Experiment Demokratie einst begann. In genau 14 erfrischenden Kapiteln erzählt Weeber im leicht verständlichen Plauderton von verschiedensten Gebieten, zum Beispiel Medizin, Sport, Dichtkunst, Rhetorik und Philosophie. Deutlich wird dabei, dass vieles in Griechenland erst begann und von dort aus seinen Siegeszug durch Europa begann.

So fällt die Abrechnung mit Griechenland ziemlich unzeitgemäß aus. Aber sie zeigt eindrucksvoll wie eng wir selbst mit Griechenland seit Jahrtausenden verbunden sind und wie nah Griechenland uns eigentlich sein sollte.

Dieses Buch kann uns dazu verhelfen, Griechenland nicht allzu schnell aufzugeben, denn Weeber zeigt nur allzu deutlich was wir von ihm bekamen!

Siedler, ISBN 978-3-827-50009-0, Preis 22,99 Euro

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