Monatsarchiv: Oktober 2012

Eric Kandel: Das Zeitalter der Erkenntnis

Über das was in unserem Gehirn geschieht wenn wir ein Gemälde oder Kunst an sich betrachten, schreibt der Neurowissenschaftler Eric Kandel auf sehr unterhaltsame  Weise. Er hat die Gabe mit seinen Geschichten Wissen zu vermitteln. Das heißt, er schreibt Begebenheiten, völlig egal ob diese ein Jahrhundert zurückliegen oder aus der Gegenwart stammen.

Im wesentlichen konzentriert sich der Autor auf die wechselseitigen Beziehungen der Neurowissenschaften und der Portraitmalerei. Dabei macht Kandel keinen Hehl daraus wen er zu den großen Malern zählt.

Selbst ein Laie kann gut nachvollziehen was das Betrachten von Kunst mit dem Betrachter macht, was es in ihm auslöst und wie Kunst den Betrachter verändert. Manchmal hatte ich beim Lesen Angst, dass Eric Kandel den Weg zu seinem eigentlichen Thema nicht mehr zurückfindet, geschafft hat er ihn aber dennoch immer wieder. Ausflüge zu Randthemen kann ich dem Autor nicht verübeln, denn seine Erzählungen waren spannend und Horizont erweiternd.

Weltweit gilt der 83jährige Wissenschaftler heute als führender Mann auf dem Gebiet der Hirn – und Gedächtnisforschung. In seinem Buch wird sehr deutlich wie das Unbewusste in uns Neues hervorbringt. Viele Einblicke des Autors ergeben einen weisen Blick auf das Ganze.

Dieses Buch ist ein Gewinn!

Siedler, ISBN 978-3-886-80945-5, Preis 39,99 Euro

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Autorenporträt: Heidrun Hurst

In loser Folge stellt buecheraendernleben Berufe vor die alle an der Herstellung eines Buches beteiligt sind. Nachdem Übersetzerinnen und Übersetzer und auch eine Lektorin bereits zu Wort kamen und sich unseren Fragen gestellt haben, hat nun die Autorin des Buches „Der weiße Rabe“ Heidrun Hurst Zeit um unsere Fragen zu beantworten.

Hallo Heidrun, wir sind heute mal so neugierig und wollen ins ganz normale Tagesgeschäft einer Autorin schauen. Wie müssen wir uns dies vorstellen? Sitzt Du den ganzen Tag an Deinem Computer und schreibst? Oder bist Du jeden Abend an einem anderen Ort und stellst Deine Bücher vor?

Diese Vorstellung ist natürlich schön, aber in meinem Alltag so nicht durchführbar. Da ich eine Familie habe, zu der – außer meinem Mann – drei Söhne und ein Hund gehören, bin ich zunächst einmal mit dem ganz normalen Tagesgeschäft einer Hausfrau beschäftigt. Sind die Männer aus dem Haus und die dringlichsten Aufgaben des Haushalts erledigt, drehe ich mit unserem Hund eine große Runde, was mir in der Regel einen freien Kopf und neue Ideen verschafft, wie ich meine Geschichten weiterspinnen könnte. Danach geht es dann an den PC.

Lesungen, bei denen ich mein Buch vorstelle, kommen hin und wieder vor. Auf diesem Gebiet würde ich aber gerne noch mehr tun. Da ich einige Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde tätig war, verwende ich einen Teil dessen, was ich dort gelernt habe, für meine Lesungen. Diese bestehen nicht nur aus dem Widergeben einiger Buchpassagen. Ich rücke dazu mit entsprechendem Equipment an, also im Falle der Wikinger mit Schild, Schwert, Helmen, Kettenhemd usw. die man auch ausprobieren darf. Bilder und Erklärungen zur Wikingerzeit vervollständigen das Ganze und geben hoffentlich einen guten Gesamteindruck über die Zeit, in der meine Protagonisten lebten und die Lebensumstände, mit denen sie zu kämpfen hatten. In diesem Zusammenhang kann man die Handlung wahrscheinlich besser verstehen.

 

Heidrun Hurst

Wolltest Du eigentlich schon immer Schriftstellerin werden oder wie hat sich das ergeben?

Nein, diesen Wunsch hatte ich nicht von Anfang an, aber man könnte sagen, dass Gott die Liebe zur Literatur schon als Kind in mir geweckt hat. Die Umstände, in die ich hineingeboren wurde, taten dann ihr Übriges. Meine Eltern und Großeltern bewirtschafteten einen Bauernhof und hatten wenig Zeit für den einzigen Spross der Familie. So war ich gezwungen mich immer wieder allein zu beschäftigen (sofern ich nicht selbst mitanpacken musste). Dies habe ich mithilfe von Büchern getan, was sich ja im Nachhinein als gar nicht so schlecht erwiesen hat. Viele Jahre später bin ich dann in die Kinderarbeit unserer Gemeinde eingestiegen. Da diese ziemlich klein ist, war es notwendig schon bestehende Programme umzuschreiben, um sie unserer Mitarbeiterzahl anzupassen. Diesen Part habe ich übernommen, was mir großen Spaß machte. Mit der Zeit habe ich mich an eigenen Entwürfen versucht, woraus mein erstes Buch entstanden ist: „Komm mit…wir feiern Kindergottesdienst!“ Ich selbst war ganz erstaunt, dass dieses Buch tatsächlich gedruckt worden ist. Gleichzeitig hat es aber auch einen Wunsch in mir geweckt: Ich wollte es mit einem Roman versuchen. Tja, nun sind bereits zwei daraus geworden, und ein dritter ist in Arbeit.

Ein dritter ist in Arbeit? Magst Du schon etwas verraten?

Das tue ich natürlich gern. Nach zwei Romanen, die sich ausschließlich mit den Wikingern beschäftigten, betrete ich nun sozusagen heimatliche Gefilde. Mein derzeitiges Projekt behandelt die Geschichte eines Geschwisterpaares im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Die Geschichte beginnt im Jahr 1606 und beschreibt den oft leidvollen Weg der Protagonisten, die es von Freiburg nach Straßburg und, durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges, in weitere Teile des Reiches verschlägt. Eine kleine Leseprobe habe ich bei www.neobooks.com. unter dem Titel „Das Echo des Berges“ eingestellt. Natürlich bin ich gespannt auf das Feedback, was für mich eine große Hilfe ist.

Für mein Empfinden gibt es nur wenige Autoren in der deutschsprachigen christlichen Szene, siehst Du dies auch so und wenn ja, warum ist das so?

Das sehe ich auch so. Ich denke, es liegt daran, dass selbst christliche Autoren sich eine angemessene Entlohnung für ihre Arbeit wünschen. Jeder Autor investiert sehr viel Zeit und Arbeit in seine Projekte, die unter Umständen durch Recherchen gestützt werden müssen. Diese kosten ebenfalls Geld. Da ist es natürlich nicht schön, wenn so gut wie gar nichts dabei herauskommt. Ich kann Michael Meinert in diesem Punkt nur zustimmen: Ein deutschsprachiger, christlicher Roman, der nur von einer kleinen Gruppe unserer Gesellschaft gelesen wird, wirft zu wenig ab. Und ich denke, dass jeder Autor sich gerne ausschließlich dieser Arbeit widmen würde. Als Freizeitarbeit ist sie etwas zu aufwendig. Dazu müsste man aber erst einmal davon leben können.

Eine Verlagsleiterin hat mir mal gesagt: „Christliche deutsche Autoren missionieren in ihren Geschichten immer gleich, die amerikanischen Autoren können erzählen und bringen dabei oft viel mehr rüber.“ Siehst du das auch so?

Da spricht sie mir ein Stück weit aus dem Herzen. Aber es ist nicht einfach ohne viel christliche Worte auf den Punkt zu kommen, und natürlich möchten wir mit unseren Büchern auch Missionsarbeit betreiben. Ich habe dies mit dem Buch „Der weiße Rabe“ versucht, gerade weil ich, als relativ spät zum Glauben gekommener Mensch, immer noch viele Kontakte zu Nichtchristen habe, und weiß wie so etwas ankommt. Im ersten Teil des Romans wird der christliche Glaube nicht einmal erwähnt. Statt dessen habe ich mich intensiv mit der nordischen Mythologie befasst und dann die beiden Glaubensbilder in einen Kontext gestellt. Ob es mir gelungen ist dabei auch den christlichen Glauben als überdenkbares Angebot rüberzubringen? Auf jeden Fall hat es mir eine Menge bitter- böser Rezensionen von Freizeitwikingern eingebracht, die meine Dreistigkeit in dieser Hinsicht gar nicht toll fanden. (Offensichtlich haben sie aber ganz gut verstanden, was ich damit bezwecken wollte.) Im zweiten Teil des weißen Raben „Das Opfer des Wikingers“ habe ich dann versucht das Thema Glaube von einer anderen Sicht zu beleuchten. Hier muss sich der Glaube des Protagonisten anhand von Lebensumständen bewähren, die ihn in eine tiefe Krise stürzen. Auch mein nächster Roman wird sich nur unterschwellig mit Mission befassen. Nach dem Motto: Weniger ist mehr.

Wenn Du jetzt drei Wünsche frei hättest und ich ein großer Zauberer wäre, was würdest Du Dir dann wünschen?

Oha, das hat mich ja noch nie jemand gefragt. Wenn ich dies im Bezug auf meine Tätigkeit als Autorin betrachte, dann würde ich mir als ersten Wunsch einen Verlag wünschen, der sich um meine Belange kümmert. Wunsch zwei wäre: Das meine Bücher das Interesse einer breitgefächerten Leserschaft wecken, die ganz nebenbei etwas von Gott erfährt. Und als dritten Wunsch: Das ich noch viele gute Ideen zur Umsetzung weiterer Projekte habe. 

Vielen Dank für das interessante Gespräch und viel Erfolg mit Deinem dritten Buch!

 

Der Debütroman von Heidrun Hurst

hier eine Rezension dazu:

http://www.mehr-glauben-leben.com/themen/freie-artikel-einzelansicht/article/heidrun-hurst-der-weisse-rabe.html

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Jörg Zittlau: Langweiler leben länger

 

Ziemlich provokant ist der Buchtitel schon, bleibt zu fragen, was meint Jörg Zittlau mit Langweiler? Auf alle Fälle meint er nicht die gehetzt und gestresst
durchs Leben laufenden Manger und Banker. Viel eher meint er damit den ruhigen, zielgerichtet arbeitenden, der nicht wöchentlich drei Mal ins Fittnessstudio
rennt.

Das ganze Buch ist voller Statistiken die der Autor dem Leser nicht in Tabellenform zumutet, sondern sie bereits ausgewertet in Textform präsentiert. Man kann bekanntlich viel mit Statistiken machen, aber eins wird bei Zittlau klar: wer ruhig und selbstdiszipliniert lebt, der lebt länger!

Gut übersichtlich und im lockeren Plauderton schreibt der Wissenschaftsjournalist über viele Bereiche des Lebens, die uns alle angehen. Zum Abschluss kann man sich einem Test stellen. Dieser spuckt nicht eine Jahreszahl aus und verrät auch nicht wie alt Sie werden, aber vielleicht beginnt so manch einer über seinen Lebensstil nachzudenken, dann hätte der Autor sicher etwas erreicht.

Gut zu lesen, gut fürs Leben!

Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-06647-9, Preis 17,99 Euro

Dr. Jörg Zittlau hat buecheraendernleben nun diese Fragen beantwortet:

Lieber Jörg Zittlau in Ihrem neuen Buch „Langweiler leben länger“ geht es um das erreichbare Alter eines Menschen. Wir alle wissen ja: Nichtraucher und Jogger leben länger! Ist dem wirklich so?

Nichtraucher und Sportler leben länger, und auch Vegetarier tun dies. Doch es ist fraglich, woran das eigentlich liegt. Denn allen Menschen mit gesundem Lebensstil ist gemeinsam, dass sie disziplinierter, zielstrebiger und gewissenhafter sind als andere. Ohne diese so genannten Sekundärtugenden ist Langlebigkeit offenbar nicht denkbar, sie stecken als Motoren hinter allen gesunden Lebensvarianten.

Was tun Sie eigentlich ganz bewußt jeden Tag, um möglichst alt zu werden?

Ich rauche und saufe nicht, außerdem fahre ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Noch wichtiger aber ist: Mein Arbeitstag fängt morgens um sieben an, um 12.30 gibt es Mittag, und danach ein kurzes Schläfchen. Zwischen 17 und 18 ist Feierabend. Und das jeden Tag – ganz schön langweilig, nicht wahr? Aber ich tue es nicht wegen der potentiellen Langlebigkeit, sondern weil ich ohne feste Arbeitsrhythmen als freier Autor kein Bein auf den Boden bekäme.

Ihr Buchtitel klingt ziemlich provokant, aber Sie erklären gleich auf den ersten Seiten, was Sie mit einem „Langweiler“ meinen. Das sind ruhige, zielgerichtet arbeitende Leute, die mit einer reichen Portion Selbstdisziplin ausgestattet sind, sind die wirklich auf der sicheren Seite? Warum werden gerade die viel älter?

Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Zielstrebige Leute verzetteln sich nicht, und wer sich nicht verzettelt, hat weniger krankmachenden Stress. Zweitens: Zielstrebige Leute bringen ihre Sachen eher zu Ende, haben mehr Erfolg. Und Erfolg macht nicht nur sexy, er setzt auch hormonelle Prozesse in Gang, die unser Leben verlängern. Man denke nur an weithin bekannte „Glückshormone“ wie das Serotonin. Außerdem achten erfolgreiche Menschen mehr auf ihre Gesundheit, weil sie ja gerne weiter erfolgreich sein wollen. Wobei ich betonen will, dass Erfolg keineswegs identisch sein muss mit materiellen Gütern.

Dr. Jörg Zittlau
Wie kamen Sie eigentlich auf das Buchthema und warum war es Ihnen so wichtig gleich ein Buch draus zu machen? Glauben Sie, dass Leser wirklich nach diesem Buch ihren Lebenswandel verändern werden?

Den Anstoß gab mir ein alter Mann, der gegenüber von meinem Büro wohnt. Er steht jeden Morgen um die gleiche Zeit auf, um -stets die gleichen Lieder pfeifend – an Haus und Garten zu werkeln, die dann am Abend für den unbeteiligten Betrachter genauso aussehen wie am Morgen. Der Mann wird demnächst 90 – und sieht aus wie 60. Trotzdem werden die meisten Menschen wohl kaum so leben wollen wie er, das ist ihnen zu langweilig. Und doch glaube ich, dass viele neidisch auf ihn sind. Nicht nur wegen seines Alters. Der Alte hat auch etwas von einem Zen-Mönch, der täglich sein Kiesbett mit dem Rechen bearbeitet, ohne dass der Betrachter irgendeine Änderung sieht. Solch eine Selbstgenügsamkeit fasziniert uns doch – gerade in stressigen Zeiten -mehr denn je.

Ist nicht unsere Gesellschaft immer mehr darauf angelegt, dass Langweiler, so wie Sie sie beschreiben, out sind? Wenn ja, warum ist dies so?

Ja, wir leben in einer Gesellschaft, in der die Entfaltung der Inidivualität und auch der individuellen Lüste und Kreativitätspotentiale ganz oben auf der Agenda stehen. Für den gewissenhaften Arbeiter ist da kein Platz.

Ist Jörg Zittlau selbst ein Langweiler und wie alt möchten Sie werden?

Das mit dem Langweiler müssen andere beurteilen, es gibt da die unterschiedlichsten Meinungen über mich. Ich selbst langweile mich jedenfalls nicht. Und ich habe kein Altersziel. Aber ich bin jetzt 52 und habe noch genug Buchideen für die nächsten 30 Jahre. Wäre nett, wenn ich den Großteil davon umsetzen könnte.

Mal ganz ehrlich, sollte ich Ihre Ratschläge wirklich befolgen oder habe ich nicht schon durch mein angeborenes Startkapital vom lieben Gott genug Lebensgeister für ein langes Leben mitbekommen?

Ja, die Genetik legt sehr viel fest. Aber es gibt eine Menge Spielraum. Der älteste Mensch aller Zeit, die Französin Jeanne Calment, hatte einen Bruder, der 97 Jahre alt wurde. Das ist beachtlich, doch gegenüber den 122 Jahren der Schwester sind es immerhin 20 Prozent weniger. Als wenn eine 80jährige Frau einen Bruder hat, der mit 65 stirbt – und hier würde wohl jeder sagen, dass sie ein gesegnetes Alter hat, er aber eigentlich vor seiner Zeit gestorben ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Rainer M. Osinger: Billi Maulwurf sucht seine Familie

Es ist Frühling. Der Schnee schmilzt, die Sonne beginnt zu wärmen und selbst die ersten Blumen trauen sich aus dem Schutz der Erde heraus. Eigentlich sollten alle Tiere mindestens einen Grund haben sich zu freuen, aber, Billi der Maulwurf sitzt auf seinem Maulwurfshaufen und weint. Er ist traurig, weil alle eine Familie haben, nur er ist ganz allein.
Rainer M. Osinger konfrontiert seine jungen Hörer mit einem Problem, mit dem sie selbst im Alltag sicher schon einmal zu tun hatten. Egal ob nun die einsame Oma oder durch Ehescheidung, immer mehr Menschen leben in der Gegenwart allein. Das Spannendste für mich ist an diesem Buch, wie löst der Autor die aufgebaute Spannung am Ende seiner Geschichte auf. Sicher wäre ein Happy-End im Kreise einer Maulwurfsfamilie recht idyllisch, aber nicht realistisch.
Bei Osinger fällt mir immer wieder aufs Neue auf, dass Bilder und Texte gut miteinander harmonisieren, sicher ein unschlagbarer Vorteil wenn alles von einem gemacht wird. Dir Zeichnungen sind nicht übertrieben bunt, aber eindrucksvoll bis ins kleinste Detail und die Texte sind einfach gestrickt, also gut zu verstehen für die Kleinen.
www.ddmedien.com, ISBN 978-3-864-00008-9, Preis 12,50 Euro
Rainer M. Osinger hat buecheraendernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Hallo Rainer, Dein neuestes Buch ist auf dem Markt, das wievielte ist es eigentlich und seit wann machst Du Kinderbücher?

Hi, Christian, illustriert habe ich schon mehr als 30 Bücher für ganz unterschiedliche Verlage. Also gibt es viele veröffentlichte Bücher, die ich illustriert habe. Unter anderem auch Schulbücher. Selbst geschrieben hab ich bisher acht Bücher (Kinderbücher). Und der „Billi Maulwurf“ ist meine 5. Buchveröffentlichung am Buchmarkt.

Ist Kinderbuchautor schon immer Dein Traumberuf gewesen?

Nun eigentlich bin ich ja hauptberuflich Illustrator, Grafikdesigner und Bildender Künstler. Das mit dem Schreiben von Geschichten für Kinder mache ich erst seit etwa 6-7 Jahren richtig ernsthaft. Angeregt durch verschiedenste Erlebnisse mit meinen sieben eigenen Kindern. Und natürlich auch angeregt durch’s Illustrieren zahlreicher Bücher für andere Autoren. Aber es wäre natürlich sehr schön, wenn ich einmal als Autor von Kinderbüchern auch davon Leben könnte…

Vielleicht schafft ein Buch von mir ja mal einen richtig großen „Durchbruch“ 🙂 Geschichten schreiben bzw. erfinden habe ich aber schon als Kind sehr geliebt. Da gab es massenweise Tonbandkassetten von meinen Märchen die ich selbst erfunden und dann mit meinem Recorder aufgenommen habe:-)

Rainer M. Osinger

„Billi Maulwurf sucht seine Familie“ kommt zwar äußerlich ganz lustig daher, hat aber doch ein sehr ernstes Thema. Warum war es grad jetzt bei Dir dran?

Ja, es geht in dem Buch vom „Billi“ auch um Gebetserhörung. Vielleicht hab ich die Geschichte deshalb jetzt geschrieben, da meiner Ansicht nach, heute viele Menschen Gott gegenüber oft eine falsche Erwartungshaltung haben. Etwa so als wäre Gott ein Automat der unsere Wünsche zu erfüllen hat. Und wenn dies nicht passiert wenden wir uns von ihm ab. Doch ist Gott für mich ein liebender Vater, der uns nur das gibt, was langfristig gesehen wirklich gut für uns ist… Er hört unsere Gebete ja, doch passiert im Leben oft nicht das was wir uns wünschen und es ist wichtig auch darin Gottes Führung zu erkennen. Diese wichtige Erkenntnis möchte ich auch meinen Kindern und anderen Kindern weiter geben. Außerdem finde ich es wichtig, dass Gebet als ganz normales Geschehen in den
Alltag mit einzubinden.

Wie sind die Reaktionen die Du bekommst wenn Du Deine Bücher vor Kindern vorliest? Entdecken sie die Themen und beziehen sie die auf ihren Alltag?

Das ist ganz unterschiedlich, je nach Elternhaus und Erziehung denke ich. Die einen Kinder hören interessiert zu, sprechen darüber und stellen viele sehr gute Fragen. Die anderen können damit wenig oder gar nichts anfangen. Leider sind viele Kinder auf „Monster“, „Action“ und oberflächliche Spaßgeschichten fixiert. Zu Hause wird in vielen Familien mit den Kindern kaum noch über die wirklich wichtigen Werte des Lebens gesprochen.

Meine Tochter schaut mir grad über die Schulter. Sie hat ein Foto von Dir im Buch entdeckt auf dem Du sehr lustig in die Kamera schaust. Jetzt möchte Sie gern wissen ob Du immer so lustig bist? Und ich möchte gern wissen womit man Dich so richtig sauer und mißmutig machen kann.

www.osinger-grafik.at

Ja, ich bin schon eher ein lustiger und spaßiger Typ:-) Wir haben sehr viel Spaß in unserer Familie. Wann ich „sauer“ werde? Bei Verdrehungen und Abschaffung von Grundwerten und Grundsäulen des Lebens in unserer Gesellschaft.

Etwa wenn behauptet wird es sei für kleine Kinder besser in die Krabbelstube zu gehen als bei dessen Mutter zu bleiben. Selbst die Tiere halten ihre Jungen so lange als möglich ungestört bei sich! Für Tiere in unseren Zoos und Haushalten gilt laut Tierschutzverordnung sogar das zugesicherte Recht, dass sie ihre Jungen so lange als möglich bei sich haben sollen. Wenn der Stand der Mutter und Familie in unserer Gesellschaft durch Politiker oder „Wirtschaftsspezialisten“ permanent untergraben wird, da kann ich richtig sauer werden. Unsere Mütter brauchen, mit ihren Kindern Gemeinschaft, viel Zeit und Ermutigung! Das Leben mit Kindern ist in der heutigen Gesellschaft echt herausfordernd. Es fordert auch viel Mut, Herz und den Intellekt. Die „moderne Gesellschaft“ will: Krabbelstubenkinder erzogen durch Vater Staat – und junge Mütter sollen an die Arbeitsplätze anstatt zu ihren Kindern!

Was meinst Du, was kannst Du mit Deinen Büchern bei Kindern und ihren Eltern bewegen?

Hoffentlich viel Positives:-)

Du hast bestimmt schon wieder etwas Neues in Deiner Schublade. Magst Du uns etwas darüber verraten?

Mein neuestes Kinderbuch handelt von einem Jungen im Rollstuhl und seinem Freund einem „Flund“ Namens Waususeldabidudingsda… Was ein Flund ist und wer das ist, tja das wird noch nicht verraten. Es geht in dem Buch um: Behinderung, Freundschaft, Abenteuer, Ängste überwinden und Integration von Außenseitern….

Vielen Dank für das Gespräch!

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Emerging – Church – Einladung

Was bitte ist die Emerging Church? Wer lädt da ein, wohin und wozu? Eingeweihte wissen natürlich sofort um was es geht. Die, die noch keine Ahnung haben, können sich jetzt in zwei kleinen Broschüren aus dem Verlag der Franckebuchhandlung informieren lassen. Das Äußere der beiden Büchlein verführt sicher niemanden zum Kauf, da sollte man schon genug Neugier am emergenten Dialog mitbringen.

Verlag der Franckebuchhandlung Marburg, ISBN 978-3-868-27353-3, Preis 5,95 Euro

Diese 80 Textseiten sind mehr als Informationsschrift zu verstehen. Tobias Künkler, Tobias Faix und Arne Bachmann beschreiben den Werdegang von der Emerging Church hin zum emergenten Dialog. Ihr Blick startet auf die weltweite Entwicklung und landet dann mitten in Deutschland. Dann kommen die Autoren auf die Notwendigkeit der Bewegung zu sprechen und da wird es spannend. Geschuldet ist diese übergemeindliche Bewegung den gesellschaftlichen Veränderungen. Ist unsere heutige traditionelle Kirche noch auf der Höhe der Zeit? Reagiert sie angemessen auf gesellschaftliche Veränderungen im Blick auf die, die mühselig und beladen sind und auf künftige Generationen? Spannende Fragen.

Tobias Faix hat buecheraendernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Lieber Tobias Faix, der emergente Dialog schien mir immer weit weg und die Emerging Church ein Versuch eine eigene Gemeinde zu gründen, jetzt legen Sie zusammen mit zwei anderen Autoren eine Art Informationsschrift vor. Bitte sag unseren Lesern in drei vier Sätzen warum dieser Dialog heute notwendig wird.

Weil es sehr viele Missverständnisse zum Thema Emerging Church gibt, wie zum Beispiel, dass es darum geht neue Gemeinden zu gründen. Vielmehr geht es darum wie wir heute mit unseren Kirchen und Gemeinden Christsein so leben können, dass es für die Menschen um uns herum, in unserer Stadt verständlich und erkennbar ist. Wie kann Christsein, unabhängig von der Konfession, heute in einer sich immer schneller verändernden Welt aussehen? Das ist eine sehr spannende Frage, über die wir gerne in Gespräch kommen würden.

Von wem sollte dieser emergente Dialog geführt werden?

Von allen die daran interessiert sind und die vielleicht ähnliche Fragen haben. Wir merken, dass viele Christinnen und Christen sich darüber Gedanken machen, wie die Bibel heute zu verstehen ist, wie Mission verstanden kann und die Rückzugsbewegung viele Kirchen und Gemeinden gestoppt werden kann. Wir freuen uns darüber, dass viel Christen neue Formen ausprobieren und sind auf die Berichte gespannt. Wir leben in einer spannenden Zeit.

Dr. Tobias Faix

Die Emerging – Church – Bewegung gibt es weltweit. Ist Deutschland in dieser Beziehung ein Entwicklungsland?

Jaein, wir haben in Deutschland eine tolle und reichhaltige Tradition an Christentum, dies wollen wir erstmal schätzen und daraus wollen wir auch schöpfen, aber wir sind auch verwöhnt und bequem geworden, auch überkritisch gegenüber allem neuen. Da können wir von anderen Ländern viel lernen. Außerdem ist es spannend zu sehen, dass es auf allen Kontinenten die ähnliche Fragen gestellt werden und alle um ihre Antworten ringen, diese sind dann manchmal ganz unterschiedlich, da zum Beispiel in Amerika eine ganz andere christliche und gesellschaftliche Kultur herrscht wie in Südafrika, den Philippinen oder Deutschland.

Das Christentum hat sich im Verlaufe der letzten beiden Jahrtausende immer wieder reformiert und hat Menschen neu angesprochen. Ist dieser emergente Dialog eine neue Form von Reformation die dringend notwendig ist um dem Christentum wieder auf die Beine in Richtung Gott zu verhelfen?

Reformation ist in Deutschland ein großes Wort, da wäre ich vorsichtig, die Amerikaner sprechen da schon eher von. Ich wäre da bescheidener und bin gespannt wie die vielen Fragen beantwortet werden, denn darauf kommt es ja auch an, wollen wir uns gemeinsam diesen Fragen und den Antworten stellen?

Ihr ruft Eure Leser auf sich am Dialog zu beteiligen. Wie soll dies praktisch funktionieren?

Da gibt es ja heute viele Möglichkeiten, per Email, Internetblogs oder auch face to face wie auf dem Emergent Forum vom 30. November bis 1. Dezember in Erlangen.Dazu gibt es jede Menge lokaler Gruppen, Initiativen und Stammtische. Die Emerging Church Bewegung ist eine Grasswurzelbewegung, jede und jeder kann sich beteiligen und alle sind willkommen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Verlag der Franckebuchhandlung Marburg, ISBN 978-3-868-27352-6, Preis 5,95 Preis

In diesem 02 Büchlein mit dem Untertitel „Evangelium – Gottes langer Marsch durch seine Welt“ nehmen die Autoren Walter Faerber und Peter Aschoff die Heilige Schrift selbst ins Visier. Sie bringen dabei einen wichtigen weiteren Aspekt mit. So reden sie davon im Evangelium nicht nur die Geschichte Jesu zu sehen, sondern eben auch eine Bewegung. Nicht nur eine in der Ferne zurückliegende, sondern eine die endlich auch in der Gegenwart wiederbelebt werden soll und die vor allem in der Gesellschaft in der wir leben, spürbar werden soll. Genau damit beschäftigt sich dieses zweite Heft und es wird bereits auf den wenigen Seiten etwas von der Lebendigkeit der Initiatoren auf deutscher Ebene zu spürbar.

Peter Aschoff hat buecheraendernleben folgende Fragen beantwortet:

Hallo Peter, du hast zusammen mit Walter Faerber das zweite Büchlein geschrieben. Warum zwei kleine Minibücher und nicht ein anständig normal großes?

Hallo Christian, erstens sind das je zwei verschiedene Fragestellungen, die wir nicht vermischen wollten, zweitens wollen manche Leser gern etwas kleines und kompaktes, weil sie anderweitig schon genug dicke Bücher lesen müssen.

Mit Euch beiden zusammen das Evangelium gemeinsam bedenken, hat zur Folge, dass es plötzlich lebendig wird, wie kommt das?

So war es für uns beim Schreiben auch. Gregory Bateson hat mal geschrieben, dass unsere westlichen Sprachen so strukturiert sind, dass sie eher statische Objekte als die Beziehungen zwischen ihnen beschreiben. Unsere erzählende Form war der Versuch, dieser Neigung zur Vergegenständlichung etwas entgegenzusetzen. Wenn diese Dynamisierung halbwegs gelungen ist, freut es mich sehr.

Ihr ruft dazu auf, ein Teil des Evangeliums zu werden, also nicht immer drauf zu schauen, sondern in und mit ihm zu lesen, es mitzugestalten, wie wollt Ihr mich dazu rum kriegen?

Dr. Peter Aschoff

Wir setzen auf so elementar menschliche Impulse wie Neugier, Pioniergeist und die Sehnsucht nach Selbsttranszendenz – also über sich selbst (im momentanen Zustand zumindest) hinauszuwachsen. Wo gibt es dafür sonst noch Raum in unserer Gesellschaft? Und natürlich denken wir, dass auch Gott ein Interesse daran hat, den Funken überspringen zu lassen.

Nehmen wir mal an, der Funke ist bei mir beim Lesen übergesprungen, aber allein bin ich zu schwerfällig mich auf den neuen Weg zu machen, was bleibt mir übrig?

Es gibt formelle und informelle Netzwerke, wo sich Leute finden und einander Mut machen, am Ball zu bleiben. Komm zum Emergent Forum vom 30.11. bis 2.12. nach Erlangen und finde ein paar Leute, mit denen Du Dich zusammentun kannst. Oder geh zu einem regionalen Treffen von Emergent, die finden in verschiedenen Gegenden statt. Zudem gibt es andere Bewegungen, die sich als „missional“ verstehen oder sich „Kontemplation und Aktion“ auf die Fahnen schreiben. Da ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, aber mit etwas Geduld finden sich ein paar Mitverschwörer.

Herzlichen Dank für das Gespräch und für die Eindladung nach Erlangen. Hier gibt es Näheres darüber zu erfahren:

http://emergent-deutschland.de/treffen/emergent-forum-2012/

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Shlomo Sand: Die Erfindung des Landes Israel

Es ist gut, dass ausgerechnet ein Jude dieses Buch geschrieben hat. Alles andere wäre um des Themas Willen nicht gut gewesen. Um so mehr bewundere ich den Mut des Historikers Shlomo Sand für seine klaren Aussagen und Analysen.

„Während Jerusalem in den fünf Büchern Mose überhaupt nicht erwähnt wird, taucht das Land Kanaan bereits im Buch Genesis mehrfach auf und dient fortan als Ziel, Schauplatz, Geschenk, Erbe, erwählter Ort und vieles mehr.“ (93)

Bleibt die alles entscheidende Frage: Was ist Israel also? Der Autor hat den großen Vorteil seit Jahrzehnten in Israel zu leben. Auch wenn das Buch zunächst den Eindruck macht, als würde es sich um ein wissenschaftliches Werk in trockenem Intellektuellendeutsch handeln, liest es sich schnell und außerodentlich leicht, weil der Autor oft große religiöse oder politische Sachverhalte an eigenem Erleben oder dem seiner Familie beschreibt. Immer wieder beeindruckt Sand mit Hinweisen darauf, dass Israel nicht so einfach als das angestammte Land der Juden bezeichnet werden kann.

„Bereits auf dem Berge Sinai, unmittelbar nach Aushändigung der Zehn Gebote, verspricht Jahwe, wie gesagt, die autochthone Bevölkerung des Landes zu vertreiben, um Platz für seine auserwählte Gefolgschaft zu schaffen.“ (97)

Dieser Art der Beweisführung folgen noch viele Beispiele. Aber der Autor fürchtet sich nicht auch die politischen Ereignisse der letzten Jahrzehnte genau ins Visier zu nehmen und stellt den politisch Verantwortlichen des Staates Israel kein gutes Zeugnis aus. Vielmehr macht der Historiker den Politikern den Vorwurf seit Jahrzehnten nur mit ihrem Gerede von der nationalen Verteidigung Israels staatlichen Zusammenhalt zu beschwören. Auch mit den Zionisten geht er hart vor Gericht.

Bleibt die Frage, was will Shlomo Sand mit seinem Buch? In aller Deutlichkeit sagt er, dass er gern in seiner Universität in Tel Aviv arbeitet: „…sie ist mir lieb und teuer.“ (141) Er glaubt auch nicht, „… dass es den Nachkommen der palästinensichen Flüchtlingen jemals vergönnt sein wird, in Scharen in ihre Heimatorte ihrer Eltern oder Großeltern zurückzukehren.“

Am Schluß dieses Buches habe ich den Eindruck, dass Shlomo Sand nur sehr wenig Hoffnung auf Veränderungen in seinem Land hat. Er spricht zwar deutlich von der Verantwortung des Staates Israel für die heimatlos gewordenen Palästinenser, aber Hoffnung auf den politischen Willen der israelischen Politiker heute sieht anders aus.

Ein höchst interessantes Buch, an dem sich die Geister scheiden werden!

Propyläen, ISBN 978-3-549-07434-3, Preis 22,99 Euro

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Thomas Klappstein (Hrsg.): Weihnachts – Wundernacht

 

Prominente christliche Autoren haben in ihren Erzählungen Gedanken zur Weihnachts – Wundernacht aufgeschrieben und werden dabei besonders bei der jungen Generation auf ein interessantes Publikum treffen.

So hat Martin Dreyer beispielsweise in seiner Erzählung eine Teenagerin die gesamte Adventszeit über bis zum Heiligen Abend hin beobachtet. Er erzählt vom Alltag der 15 jährigen, von ihren Problemen mit der eigenen Familie und von ihren Wünschen. Er beschreibt auch, wie die Teenagerin auf Gott trifft.

Christina Brudereck erinnert in ihrem Textbeitrag an den, dessen Geburtstag wir bald feiern werden. Und sie fragt nach Lebenswünschen, den geheimen, den großen und kleinen und sie erinnert an die Liebe, die nur zu Weihnachten so richtig spürbar wird. Ob dies wohl an uns liegt?

Die Geschichte jedoch die mich am tiefsten berührte, die hat Ulrich Parzany geschrieben. Er erzählt ganz einfach die alte bekannte Geschichte in der Maria und Joseph spät abends eine Herberge suchen und niemand mehr Platz für sie hat. Dabei wird in dieser Heiligen Nacht Jesus geboren und keiner will ihm eine Herberge geben? Bei Parzany wird die uralte biblische Geschichte plötzlich top aktuell. Geben wir Jesus in unserem Alltag Zeit, Platz und Raum?

Dieser Begleiter durch die Adventszeit fällt angenehm auf. Angestaubte Geschichten sucht man hier vergeblich. Die 24 Autoren haben in ihren Erzählungen Sehnsüchte und Wünsche hineingeschrieben und kommen damit dem Geheimnis von Weihnachten ganz nah!

www.brendow-verlag.de, ISBN 978-3-865064059, Preis 14,95 Euro

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