9. November 1989: Was hast DU eigentlich an diesem Tag gemacht?

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Was hast DU eigentlich an diesem Tag gemacht?

Also ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als ich vor meinem Fernseher stand und dem Genossen Schabowski lauschte. Auf Nachfrage eines Journalisten erklärte er, dass ab sofort jeder DDR-Bürger die Staatsgrenze in die BRD ungehindert passieren darf. So richtig glauben konnte ich es noch nicht, aber wenige Tage später bereits war Lübeck für einige Tage bananenfrei.

Kannst Du Dich noch daran erinnern wie Du vom Mauerfall erfahren hast? Was hast Du im ersten Moment gedacht? Wann hast Du zum ersten Mal die Grenze überschritten und in welche Richtung? Wie bist Du mit den Menschen auf der anderen Seite der Grenze ins Gespräch gekommen?

Gemeinsam mit Daniel Morawek, einem Mannheimer Autoren, habe ich ein Buch in Dialogform geschrieben. Ein Ossi und ein Wessi erzählen sich aus ihrem sehr unterschiedlichen Leben und stellen gemeinsam fest, wie viel sie noch nicht voneinander wissen.

Erzähl uns ein wenig von Deiner ersten Begegnung mit Menschen der anderen Seite und gewinne ein Verlosungsexemplar des Taschenbuches „Echt? In der DDR gab’s mehrere Parteien?“ Viel Glück! Verlosungsende ist Dienstag 20 Uhr.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “9. November 1989: Was hast DU eigentlich an diesem Tag gemacht?

  1. Esther

    Ich war leider noch sehr jung, als die Mauer gefallen ist (gerade mal 6 Jahre alt) und kann mich deshalb nicht bewusst an irgendetwas erinnern. Meine erste Begegnung mit einem „Ossi“? Hm, da muss ich echt nachdenken … es könnte sein, dass ich tatsächlich erst an der Uni, also gute 14 Jahre später, mit ehemaligen DDR-Bürgern in Kontakt gekommen bin. Oh, nein, stimmt nicht, in der Oberstufe haben wir mit dem Erdkunde-Kurs eine Exkursion in unsere Partnerstadt in Ostdeutschland gemacht, nach Malchow. Das war dann wohl mein erster Kontakt, mit ca. 17,18 Jahren. Die Menschen waren freundlich, aber ich weiß noch, dass alles sehr heruntergekommen wirkte, viele Häuser leerstanden und so.

  2. Simone

    Ich war 19 Jahre, verheiratet und hatte mein Leben bis zu dem Tag auf der ostdeutschen Seite verbracht. In Berlin Köpenick arbeitete ich in einem Pflegeheim als Krankenschwester.
    Als die Mauer fiel war ich auf dem Weg zur Arbeit und hatte es nicht mitbekommen. Ich hatte Nachtdienst meine Kollegen die ich abgelöst hatte wussten auch noch nichts. Somit fing ich meinen Dienst an und war ahnungslos. Ich war im Haus, bis auf den Pförtner der 5 Stockwerke tiefer war, allein. Abgesehen von den etwa 150 Bewohnern. Ich hatte während meiner Arbeit das Radio an, habe aber gar nicht richtig hingehört. Irgendwann so gegen 2 Uhr hörte ich ständig Warnungen z.B. „ Fahren sie nicht mit dem Auto in die Innenstadt, alle Straßen sind überfüllt.“ Ich weiß noch ganz genau wie ich dachte: „ Jetzt wird es ja ganz verrückt, jetzt demonstrieren Sie schon mitten in der Nacht.“ Was anderes ist mir nicht in den Sinn gekommen. Plötzlich, es war gerade mal 5 Uhr steht meine Kollegin vom Frühdienst vor mir, welche eigentlich erst um 6 Uhr Dienstbeginn hatte. Ich schau sie mit großen Augen an und frage: „ Was machst Du denn hier?“ Worauf Sie total verwundert antwortet: „ Die Mauer ist gefallen, weißt Du das nicht?“

  3. Maria Lahnstein

    Oh, das erinnert mich daran, dass ich das Buch ja noch lesen möchte. Was ich an diesem Tag getan habe ? Ehrlich, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich habe ich im Krankenhaus gearbeitet. Ich war da gerade in der Ausbildung zur Krankenschwester.

  4. Jasmin

    Zu dem Zeitpunkt war ich gerade mal 5 Jahre alt. Ich hätte davon vielleicht gar nichts mitbekommen, wenn meine Eltern nicht eine Familie mit 2 Mädchen aus Leipzig aufgenommen hätten, die dann 3 1/2 Monate bei uns wohnten. Die Mutter der Familie war eine Brieffreundin meiner Mutter und wie ich nun weiß, schrieben sie sich damals erst kurze Zeit. Trotzdem hatten sich meine Eltern entschlossen der Familie zu helfen und ihnen das Eingewöhnen zu erleichtern.Wir waren dann eine richtige Großfamilie mit 9 Personen im Haus. Ich hatte zu dem Zeitpunkt 2 Brüder ( inzwischen sind es 3) und fand es toll, daß immer 2 Mädchen ( die paar Jahre älter waren als ich damals) da waren, die mit mir spielten.Die Mädchen erzählten mir dann natürlich einiges über ihr Leben in der DDR, aber manches verstand ich natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Mich würde das Buch sehr interessieren.

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