Monatsarchiv: Januar 2014

Francine Rivers: Rapha – Die Tore von Ephesus

die tore von ephesus

Seit vielen Jahren steht der Name der amerikanischen Autorin Francine Rivers für großartige Romane. Sie erzählt aus der biblischen Zeit und für mich sind ihre vielfältigen Verbindungen zu Fragen unseres Glaubensalltags Glanzstücke ihrer Bücher. „Rapha – Die Tore von Ephesus“ ist bereits der zweite Teil einer Trilogie.

Der erste Band ist bereits vor ein paar Monaten erschienen:
Hadassa – Im Schatten Roms

Francine Rivers führt uns mit ihrer Reihe in das erste Jahrhundert n.Chr. und stellt Hadassa in den Mittelpunkt ihrer Erzählung. Einst kam sie mit ihrer Familie nach Rom. Doch der Bürgerkrieg beraubt sie ihrer Familie und sie selbst wird eine Sklavin. Sie kommt als Dienerin zu Julia. Diese ist ein schwieriger Charakter, den die Autorin sehr gut schildert, ebenso wie den ihres Bruders Marcus. Der bemerkt, dass Hadassa anders ist, sie trägt den neuen Glauben in sich und dies ist für Marcus sichtbar und er beginnt sich für sie zu interessieren.

Wir sind noch immer im ersten Jahrhundert n. Chr. und ich habe die Autorin im Verdacht, sie hat beim Schreiben auch die Gegenwart im Blick. Erkennt man Christen heute auch in ihrer Ausstrahlungskraft?

Jetzt wird Hadassa vor den schaulustigen Römern in der Arena den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Sie wird angefallen und entkommt dem Tod. Von Narben entstellt, wird sie von ihrem Retter, einem talentierten Arzt aufgenommen. Hadassa wird zur Heilerin Rapha. Die Judenchristin erzählt ihren Patienten und dem talentierten, jungen Arzt von ihrem Gott. Überall spürt sie Neugierde.

Marcus indessen weiß nichts davon, dass Hadassa lebt. Aber das Wissen von diesem neuen Gott hat ihn angesteckt. Er macht sich auf die Reise zu diesem Gott und was er finden wird, ist längst nicht klar . . .

Rivers packt mich immer wieder neu. Sie schafft es eine fremde Welt vor mir entstehen zu lassen und fordert mich mit ihren aktuellen Aussagen heraus!

Gerth Medien, ISBN 978-3-86591-891-8, Preis 16,99 Euro

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Irene Hannon: Wo die Schatten wohnen

wo die schatten wohnenIrene Hannon ist ihren deutschen Lesern längst bekannt und sie hat sich bereits einen großen Leserkreis erobert.

„Wo die Schatten wohnen“ heißt ihr soeben erschienener Krimi. Kelly lebt völlig allein seit dem Suizid ihre Vaters. Obwohl die Ermittler die Akten bereits geschlossen haben, glaubt die junge Frau nicht an einen Selbstmord ihres Vaters. Sie meint, seine ganze Lebenseinstellung, auch sein Glaube an Gott, hätten einem Freitod im Weg gestanden.

Die Tochter wendet sich erneut an die Polizei. Kelly Warren trifft dort auf Detective Cole Taylor. Bereits auf den ersten Seiten ist mir klar, am Ende sind die beiden ein Paar. Und dennoch kam ich von dieser Story nicht vorzeitig weg. Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen von Seite zu Seite zu erhöhen.

Während mir bei „Im Angesicht meines Feindes“ noch die christlichen Inhalte fehlten, sind sie nun in die Handlung gut mit eingearbeitet.

Die Polizei war zunächst nicht begeistert davon, die Akte von Kellys Vater erneut öffnen zu müssen. Aber Kelly und auch die Polizei finden immer mehr Hinweise um den Fall neu aufzurollen.

Plötzlich steht Kelly als eine völlig andere da …

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27430-1, Preis 12,95 Euro

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Leo G. Linder: Judas, der Komplize

Leo G. Linder, 65terjudas der komplize

Foto: Leo G. Linder

Die Frage nach der Person des Judas, der den Herrn verraten hat, ist alt. Antwortversuche gab es in der Vergangenheit bereits einige. Was literarisch dazu in den letzten Jahren auf den Büchermarkt gekommen ist, beschreibt Leo G. Linder auf den ersten Seiten seines Buches.

Dann aber lässt er in einer fiktiven Gerichtsverhandlung die Evangelisten einzeln antreten. Er befragt sie, treibt sie in die Enge und fragt zielstrebig nach, warum über Judas gerade so und nicht anders geschrieben wurde. Es wird von Seite zu Seite spannender, weil der Autor versucht die Evangelisten in Widersprüche zu verwickeln.

Das Bild, welches Leo G. Linder dann in seinem Auswertungsprotokoll von Judas entwirft, hat nichts mehr mit dem Verräterbild des Judas zu tun, dass ihm bis heute anhaftet, ganz im Gegenteil. Es ist faszinierend, wie der Autor mit Hilfe der Evangelisten und ihrer schriftlichen Aufzeichnungen dem Judas das Gewand eines besonders engen Vertrauten umhängt.

Doch Vorsicht, wer dem Autor in seiner Argumentation folgen kann, der muss auch über die Konsequenzen genau nachdenken. Dann wäre Judas ein ganz besonderer Jünger Jesu und dessen Kreuzestod ein abgekartetes Szenario.

Super spannend!

Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-08502-9, Preis 19,99 Euro

Leo G. Linder hat bücherändernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Lieber Leo G. Linder, in diesen Tagen erscheint Ihr Buch „Judas, der Komplize“. Wie kamen Sie auf dieses Thema, was war Anlass für dieses Buch?

Wer die Evangelien mit Verstand liest, stolpert früher oder später über zahlreiche Ungereimtheiten in der Darstellung des sog. Verrats. Jeder Evangelist hat seine eigene Version, keiner vermag den Hergang plausibel zu erzählen, alle arbeiten sich an der Figur des Judas mit spürbarer Verzweiflung ab. Speziell die Entlarvungsszene beim letzten Abendmahl in der Version von Markus, Lukas und Matthäus hat meinen Verdacht erregt – sie ist vollkommen wirr, sie lässt alle Fragen offen. Irgendwann drängte sich mir der Eindruck auf: Judas ist den Evangelisten peinlich. Sie verschweigen das Entscheidende.

Sie behaupten, die Theologen hätten nie wirklich interessiert was Judas mit seiner Tat erreichen wollte. Wie kommen Sie zu dieser Annahme?

Solange man rein theologisch an die Sache herangeht, stimmt ja alles: Der Gottessohn findet in Judas seinen teuflischen Gegenspieler – das passt. In der Theologie kommt Judas deshalb bis heute schlecht weg, auch wenn Geldgier vielen Theologen als Motiv nicht mehr glaubwürdig erscheint. Man müsste die Evangelien ja gegen den theologischen Strich lesen, um hinter die wahre Funktion des Judas zu kommen.

Alle vier Evangelisten lassen Sie in einer Gerichtsverhandlung antreten und Sie befragen sehr genau, warum diese über Judas genau auf diese Art über ihn geschrieben haben. Was haben Ihnen diese Verhöre gebracht?

In den Verhören – oder sagen wir: Befragungen – treten alle Widersprüche zu Tage, in die sich die Evangelisten bei ihrer Schilderung von Tat und Täter verwickeln. Im Grunde handelt es sich dabei ja um nichts anderes als einen konsequenten Vergleich der Textstellen, die Judas betreffen, und da merkt man dann, wie sich jeder Evangelist auf andere Art aus der Affäre zu ziehen versucht. Die Frage ist: Um welche Affäre handelt es sich hier eigentlich? Und jetzt liefert Johannes mit seiner Darstellung der sog. Entlarvungsszene den Schlüssel: Jesus zeichnet Judas mit der Geste des Fütterns als seinen besten Freund und engsten Vertrauten aus.
Es gab übrigens Theologen, die das bemerkt haben. Nur haben sie sich gescheut, daraus die logischen Schlüsse zu ziehen.

Mein Judasbild haben Sie ein wenig korrigiert. Was kann mich sicher machen, dass Sie recht haben?

Wenn Sie meine Schlussfolgerungen nachvollziehen können, habe ich wohl recht. Ich spekuliere ja nicht, ich belege alles mit Textstellen aus den Evangelien und der Apostelgeschichte.

Warum ist es für uns heute wichtig ob Judas ein Verräter oder vielleicht doch erster Märtyrer war?

Nun ja, die ganze Passionsgeschichte erscheint ja in einem anderen Licht, wenn Judas kein Verräter war. Auch deshalb, weil man sich nun fragen muss: Was hat Jesus dazu bewegt, derartig gezielt auf seine Kreuzigung hinzuarbeiten? Das Ergebnis ist immerhin die erste nicht-theologische, die erste lebensgeschichtliche Begründung für den Tod Jesu am Kreuz. Im Übrigen ist es wohl von Interesse, dass der Verräter in Wirklichkeit die Lichtgestalt unter den Jüngern war.

Vielen Dank für das Gespräch?

Leo G. Linder hält ein signiertes Verlosungsexemplar seines Buches für einen Gewinner bereit. Wer seinen Kommentar bis zum 29.1. unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Marianne Grandia: Weißer als Schnee

weißer als schnee

Es ist der Debütroman der niederländischen Autorin Marianne Grandia. Und der hat bei mir so viel Eindruck hinterlassen, dass ich hoffe, die Autorin schreibt auf jeden Fall weiter!

Ihre Story spielt in der Gegenwart. Kathy hat im Alter von nur 18 Jahren ihre Mutter beerdigen müssen. Wenig Wochen vorher war ihr Vater nach Amerika abgehauen. Ein Leben lang war er in eine andere Frau verliebt. Jahre lang lebt Kathy mit ihrer Wut und mit ihrem Hass im Bauch auf ihren Vater.

Vorhersehbar ist bei Marianne Grandia nichts. Einfühlsam und voller Emotionen schreibt sie. Dabei ist ihre Spannungskurve auf einem hohen Niveau und zieht im zweiten Teil des Buches noch an.

Aus heiterem Himmel klingelt eines Tages das Telefon bei Kathy. Sie wird ins Krankenhaus gerufen. Ihr Vater ist bereits vor Monaten aus Amerika zurückgekehrt. Er hat sich nicht bei seiner Tochter gemeldet, weil alle seine aus Amerika geschriebenen Briefe, ungeöffnet zurück gekommen waren. Kathy hatte die Annahme verweigert. Nun ist sie auf dem Weg zu ihm ins Krankenhaus und ist voller Hass.

Oft ist vom lieben Gott die Rede, thematisch geht es um Schuld und Vergebung, aber es passt alles zusammen. Manchmal stören mich in Romanen das viele Phrasenkloppen vom lieben Gott, aber hier sind es wichtige Sätze, die der Geschichte Tempo verleihen und dem Leser selbst Weisheiten mit auf den Weg geben.

Wer zwischen Kathy und ihrem Vater ein Happyend erwartet, wird bitter enttäuscht oder doch nicht?

Nach dem Tod des Vaters erfährt Kathy von ihrem Vater dessen Lebensgeschichte. Kathy wird herausgefordert. Hass oder Vergebung sind die großen Themen, an denen Kathy und die Leser reifen werden!

Verlag der Franckebuchhandlung Marburg, ISBN 978-3-868-27426-4, Preis 14,95 Preis

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Buches zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 28.1. unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Gewinnspiel für eBook-Freunde

balkanglühen

Der Orange Cursor Verlag lädt alle Leser von bücherändernleben ein, das Buch „Balkanglühen“ von Michael Höfler, bereits vorab als eBook zu lesen. Fünf eBooks warten auf euch. Eigentlich erscheint das Buch erst am 1. Februar.

Willst Du das eBook haben?

Einfach ein Mail an der Verlag schreiben (buero@orangecursor.com) mit der Antwort auf die Frage „Warst du schon einmal in einem Balkanland. Wenn ja, in welchem?“

Einsendeschluss ist Sonntag der 19.1. 23:59.

In dem Mail bitte auch angeben, welches Format du im Falle des Gewinnens haben möchtest: epub (Tolino Sony usw.) oder mobi (Kindle).

Aus diesen Mails werden dann fünf Absender ausgesucht, die ein Gratisexemplar im angegebenen Format bekommen und zwar gleich am Montag, den 20. So habt ihr das Buch eine Woche früher in der Hand als alle anderen!

Als kleines Dankeschön würde sich der Orange Cursor-Verlag über eine Rezension auf der Verlagsseite (www.orangecursor.com) und/oder bei Amazon freuen – ab dem 1. Februar. Das ist aber kein Muss und natürlich soll die Rezension keine Schönschreiberei sein, sondern ehrlich.

Hier einiges zum Buch:

Paul ist 29 und auf der Party seines Freundes Felix mal wieder der einzige Single. Zurück zuhause feiert er seine eigene, einsame Party mit Sex-Angeboten im Internet. Osteuropäerinnen initiieren sein Faible für Frauen aus dem Osten und kommt auf eine Site, die Partnerschaften mit Polinnen vermittelt. Das Angebot soll jedoch 500 Euro kosten.

In seiner Firma lernt er parallel die neue, exaltierte Kollegin Maja kennen und verbringt ein Wochenende mit ihr. Nachdem er sie tagelang nicht in der Firma trifft, stellt er fest, dass sie eine Affäre mit seinem Abteilungsleiter hat. In seiner Enttäuschung entschließt sich Paul, die 500 Euro zu zahlen und fährt kurzentschlossen nach Krakau. Eine ältere Frau stellt ihm dort unter merkwürdigen Umständen drei Damen vor, bei denen Paul sich nicht mal sicher ist, ob es dieselben sind, deren Fotos er aus dem Internet kennt. Paul soll zusätzlich mehrere tausend Euro zahlen, um mit einer der Drei verheiratet zu werden. Er sucht das Weite.

Damit beginnt für Paul eine skurile, komische, spannende und tiefgründige Reise quer durch den Balkan. Er lernt die Immobilienmaklerin Natalia aus Warschau kennen, die ihn sehr beeindruckt. Aber kurz darauf die Ukrainerin Dzanna, die ihm auch gefällt. Und andere Frauen. Da bleiben Probleme nicht aus. Wird Paul trotzdem finden, was ihn zu dieser Abenteuerreise antrieb: eine Frau an seiner Seite?

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Michael & Gina Spehn: Die Farbe des Regens

die farbe des regens

Und irgendwann standen Gina und Michael Spehn ganz allein mit ihren Kindern da. Ihre Ehepartner waren gestorben.

Sehr ausführlich erzählen beide im Wechsel, wie sie die Phase der Krankheit und des Sterbens ihres Ehepartners erlebt und durchlitten haben. Da brechen Welten zusammen. Da wird an Gott gezweifelt. Da wird aber auch an Gott geglaubt.

So macht gelegentlich Ginas Mann Matt klar, dass es ein Wiedersehen nach dem Tod gibt. Der todkranke Matt baut seine verzweifelt Frau auf. Als er nur noch wenige Wochen zu leben hat, erzählt er Gina, dass sie auf alle Fälle wieder heiraten soll …

Das Wunder geschieht. Gina und Michael treffen aufeinander und ganz langsam finden sie zueinander, vielleicht gerade deshalb, weil sie ähnliche Lebenserfahrungen mitbringen. Sie wagen die Hochzeit und werden, alle Sieben, ein gemeinsames Team.

Dieses Buch hat es in sich. Sehr emotional beschreiben beide Autoren ihren bisherigen Lebensweg. Deutlich wird dabei, dass Gott nach einer Katastrophe für einen Neuanfang sorgt, wenn Menschen sich trauen aufeinander zuzugehen.

Am Ende steht in diesem Falle das große Happyend. Dabei sind die Verstorbenen nicht vergessen. Mir scheint, als wäre die neue Großfamilie besonders stark, weil sie gelernt hat, dass Trauer und Tod zum Leben dazugehören.

Die große Lektion dieses Buches ist für mich einmal mehr anzuerkennen, dass Gott in jedem Fall das Drehbuch für unser Leben schreibt!

Brunnen, ISBN 978-3-7655-1802-7, Preis 17,99 Euro

Der Brunnen Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Titels zur Verfügung. Wer bis zum 26. Januar 20 Uhr seinen Kommentar unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Georg Walter: Evangelikale und die Mystik

evangelikale und die mystik

Nachdem sich Georg Walter bereits in seinem ersten Buch „Der Angriff auf die Wahrheit“ als Herr über richtig und falsch versucht hat aufzuspielen, hat er es jetzt meines Erachtens ein Stück zu weit getrieben.

Er ist es wieder, der weiß was falsch und richtig ist. Er ist es der jetzt sogar eine Liste von Personen, Organisationen und Publikationen erstellt, die vor seinem wahrheitsliebenden Auge in Ungnade gefallen sind. Da treffe ich auf Pastor Ulrich Eggers und die Zeitschrift AUFATMEN, auf Christina Brudereck, Anselm Grün, Tiki Küstenmacher, Max Lucado, Prof. Peter Zimmerling und viele viele andere. In jeweiligen Abschnitten werden gleich ihre Publikationen mit genannt und der Leser wird vom Autor auch über ihre angeblichen „Sünden“ aufgeklärt.

Sind wir in Deutschland schon wieder so weit, dass wir Bücher und Schriften Anderer auf Listen setzen und sie in solch einer Öffentlichkeit anprangern? Vom Verlag hätte ich erwartet, dass er den jungen Autor an dieser Stelle ein wenig zügelt. Diese Liste ist nicht etwa hinten im Anhang, nein, sie ist mit 181 Seiten wichtigster Bestandteil dieses „Leitfaden zur Orientierung“ für die „unterschätzte Gefahr“.

Es ist unbestritten, dass ich meilenweit weg bin von der theologischen Fraktion die Georg Walter hier vertritt, es wär ja auch langweilig, wenn alle Christen einer Meinung wären. Inhaltlich empfehle ich Georg Walter sich doch noch einmal sehr genau mit den Werken von Arsenius, Benedikt von Nursia, Franz von Assisi, Meister Eckhart, Gerhard Tersteegen und Teresa von Avila zu beschäftigen. Auch sie stehen alle auf seiner Liste. Ohne sie hätte der Autor heute nicht das Fundament auf dem er sich bewegt.

Er kann noch so ein wahrheitsliebender Wächter sein, er kann noch so viele Listen schreiben, aber dem Einfluss all dieser gestandenen Christen kann er sich nicht entziehen!

So lang der Amazonverkaufsrang nicht besser wird, tut es mir lediglich um die Bäume leid, die für dieses Buch sterben mussten, aber ich sehe gerade, Betanien lässt im baumreichen Schweden drucken.

Betanien, ISBN 978-3-935-55842-6, Preis 10,90 Euro

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