Monatsarchiv: Mai 2014

Hermann Jantzen: Durchs weite Turkestan

durchs weite tur

Das Leben des Hermann Jantzen sollte verfilmt werden!

1866 wurde Hermann Jantzen im Gouvernement Samara, in Russland, mitten hinein in eine raue und für uns heute völlig fremde Welt geboren. Akribisch beschreibt der Autor sein Leben und das hat es in sich.

Seine Familie, er hat noch fünf Geschwister, zieht aus Samara weg um dem russischen Militärdienst zu entfliehen. Da ist Jantzen grad mal 14 Jahre alt. Ein monatelang währender Treck zieht sich gen chinesischer Grenze, bis sie eine neue Heimat finden.

Mit einfachen Worten nimmt uns der Autor mit und lässt uns hinein in die Gemeinschaft der mennonitischen Gemeinde schauen.
Was der Autor selbst für eine Entwicklung nimmt ist filmreif. So wird er beispielsweise 1917 als Christ als Delegierter in den Obersten Sowjet gewählt, freilich um bereits ein Jahr später ein erstes Mal zum Tode verurteilt zu werden. Er kommt ins Gefängnis, aber immer wieder gibt es ein Entrinnen für ihn. Es ist unglaublich, was diesem Mann mit seinem Gottvertrauen alles gelingt.

Und vom Gottvertrauen hatte Hermann Jantzen jede Menge, sonst wäre er wohl nicht als der „Moslemmissionar“ in die Geschichte eingegangen. Er wagte sich auf fremdes Terrain vor und erzählte den Menschen dort von der Liebe Jesu Christi.

Auch wenn es sich bei diesem Buch bereits um die 4. Auflage von Jantzens Biografie handelt, ich habe ihn erst heute kennengelernt und für mich ist er ein mutiger Mann. Er ist in Gegenden gekommen, wo vorher niemand etwas von Jesus Christus gehört hat und er hatte die Gabe diesen Menschen die Liebe Jesu zu bringen.

Hätten wir Christen doch heute im eigenen Land nur halb so viel Glaubensmut wie Hermann Jantzen !

Brunnen, ISBN 978-3-7655-4227-5, Preis 9,99 Euro

2 Kommentare

Eingeordnet unter Uncategorized

N.T. Wright: Die Auferstehung

Die Auferstehung Wright

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-86827-244-8, Preis 49,95 Euro

Auferstehung ist und bleibt Glaubenssache!

Mal ehrlich, was antwortest Du, wenn man Dich fragt: Glaubst Du an die Auferstehung?

Ich ertappe mich noch immer dabei, dass ich zuallererst in meinem Hirn bedauere, keinen rationalen Beweis für die Auferstehung zu haben. Längst habe ich mich damit abgefunden, dass mir auch kein Mensch je diesen Beweis erbringen wird. Nicht einmal N.T. Wright lässt einen Zweifel daran, es gibt keinen Beweis für die Auferstehung des Sohnes Gottes!

Wer überlegt, ob er mit Blick auf diesen 1035 – Seiten – Wälzer des Leben – Jesu – Forschers Wright, die Lektüre lieber gar nicht erst beginnt, den möchte ich ermutigen dieses Buch doch zu lesen. Man muss nicht zwangsläufig auf Seite eins beginnen und dann artig der Reihe nach lesen. Die 19 Kapitel sind im Inhaltsverzeichnis so gut vorgestellt, dass ich zunächst quergelesen habe und dann nicht mehr loskam von diesem Augenöffner.

Erfreut war ich darüber, dass der Autor sich in seiner Spurensuche nicht nur an biblische Quellen hält, selbst der alte Platon wird mit einbezogen. Ebenso förderlich für ein besseres Verständnis ist, dass Wright Begrifflichkeiten in ihren geschichtlichen Kontext hinein stellt und allein deshalb werden dem Leser erste Aha – Momente sicher sein.

Sodann stellt der Autor die beiden großen christlichen Anschauungen zur Auferstehung vor. Damit wird der Leser genötigt selbst Stellung zu beziehen und dies ist gut so, denn ab sofort hat Wright den Leser, der ihn bei seiner Zeitreise sehr genau beobachten wird. Noch spannender war es dann für mich, als der Autor über die Auswirkungen des Glaubens an die Auferstehung heute schreibt. Mir ist klar, dass sich spätestens an dieser Stelle die christlichen Geister scheiden werden, aber die Auslegungen und Deutungen die Wright hier macht, sind für mich einleuchtend, sogar horizonterweiternd!

Umso klarer wird mir nach der Lektüre, wie sträflich es von mir war, mich um die Auferstehungsfrage in meinen über fünf Lebensjahrzehnten immer herumgemogelt zu haben. Nach dieser Lektüre fühle ich mich dem Sohn Gottes näher und meinem Glauben viel mehr verbunden.

Auferstehung befreit und macht ewiges Leben möglich!

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Waldtraut Lewin: Feuer

Feuer lewin

In den letzten Monaten sind viele Bücher über unseren großen Reformator Martin Luther erschienen. Aber was Waldtraut Lewin nun mit ihrem Roman „Feuer“ vorlegt, fällt aus dem Rahmen. Andere Autoren vor ihr haben Luther auf ein Denkmal gesetzt, einige haben auch versucht ein wenig am Lutherlack zu kratzen, aber Waldtraut Lewin funkt mit ungeheurer Sprachgewalt dazwischen. So erscheint an Luthers Leben vieles plötzlich ganz anders.

Den brutalen Vater beschreibt die Autorin. Martin und seine Mutter kassierten regelmäßig Schläge, nach einem warum oder wofür fragten sie nicht, so war halt die gottgewollte Welt! Aber war dies wirklich gottgewollt?

Von Heldenverehrung will Waldtraut Lewin nichts wissen. Scheinbar wohlwollend stellt sie Martin Luther in all seiner Schwachheit, Ohnmächtigkeit, mit seiner Wut und auch seinen zahlreichen Krankheiten dar. Dabei scheut sich die Autorin nicht, neue Zusammenhänge herzustellen. So kennt wohl jeder Luthers Szene mit dem schrecklichen Gewitter. Er beschließt ins Kloster zu gehen, um Mönch zu werden. Bei Lewin allerdings hat die Entscheidung für das Kloster noch eine ganz andere Ursache.

Der Umgang mit seinen geistlichen Freunden nach der Zeit auf der Wartburg ist nicht eben herzlich. Luther schimpft, fordert und erklärt was die anderen falsch gemacht haben. Ehrlich gesagt, auf so einen Freund könnte ich verzichten.

Waldtraut Lewin kommt aus der DDR. Sie hat also Thomas Müntzer selbst als sozialistischen Freiheitskämpfer präsentiert bekommen, so war es spannend für mich als Ossi zu erfahren, wie sie den Prediger Magister Müntzer einordnet. Spannend wie Luther ihm begegnet, wie er beginnt grundlegende Unterschiede zu entdecken und wie Martin Luther sich dann von Müntzer fern hält.

Zwar ist das alles nur ein Roman, aber die historischen Fakten in diesem Buch überwiegen und wie die Autorin sie in Zusammenhang mit Luther und seiner Zeit setzt, ist äußerst spannend zu lesen.

Wer den Mut aufbringt dieser literarischen Provokation zu folgen, wird Martin Luther intensiver kennengelernt haben, als jede Heldenverehrung es vermag!

Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-06587-8, Preis 24,99 Euro

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Todd Johnson: Tödlicher Atemzug

tödlicher Atemzug

Nuklearanlagen sind wohl überall auf der Erde kein guter Ort des Informationsflusses. Schon gar nicht wenn es sich um die Nuklearanlage Hanford Site in den USA handelt. Es gab dort drei Explosionen und Mitarbeiter Kieran Mullaney behauptet, verstrahlt worden zu sein. Was anderes war wohl in der unheimlichen Wolke, die er gesehen hat? Außerdem hat er einen Schuss gehört gleich nach der Explosion.

Der Betreiber, Covington Nuclear Corporation, beantwortet Kierans Fragen nicht. Sie versuchen ihm den Schuss auszureden und als es zum Prozess kommt, will der Betreiber Kieran die Ursache für die Explosionen in die Schuhe schieben.

Der Autor erzählt neben der Story Mullaney gegen Covington Nuclear Corporation, auch gleich noch die Geschichte der Anwältin dieses Falles. Die junge Emely ist bereits die zweite Anwältin, die diesen Fall übernimmt und sie tut dies gegen den Willen ihres Vaters, der ebenfalls Anwalt ist und nach dem Tod seiner Frau gerade an einem Tiefpunkt angelangt ist. Schließlich hilft er seiner Tochter doch tatkräftig beim Kampf David gegen Goliath.

Fragt man nach der christlichen Botschaft dieses Thrillers, wird man sicher erst auf den zweiten Blick fündig, aber sie ist enthalten. Vorhersehbar ist in diesem Thriller so gut wie nichts, am Ende des Buches gibt es sogar noch eine handfeste Überraschung!

SCM Hänssler, ISBN 978-3-7751-5536-6, Preis 15,95 Euro

Der Hänssler Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Buches zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 15. Mai unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

8 Kommentare

Eingeordnet unter Uncategorized

Renate Hartwig: Der goldene Skalp

der goldene skalp

Bücher aus dem Brunnen Verlag in Basel gehören für mich zu den Highlights in der christlichen Literaturszene, nicht zuletzt deshalb, weil sie es regelmäßig schaffen, auch Leser der nichtchristlichen Ecke anzusprechen. Um so verwunderter war ich, als ich bei diesem Titel die reißerische Aufmachung sah. Die Gesundheitsindustrie zieht uns das Fell ab und sogar von „mafiösen Machenschaften“ mitten in Deutschland lese ich da. Jetzt, da ich das Buch kenne, wundere ich mich nicht mehr, geahnt und vermutet habe ich einiges, aber das in unserem Gesundheitssystem scheinbar nur noch die Gier herrscht, macht mich wütend und ich fühle mich dem ohnmächtig gegenüber.

Renate Hartwig nennt in ihrem Buch viele Zahlen, Namen und auch Statistiken, aber dennoch ist dieser Augenöffner sehr gut zu lesen, weil die Autorin viele Missstände mit selbst erlebten Geschichten belegt.

Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Autorin Ärzte, Politiker und natürlich die Gesundheitsindustrie auf die Anklagebank setzt, dies tut sie auch, aber uns Patienten setzt sie ebenso auf die Anklagebank. Das mag zu Anfang etwas verwunderlich klingen, aber folgt man Renate Hartwig, ist das die logische Konsequenz. Ich erinnere mich noch sehr genau an das erwähnte Beispiel im Buch. Hartwigs Bekannte lässt sich die Füße bei der Fußpflege schick machen. Nichts dagegen, aber muss dies wirklich die Krankenkasse bezahlen? In diese Richtung lüftet die Autorin weitere Geheimnisse, von denen ich bislang noch nie etwas gehört hatte.

„Das Solidarsystem existiert nicht mehr.“ stellt Renate Hartwig fest und erläutert was damit mal gemeint war. Viele Patienten fragen sich heute, bekomme ich eigentlich alle monatlich gezahlten Beiträge auch irgendwie wieder heraus? Aber genau dies war nie mit dem Solidarsystem gemeint. Die Autorin überführt uns ebenso der Gier wie auch die Ärzte und die Gesundheitsindustrie. Folgerichtig schreibt Renate Hartwig: „Diese gierigen Fremden, nach denen ich so lange gesucht habe, das sind wir alle.“

Was sie über die Verflechtungen von Industrie und Politik schreibt, ist einfach niederschmetternd zu lesen. Interessant auch die Seiten im Buch auf denen Renate Hartwig sich einige Politikerbiografien etwas näher anschaut. Einem Chamäleon gleich schaffen es deutsche Politiker über alle Parteigrenzen hinweg sehr erfolgreich mal Lobbyisten und mal dem Bürger zu dienen, ein Schelm der da an Interessenvermischung denkt. Die Autorin nennt Ross und Reiter.

Als ich dieses Buch durchgelesen hatte und es liest sich spannend wie ein Krimi, kam ich mir vor, als wäre unser Gesundheitssystem ein Milliardengrab, an dem alle Beteiligten versuchen möglichst viel Kohle für sich herauszuholen. Ich bin bereit zur Kapitulation. Die Autorin allerdings meint mit ihrer Bürgerinitiative „Patient informiert sich“ etwas dagegen tun zu können.

Brunnen Basel, ISBN 978-3-765-52026-6, Preis 13,99 Euro

Renate Hartwig hat bücherändernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Am Ostermontag habe ich mich unsanft vom Fahrrad stürzend, auf die Nase gelegt. Über Nacht bekam ich vor Schmerzen in den Handgelenken Schüttelfrost und bin zur Notaufnahme ins Krankenhaus gegangen. Dort wurde ich zunächst darauf hingewiesen, dass ich als erstes zu meinem Allgemeinmediziner hätte gehen müssen. Gnädigerweise durfte ich aber doch bleiben und musste der Dame in der Aufnahme meine Unfallgeschichte erzählen. Nachdem ich etwa eine Stunde gewartet habe, rief mich eine Krankenschwester in ein Behandlungszimmer und forderte mich auf ein zweites Mal meine Geschichte zu erzählen. Nach einer weiteren halben Stunde kam ein Arzt und ich erzählte meine Geschichte ein drittes Mal und dies war nicht das letzte Mal an diesem Tag. Nach mehr als fünf Stunden verließ ich die Notaufnahme mit zwei verbundenen Armen, einen davon vergipst.

Am Tag danach musste ich zur Gipskontrolle zu meinem Hausarzt. Dann musste ich mir zur Weiterbehandlung einen ambulanten Chirurgen suchen, als ich den gefunden hatte, stellte er alle bisherigen Befunde in Frage …

Liebe Renate Hartwig, was habe ich da kennengelernt? Ein gut funktionierendes Gesundheitssystem oder jede Menge Ärzte die gut an mir verdient haben?

Weder noch. So wie Sie das erzählen nehme ich an Sie sind Kassenpatient. Sie wurden doch sicher als erstes gefragt, wie Sie versichert sind? Und da gibt es das systembedingte Zauberwort und das heißt Privatpatient. Hätten Sie das gesagt wäre der Herr Doktor sofort gekommen und Sie hätten weder Ihre Geschichte mehrfach erzählen müssen, noch warten. Wahrscheinlich hätte man Sie sogar stationär aufgenommen. Denn bei privat versichert gibt es keine Fallpauschalen wie beim Kassenpatient, sondern jeder Handgriff kann abgerechnet werden. Und was Sie erlebten, sagt mir, Sie wurden als Notfall verarztet und dann weiter gereicht. Ihr Hausarzt hat Ihre Karte eingelesen, kurz auf den Gips geschaut und dann ebenso weiter gereicht. So waren Sie bei ihm ein „guter Patient“ denn sein Budget wird nicht belastet. Und nun landeten Sie beim ambulanten Chirurgen, der die Befunde in Frage stellt. Mich würde nicht wundern wenn der nun sagt, man muss neu eingipsen.

In diesen Tagen kommt Ihr neues Buch „Der goldene Skalp“ auf den Markt. Acht Jahre lang haben Sie dafür recherchiert. Sie müssen es also wissen: Ist es richtig wenn ich vermute, dass unser Gesundheitssystem immer mehr Geld verschlingt, aber ich den Eindruck habe, unser System wird immer lückenhafter?

Die Frage die sich stellt: WER verschlingt das Geld? Genau der bin ich in meinem Buch nachgegangen. Schon längst hat sich das Gesundheitssystem dem Markt angepasst. Es geht um Gewinn und Verlust. Krankheit als gewinnbringendes Produkt. Das System entwickelt sich weg vom Menschen, hin zur Industrialisierung. An erster Stelle steht der Mammon und der Tanz um das goldene Kalb.

Anders als erwartet setzen Sie die Ärzte nicht allein auf die Anklagebank. Sie werfen mir, dem Patienten, auch etwas vor, unter anderem Gier. Was meinen Sie damit?

Renate-Hartwig-Webseite-sma

Foto: Renate Hartwig

Nach acht Jahren stelle ich fest: Das System verändert uns alle. Aus Ärzten macht es Handelsvertreter, aus uns Patienten Schnäppchenjäger. Gier werfe ich den Ärzten – und Kassenfunktionären vor und das beweise ich auch in meinem Buch. Auf der Anklagebank sitzt an vorderster Stelle die Politik. Die macht die Rahmenbedingungen, durch die dieses System erst so unmenschlich werden konnte.

In Ihrem Buch schreiben Sie „Das Solidarsystem existiert nicht mehr.“ Erklären Sie uns bitte wie sich die Erfinder des Solisarsystems dies einst vorgestellt hatten!

Die Väter des Systems wollten damals, dass unsere Beiträge in die Krankenkasse die Gesunden für die Kranken, die Jungen für die Alten einzahlen. Im Grunde ein höchst christliches Verhalten.

Mein Mann und ich sind bis heute als Selbstständige freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse geblieben, da wir diesen Grundgedanken, der Starke für den Schwachen, gut finden.

Ich fühle mich diesem System ohnmächtig und ausgeliefert gegenüber. Sie haben eine Initiative gegründet, was will diese Initiative? Was sind Ihre Ziele?

Die Initiative entstand als ich 2007 nach einem Arztbesuch bemerkte, ich bin eine uninformierte Patientin. Deshalb heißt die Webseite http://www.patient-informiert-sich.de

Daraus entwickelte sich eine Bürgerbewegung mit Hunderten regionalen Bürgertreffs. Die treffen sich einmal im Monat. So entsteht nicht nur ein regionales Miteinander, sondern informierte Patienten. Oft konnten mithilfe dieser Bewegung Menschen geholfen werden. Unsere Initiative arbeitet auch eng mit einer Rechtsanwaltskanzlei zusammen.

Der Name der Initiative „Bürgerschulterschluss“ beinhaltet auch gleichzeitig mein Ziel – Menschen für Menschen im Schulterschluss!

Über Ihr Buch wird viel geredet werden. Glauben Sie wirklich im Traum daran, stärker als Politiker, Lobbisten und Gesundheitsindustrie zu sein? Was kann Ihr Buch im günstigsten Fall bewirken?

Mir geht es nicht ums stärker sein, sondern um ganz klar Position zu beziehen und es ist nicht das ersten Mal, dass ich beweisen konnte – wer wagt gewinnt! Allein 2008 und 2009 als ich das Olympiastadion in München mietete für eine Großveranstaltung und insgesamt ca. 50 000 informierte Menschen kamen um gegen diese Entwicklung im Gesundheitswesen aufzustehen, kam die Politik ganz schön ins Schwitzen. 70 Millionen Menschen sind in Deutschland in gesetzlichen Krankenkassen – wenn nur 10 Prozent informiert werden über diese Unglaublichkeiten und Zusammenhänge in diesem Gesundheitssystem, wird es nicht mehr möglich sein uns als Ware zu behandeln, zu verkaufen und zu verraten.

Und mein Buch kann sehr wohl etwas bewirken, wenn jeder der es liest von sich aus 10 Menschen darüber informiert und die dann andere informieren…..können wir nicht nur, sondern werden etwas bewirken!

Genau deshalb habe ich auch auf eigens Risiko in meinem Buch nichts umschrieben, sondern ganz klar und unmissverständlich Ross und Reiter genannt!

Der Brunnen-Verlag Basel stellt uns drei Verlosungsexemplare dieses Titels zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 13. Mai unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

9 Kommentare

Eingeordnet unter Uncategorized