Hermann Jantzen: Durchs weite Turkestan

durchs weite tur

Das Leben des Hermann Jantzen sollte verfilmt werden!

1866 wurde Hermann Jantzen im Gouvernement Samara, in Russland, mitten hinein in eine raue und für uns heute völlig fremde Welt geboren. Akribisch beschreibt der Autor sein Leben und das hat es in sich.

Seine Familie, er hat noch fünf Geschwister, zieht aus Samara weg um dem russischen Militärdienst zu entfliehen. Da ist Jantzen grad mal 14 Jahre alt. Ein monatelang währender Treck zieht sich gen chinesischer Grenze, bis sie eine neue Heimat finden.

Mit einfachen Worten nimmt uns der Autor mit und lässt uns hinein in die Gemeinschaft der mennonitischen Gemeinde schauen.
Was der Autor selbst für eine Entwicklung nimmt ist filmreif. So wird er beispielsweise 1917 als Christ als Delegierter in den Obersten Sowjet gewählt, freilich um bereits ein Jahr später ein erstes Mal zum Tode verurteilt zu werden. Er kommt ins Gefängnis, aber immer wieder gibt es ein Entrinnen für ihn. Es ist unglaublich, was diesem Mann mit seinem Gottvertrauen alles gelingt.

Und vom Gottvertrauen hatte Hermann Jantzen jede Menge, sonst wäre er wohl nicht als der „Moslemmissionar“ in die Geschichte eingegangen. Er wagte sich auf fremdes Terrain vor und erzählte den Menschen dort von der Liebe Jesu Christi.

Auch wenn es sich bei diesem Buch bereits um die 4. Auflage von Jantzens Biografie handelt, ich habe ihn erst heute kennengelernt und für mich ist er ein mutiger Mann. Er ist in Gegenden gekommen, wo vorher niemand etwas von Jesus Christus gehört hat und er hatte die Gabe diesen Menschen die Liebe Jesu zu bringen.

Hätten wir Christen doch heute im eigenen Land nur halb so viel Glaubensmut wie Hermann Jantzen !

Brunnen, ISBN 978-3-7655-4227-5, Preis 9,99 Euro

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Hermann Jantzen: Durchs weite Turkestan

  1. Edelgard

    Das höt sich wirklich interessant an. Habe selber einen mennonitischen Hintergrund. Vielleicht sollte ich das Buch mal lesen 🙂

  2. kleedorfer

    Lieber Christian, da haben wir wohl ein Buch ziemlich zur gleichen Zeit gelesen 🙂 http://kleozeitung.wordpress.com/2014/06/01/93-jahre-abenteuer/

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