Monatsarchiv: September 2014

Marie Monville: Gottes Gnade trägt

gottes gnade trägt

Ein in jeder Hinsicht aus dem Rahmen fallendes Buch aus dem Hänssler Verlag!

Mit „Gottes Gnade trägt“ hat SCM Hänssler einen Sprung in die Oberliga geschafft. Auf schneeweißem Papier und einem wunderschön gestalteten Schutzumschlag, dessen Outfit mit keiner Nuance an ein herkömmliches Hänssler-Buch erinnert, kommt die Geschichte der Marie Monville daher. Für so ein Buch bin ich gern bereit einen 20 Euro Schein auf den Tisch zu legen.

Aber auch inhaltlich packt die Geschichte eines amerikanischen Amokläufers mich sofort. Marie wird völlig davon überrascht, dass ihr Ehemann sich in einer Schule der Amisch-Gemeinschaft verbarrikadiert und mehrere Schülerinnen ermordet und anschließend auch seinem Leben ein Ende setzt. Mit dem Ertönen der Polizeisirenen weiß Marie, es ist etwas furchtbares geschehen und es muss mit ihrem Mann zu tun haben.

Der war der Milchfahrer, immer freundlich und immer zu einem Späßchen aufgelegt. Alle zwei Tage holte er bei seinen Amisch-Nachbarn die Milch ab und plötzlich ermordet er in ihrer Schule ihre Kinder. Wie passt das zusammen?

In ihrem Buch stellt Marie viele Fragen, betreibt Spurensuche, beschreibt ihre Situation, erzählt von ihren drei Kindern, auch von den beiden ersten die sie verlor…

Wunder geschehen in dieser Geschichte. Die betroffenen Amisch-Eltern lassen Marie wissen, dass sie ihrem Mann vergeben und dass sie ebenso trauern wie Marie… Gnade und Heilung von mehr als nur einer Wunde werden möglich. Marie findet mit ihren Kindern zurück ins Leben und kann sogar einen neuen Weg für sich finden.

Diese an sich scheußliche Geschichte hat seinen Sinn. Sie zeigt deutlich, wo Gott ist, kann keine Dunkelheit siegen!

SCM Hänssler, ISBN 978-3-7751-5578-6, Preis 19,95 Euro

Der Verlag SCM Hänssler hat uns von diesem Buch ein Verlosungsexemplar bereit gestellt. Wer seinen Kommentar bis zum 6. Oktober 2014 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Herzlichen Glückwunsch!
Maria hat das Buch gewonnen.
(7.10.2014)

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Dallas Willard: Jünger leben mittendrin

jünger leben mittendrin

Dallas Willard ist inzwischen auch in Deutschland längst kein Unbekannter mehr. Der vor einem Jahr verstorbene amerikanische Theologe besaß die Gabe theologische Inhalte so zu vermitteln, dass jeder sie im Alltag verstehen kann. Dadurch werden Inhalte und Glaubenswahrheiten nicht bequemer oder leichter Umsetzbar für den Einzelnen, aber auf alle verständlicher.

Es geht um das Leben mit Gott in seinem Reich. Wie wird es sein wenn ich mich erst einmal dazu entschieden habe? Wie ist das mit dem Glauben und der Erkenntnis über Gott? Wie grundlegend, wie sichtbar sind die Unterschiede zwischen Gottes Reich und dem in dem Gott nicht bekannt ist?

Der Leser erlebt neben Dallas Willard in diesem Buch auch den bekannten Pastor John Ortberg. Zu verschiedenen Themen lese ich Vorträge, die beide auf einem Kongress im letzten Jahr gehalten haben. Besonders spannend sin die jeweils anschließend geführten Gespräche zwischen Willard und Ortberg.

Da wo es besonders konkret wird, da wird auch deutlich wie schwierig es ist Jünger Jesu in der Gegenwart zu sein. So sieht uns Dallas Willard beispielsweise an einem sehr wichtigen Punkt in der kirchengeschichtlichen Entwicklung. Was wir konkret damit zu tun haben wird bei ihm schnell deutlich. Damit diese Entwicklung auch so verläuft, dass es Kirche auch Morgen noch gibt, fordert Willard unter anderem: „… dass die Jünger Jesu einander wahrnehmen und zwar über die Grenzen ihrer örtlichen Gemeinde oder Versammlung, oder womit auch immer sie sich identifizieren …“

Bei allem was Willard sagt, fehlt nicht die inhaltliche Legitimation zu Jesus. Wer sich durch dieses Buch im Alltag leiten lässt, ist auf einem unbequemen Weg der jedoch Freude und Erfüllung bringen wird!

Neufeld Verlag, ISBN 978-3-86256-055-4, Preis 14,90 Euro

Der Verlag hält drei Verlosungsexemplare für uns bereit. Wer seinen Kommentar bis zum 30. September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Irma Joubert: Das Mädchen aus dem Zug

das mädchen aus dem zug

Die sechsjährige Gretel ist die Heldin dieses Romans. Sie sitzt im April 1944 in Südpolen in einem Viehwaggon der sie direkt nach Auschwitz bringen soll. Doch der Halbjüdin gelingt die Flucht. Sie findet in Jakob einen Beschützer.

Von Irma Joubert habe ich nie zuvor etwas gelesen, aber schon nach den ersten Seiten ihrer packenden Geschichte war mir klar, hier gibt es kein Entrinnen mehr für den Leser. Die Autorin gerät nie in die Kitschschublade, schreibt aber so emotional über Gretel, dass ihr damit eine sehr enge Bindung an den Leser gelingt.

Damit nicht genug. Die Zeit des II. Weltkrieges und die Zeit bis hinein in die 60er Jahre werden kenntnisreich vom polnischen Blickwinkel heraus beleuchtet. Sehr genau weiß Irma Joubert über die Ängste der Polen vor den Russen zu erzählen. Sie lehnen die Vereinnahmung durch den großen Bruder im Osten nach dem Krieg ab. Bei einigen Absätzen fühle ich mich an Putin und die Krim erinnert. Mehr kann eine Story, die vor fast sieben Jahrzehnten spielte, die Gegenwart nicht berühren.

Gretel, die Tochter eines SS-Soldaten ist, lebt bei Jakob in Sicherheit. Niemand darf wissen, dass sie eine Deutsche ist, denn die Polen hassen Deutsche und Juden sowieso. Nach Kriegsende liefert Jakob Gretel schweren Herzens in Deutschland in einem Waisenhaus ab. Ihre Wege trennen sich.

Selten hat mich ein Roman so gepackt wie dieser. Irma Joubert führt mir vor Augen, dass die Liebe alle Grenzen aufzulösen vermag. Konfessionen und Ideologien werden bedeutungslos, wenn erst Mal die Liebe regiert, eine Botschaft die zu jeder Zeit gehört werden muss!

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27457-8, Preis 17,95 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 28.September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Nachtrag, 29. September:
Esther hat das Verlosungsexemplar gewonnen, herzlichen Glückwunsch!

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Heidrun Hurst: Im Feuer des Lebens

im feuer des lebens

Als ich vor einem Jahr „Die Kinder des Bergmanns“ las, war ich hin und weg. Die Autorin hatte es sehr gut verstanden mich in die Zeit des Mittelalters zu entführen. Eingebettet in die Romanhandlung rund um die Bergmannkinder Jakob und Bärbel war eine berührende Geschichte entstanden, die längst nicht zu Ende erzählt war.

Jetzt nach einem Jahr legt Heidrun Hurst mit „Im Feuer des Lebens“ endlich den zweiten Band dieser Saga vor. Obwohl eine lange Zeit vergangen ist, bin ich als Leser schnell wieder drin in der Story.

Das Geschwisterpaar ist längst getrennt voneinander und in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges ist es sehr ungewiss ob Bärbel ihren Bruder je wiedersehen wird. Knapp ist Jakob dem Galgen entgangen und auch Bärbel lebt in großer Not.

Heidrun Hurst schreibt so, als käme sie direkt aus dem 17.Jahrhundert und erzählt einfach die gerade miterlebte Geschichte nach. Sofort läuft beim Lesen ein innerer bunter Film mit.

Was mir bei diesem zweiten Band besonders auffiel, dass war seine christliche Botschaft. Der Autorin gelingt es, Glaubenswahrheiten über Jahrhunderte hinweg aktuell zu erhalten. Ich denke da unter anderem an die Kraft des Gebetes. Bärbel sehe ich plötzlich an dieser Stelle als Lernende. Ihr Mann betet zu Gott, weil er nicht mehr weiß wie er mit den schier erdrückenden Sorgen um sein Kinderasyl umgehen soll. Bärbel sieht ihrem Mann zu und spürt etwas vom Vertrauen auf Gott.

Auch dieser Roman lässt Fragen offen, erzählt noch nicht die ganze Story. Hoffentlich muss ich nicht wieder ein ganzes Jahr lang auf den nächsten Band warten!

mediaKern, ISBN 978-3-842-92306-5, Preis 14,95 Euro

Hier erfahrt ihr mehr über die Autorin Heidrun Hurst.

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Bielfeldt/Schneider: Helma – Wer bremst, verliert

wer bremst

Als Helma geboren wurde, waren ihre Eltern maßlos enttäuscht. Drei Töchter hatten sie bereits, was sie sich wünschten war ein Sohn. Helma bekam während ihrer Kinderzeit täglich zu spüren, dass sie unerwünscht und ungeliebt ist. Ob es Ohrfeigen oder Beleidigungen anderer Art waren, was Liebe ist, bekam Helma Bielfeldt erst viele Jahre später zu wissen.

Auch wenn es da in der Familie eine Oma gab, die Helma mal zärtlich in die Arme nahm und auch etwas von Jesus erzählte, gegen die übermächtige, brutale Mutter kam niemand an.
Mithilfe von Romy Schneider packt Helma ihr Leben aus. Sie erzählt alles. Da sind die schnellen Motorräder, der Alkohol, die Männer, ihre vielen Um- und Irrwege, da sind ihre Kinder und plötzlich ist da ihre große Kehrtwende.

Helma Bielfeldt lernt Jesus kennen und sie erfährt, dieser Typ liebt sie bedingungslos, vorbehaltlos, sie muss sich nicht verstellen. Helma macht Erfahrungen, die sie nie für möglich hielt. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann Henning und Jesus und es ist gut, dass sie nun von ihrer Kehrtwende geschrieben hat.

Umkehr ist immer möglich, frag Helma, sie hat es erlebt!

Brunnen, ISBN 978-3-765-50907-0, Preis 14,99 Euro

Helma Bielfeldt hat bücherändernleben nun diese Fragen beantwortet:

Hallo Helma, soeben ist Dein Buch „Helma – wer bremst, verliert“ erschienen. Du hast bereits vor Jahren zu Jesus gefunden, warum erscheint Dein Buch gerade jetzt?

Das hat Gott so geführt. Ich wurde schon seit Jahren immer wieder von Freunden angesprochen -“ Mensch Helma schreib doch mal ein Buch über dein Leben vor Jesus Christus und nachdem du dein Leben ihm gegeben hast“. Ich habe geantwortet, dass es jetzt manchmal noch aufregender als vorher ist. Aber ich sagte dann immer, dass ich reden kann, aber es nicht zu Papier bringen kann.

Und vor einem Jahr kam diese ´Zugbegegnung´ mit der Konstanze. Wir redeten viel über unseren Herrn Jesus Christus und beteten zusammen im Abteil. Nach 3 Stunden verabschiedeten wir uns. Ich schenkte ihr eine Biker Bibel. Ein paar Tage später rief sie mich an und sagte mir, dass ihr Chef meine Geschichte interessiert und sie möchten mit mir ein Buch schreiben. Sie hätten auch eine tolle Schriftstellerin für mich und so ging es los.

Du beschreibst Dein Leben ohne Jesus. War Dir irgendwann einmal bewusst, dass etwas in Deinem Leben fehlt?

Eins fehlte mir von Anfang an – geliebt zu werden. Das wurde mir sehr bewusst, als ich mein erstes Kind mit 29 Jahren bekam.

Henning ist vielleicht Dein größter Glücksfall. Kommt Jesus am wirkungsvollsten durch andere Menschen zu uns?

Durch Hennings klare Aussage, dass er Jesus Christus liebte, begann es in mir zu wirken. Vorher habe ich mir nie Gedanken über unseren Herrn Jesus gemacht.
Ich denke das Gott immer wieder Menschen gebraucht, zumal wir das immer wieder merken bei unseren Verteilaktionen mit den Bibeln und beim Vorlesen aus Gottes Wort.

helma Bielfeldt

Foto: Helma Bielfeldt
(Fotorechte bei: Lehmann/ERF Medien)

Dein Buch ist jetzt auf dem Markt. Was soll es beim Leser bewirken?

Das jeder Mensch geliebt wird von unserem Herrn Jesus Christus und das es immer einen Ausweg gibt aus dem Sündenkarussel.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hier noch der Hinweis auf einen Beitrag mit Helma Bielfeldt im ERF:
http://www.erf.de/index.php?node=67&content_item=384

Helma Bielfeldt stellt uns ein signiertes Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 22.September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Johannes Hartl: In meinem Herzen Feuer

in meinem herzen feuer

Wenn ich mir überlege, dass der Autor dieses Buches erst 35 Jahre alt ist, dann ist es um so verwunderlicher, denn dieses Buch kündet von Hartls tiefer Liebe zu Gott und von vielen gemachten Glaubenserfahrungen. Er beschreibt wie er sich auf den Weg zu Gott gemacht hat und wie er ihm näher gekommen ist. Beim Lesen wird mir schnell klar wie viele Erfahrungen Hartl bislang gemacht haben muss.

„Dem Beter wird die Welt immer tiefer und Gott immer größer.“

Dieses Buch hat gleich mehrere Ebenen. Da redet der Autor über sich selbst und seinen Weg als Mensch zu Gott hin. Da ist aber auch der Johannes Hartl, der nicht gleich als Beter geboren wird. Das nimmt Lesern, die unerfahren im Gebet sind, die Angst, vielleicht auch Minderwertigkeitskomplexe. Der Autor schafft so eine Ausgangslage, von der aus er mit seinem Leser in Richtung Gebet und Beziehung zu Gott schreiten kann.

„Gebet beginnt mit und lebt vom Wahr-nehmen.“

Es lohnt sich dieses Buch als Andachtsbuch zu lesen. In ihm sind eine Menge kurzer Sätze enthalten über die es sich lohnt länger nachzudenken, als dies im ständigen Lesefluss möglich ist. Genau solche Einzelsätze sind es die mir sagen, der Autor weiß sehr genau von was er schreibt, er muss es selbst erlebt haben.

„Was also ist Gebet? Eine Bewegung des Herzens, die damit beginnt, zurückzukommen zu dem, der schon auf mich wartet.“

Es sind nicht die großen Weltneuigkeiten die Johannes Hartl hier verkündet. Er packt mich und nimmt mich viel mehr an den Stellen mit, die ich ebenso wie er oder doch ähnlich erlebt habe, in meiner eigenen Beziehung zu Gott. Ich stelle Vergleiche an, werde an vertane Chancen erinnert und mir wird klar, zu spät ist es noch lange nicht.

„Im Gebet werde ich schonungslos konfrontiert mit meinem Kreisen um mich selbst.“

Von Kapitel zu Kapitel wird das Nachdenken über das Gebet intensiver und ertragreicher. Hartl versteht es sehr gut sich nicht im theologischen Geplapper festzufahren, sondern in lebensnaher Sprache das Gebet so zu beschreiben wie es wirken kann und dabei keinesfalls zur Einbahnstraße verkommt.

Selten habe ich von einem deutschen Autor ein so intensives und ansprechendes Buch über das Gebet gelesen!

SCM R. Brockhaus, ISBN 978-3-417-26610-8, Preis 16,95 Euro

bücherändernleben hat Johannes Hartl nun folgende Fragen gestellt:

Lieber Johannes Hartl, seit wenigen Wochen ist Dein Buch „In meinem Herzen Feuer“ auf dem Büchermarkt. Wie sehen die ersten Leserreaktionen aus?

Bislang habe ich nur sehr positive Reaktionen bekommen. Einige fanden es ein wenig sehr philosophisch, doch alle waren von den Geschichten wirklich gepackt und begeistert. Besonders gefreut hat mich, dass das Buch einige Leute so richtig neu für das Gebet begeistert hat.

Das Gebet ist Dein großes Thema und Du erzählst dabei sehr persönlich, fällt es Dir nicht schwer völlig fremde Menschen so tief in Dein Privatleben schauen zu lassen?

Doch, das war eine echte Überwindung. Das Buch entstand aus der einfachen Überlegung heraus: wenn ich jetzt sterben würde, was würde ich zuvor gerne getan haben wollen? Und als Antwort kam: ich würde gerne mehr über meinen Weg mit Jesus erzählt haben. Das Wagnis, so persönlich zu werden, bin ich in meiner CD „Augenlieder“ erstmals eingegangen. Und auch das war eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung.

Wann in Deinem Leben hast Du bemerkt, dass das Gebet zu Gott keine Einbahnstraße ist?

Das habe ich zum ersten Mal deutlich gemerkt bei meiner einschneidenden Erfahrung mit dem Heiligen Geist im Alter von 14 Jahren.

johannes hartl

Foto: Johannes Hartl

Betest Du persönlich innerhalb eines festen Tagesschemas oder gibt es bei Dir auch das spontane Gebet, bei dem Wut, Enttäuschung, Lob und Dank einfach so heraussprudeln?

Beides. Ich brauche ein festes Schema, doch das Gebet durchzieht meinen ganzen Alltag.

Wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umschaue, stelle ich eher eine Gebetsmüdigkeit fest. Siehst Du dies ebenso?

Also mein Bekanntenkreis sieht da zwar tatsächlich anders aus, aber grundsätzlich gibt es in der westlichen Christenheit viel Unwissen über Gebet und auch viel Trägheit, ja.

Wie kann man Menschen erfahrbar werden lassen: Beten ist eine lohnende Aktion?

Ach ja, so „lohnend“ ist es ja gar nicht. Für mich ist Beten mehr etwas wie Kunst, also etwas, das gerade seine Schönheit und Einzigartigkeit darin hat, dass es sich eben nicht immer lohnt, nicht verzweckt wird. Wo ein Mensch zweckfreie Schönheit sieht (zum Beispiel in einem Gebetshaus oder einem Kloster), strahlt das in einem ganz eigenen Licht, das Menschen intuitiv anzieht.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Der SCM R. Brockhaus Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar dieses Buches zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 15. September unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Bibel statt Parteibuch

Bibel statt Parteibuch

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27466-0, Preis 12,95 Euro

In wenigen Wochen wird es ganz sicher allerhand politische Reden und offizielle Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls geben. Eine Woche später wird alles wieder vorbei sein und viele Menschen werden sich fragen: „Ist denn wirklich bereits alles zusammengewachsen was zusammengehört?“

Genau dies war meine Motivation von meinen Alltagserlebnissen als Christ in der DDR zu schreiben. Der Verlag der Franckebuchhandlung in Marburg hat daraus nun ein schönes Buch gemacht. Schaue ich mir die Fotos im Mittelteil des Buches an, frage ich mich: „Wo ist nur die Zeit geblieben?“ Der Bauch war damals noch kleiner und ich zog als Maler durch Schwaan und als kleiner Rabauke durch das Bessaraberdorf Serrahn. Alles Orte im idyllischen Mecklenburg. Verraten wird wie ich unseren heutigen Bundespräsidenten in Rostock kennenlernte, wie ich Farbe klaute um mit meinem Pastor eine kleine Dorfkapelle zu renovieren, wie es zu meiner ersten Rezension kam und wie sich die Innenstadt von Güstrow über Nacht verändert hatte, nur weil Erich Honecker den damaligen Bundeskanzler dort empfing. 25 Erlebnisse zum 25. Jahrestag des Mauerfalls…

Gern stehe ich auch für Buchlesungen und Interviews zur Verfügung. Hier schon mal ein Ausblick welche Termine bereits feststehen.

Natürlich freue ich mich, wenn sich viele Menschen für dieses Thema interessieren und mein Buch kaufen. Seit heute ist es beim Onlineriesen zu kaufen. Auf der letzten Seite des Buches lade ich jeden einzelnen Leser ein…

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