Hatune Dogan: Ich glaube an die Tat

hatune dogan

Hatune Dogan erzählt vom Leben ihrer christlichen Familie in der Osttürkei. Sie erzählt auch, wie sie als kleines Mädchen Schikanen gegen Christen in ihrem Heimatdorf erlebt hat. Dies ging so weit, wurde so lebensbedrohlich, dass die Familie sich schweren Herzens entschied, die Heimat zu verlassen.

Mithilfe der Journalistin Tonia Riedl erzählt Hatune weiter über ihre Ausbildung in Deutschland und über das für sie richtungsweisende Erlebnis auf einer Tagung, wobei ihr klar wurde, dass sie ab sofort Christen in Syrien und dem Irak hilfreich zur Seite steht. An dieser Stelle macht Schwester Hatune Ausflüge in die Geschichte der Christen in Syrien und dem Irak. Die sind notwendig, machen sie doch sehr deutlich, dass die gegenwärtige Jagd auf Christen eine Zeitenwende einläutet.

Glücklicherweise kommen Statistiken in diesem Buch nicht groß zum Zug. Die Autoren sehen hinter den Zahlen der Flüchtlinge und Ermordeten einzelne Schicksale. In aller Brutalität wird dem Leser erzählt, wie Christen heute vor Ort „geschlachtet“ werden. Oft geht es nicht allein um Mord. Den sogenannten Ungläubigen werden oftmals auch Kopf, Arme und Beine vom Körper abgetrennt.

Obwohl Schwester Hatune auch bis zum heutigen Tag muslimische Freunde hat, kann sie im Koran nicht viel an Friedfertigkeit entdecken. Deutlich, wie ich es so selten lese, zitiert sie den Koran und zwar wird in diesen Suren zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgerufen.

Schwester Hatune hat in ihrem Leben viel Leid selbst erlebt und noch mehr davon zu sehen bekommen. Aber sie verzweifelt nicht. Mit Gottes Hilfe setzt sie ihre helfende Tat dem Leid der Flüchtlinge entgegen. Im Anblick der tausenden Flüchtlinge weiß sie, dass es vieler Menschen bedarf, die sich für Flüchtlinge auch in unserem Land stark machen.

Beeindruckend, wie Schwester Hatune hinter die Statistik schaut und dabei eine Vielzahl von Schicksalen erzählt.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-4258-9, Preis 9,99 Euro

nordirak

Foto: Schwester Hatune vor wenigen Wochen im Nordirak.

(Beide Fotos: Archiv Brunnen Verlag)

signieren

Foto: Schwester Hatune beim signieren ihres Buches.

Der Verlag stellt ein signiertes Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 24. März 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Das signierte Verlosungsexemplar hat Angela gewonnen,
herzlichen Glückwunsch!

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Hatune Dogan: Ich glaube an die Tat

  1. Björn

    Wie cool wäre es dieses Buch zu gewinnen. Steht auch auf meiner Wunschliste.

  2. Maria

    Ein schönes Thema, das würde mich auch sehr interessieren!

  3. Angela

    Beeindruckende und interessante Frau…würde ich gerne lesen!

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