Monatsarchiv: Mai 2015

Udo Ulfkotte: Mekka Deutschland

mekka deutschland

Rezension von Christian Döring:
Dass Deutschland und vor allem wir Deutschen im Jahr 2015 ein großes Problem mit muslimischen Einwanderern haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Dies plumper Weise mit dem Totschlagargument vom Fremdenhass zu begründen, ist längst nicht mehr angebracht.

Wer sich heute weigert, Veränderungen in Deutschland wie Autor Udo Ulfkotte sie in seinem neuen Buch beschreibt, sehen zu wollen oder als Politiker nicht auf Sorgen oder Ängste seiner Wähler eingeht, der hat schlicht sein Mandat verspielt. Oder gibt es tatsächlich Politiker die aus Angst vor der nächsten Wahl, heiße politische Themen gar nicht erst anpacken?

Ich erinnere mich noch sehr genau, wie unsere Kanzlerin im Fernsehen vor dem ersten Buch von Thilo Sarrazin gewarnt hat. Inzwischen hat „Deutschland schafft sich ab“ 22 Auflagen erlebt. Wer will nun die vielen tausend Leser wirklich alle in die rechte Ecke stellen?

Ulfkotte beeindruckt mich in seinem neuen Buch durch eine Vielzahl von ihm beschriebenen Veränderungen in Deutschland, die noch vor wenigen Jahren so nicht möglich gewesen wären. Da wird beispielsweise in einem Museum ein Bild abgehängt, weil es eventuell die Gefühle von Muslimen verletzen könnte. Sind wir tatsächlich bereit, so schnell unsere Kunst im verstaubten Lager zu verstecken?

Von Udo Ulfkottes „Gekaufte Journalisten“ sind bereits acht Auflagen erschienen. Auch wenn deutsche Medien einen großen Bogen um den Autor machen, ist das Ausland längst auf ihn aufmerksam geworden. Er gibt Interviews in aller Welt und unsere Politiker, die zunehmend zu Verwaltern der Restdemokratie werden, schauen ängstlich zu.

Der Autor behauptet nun sehr konkret, wie unsere Politiker mit Geld gefügig gemacht werden. Ich kann als Leser Ulfkottes Fakten natürlich nicht prüfen, aber es gibt ganz sicher viele seiner Berufskollegen, die auf journalistische Fehler von ihm warten. Für mich gilt: Wenn nur ein Teil seiner Fakten stimmt, dann ist Deutschland längst kein demokratischer Staat mehr und einige unserer Politiker sind längst zu Marjonetten verkommen.

Ulfkottes Buch macht sehr deutlich: Aufklärung, Ehrlichkeit und Sachlichkeit tun Not!

Kopp Verlag, ISBN 978-3-864-45217-8, Preis 19,95 Euro

Udo Ulfkotte hat Bücherändernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Lieber Udo Ulfkotte, seit heute ist „Mekka Deutschland“ auf dem Markt. Sie schreiben darin von der Islamisierung Deutschlands. Warum ist dieses Buch gerade zu diesem Zeitpunkt wichtig und was bringt es mir, es zu lesen?

Vor genau acht Jahren hatte der Spiegel eine Titelgeschichte „Mekka Deutschlands“ zur schleichenden Islamisierung. Heute hat man das dort schlicht vergessen. Mehr noch: Heute spricht man beim Spiegel nur noch von einer „angeblichen Islamisierung“ und nennt jene, welche die Entwicklung nicht frenetisch bejubeln „wirre Wohlstandsbürger“. Das ist bitter für jene, die brutal unter dieser Islamisierung leiden, sogar hungern müssen – etwa deutsche Pflegepatienten, denen man die Essensrationen gekürzt hat, damit man mit dem so eingesparten Geld Moslems islamkonforme Küchen finanzieren kann. Sie haben richtig gelesen: Die Islamisierung hat inzwischen Ausmaße da draußen im deutschsprachigen Raum, wie wir sie im Fernsehen mit Abscheu allabendlich aus dem Islamischen Staat vorgeführt bekommen. Mit dem einzigen Unterschied, dass bei dem, was hier in Deutschland passiert, die Medien alles leugnen oder erst gar nicht hinschauen. Warum berichtet denn nicht ein deutscher Qualitätsjournalist über die aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaften, wo deutschen Pflegepatienten zugunsten von Muslimen die Essensrationen gekürzt worden sein sollen? Geht’s noch perverser? Warum schauen unsere korrupten Leitmedien dort einfach weg? Stellen Sie sich vor, die Staatsanwälte würden ermitteln, weil wir Muslimen die Essensrationen in Heimen gekürzt hätten, dann würden alle groß berichten und es gäbe Lichterketten. Aber so? Wir sind doch inzwischen Menschen zweiter Klasse in unserer eigenen Heimat. Im Klartext: Sie lesen in dem Buch aktuelle Fälle, die Ihnen die Augen öffnen. Korrupte Politiker und Journalisten, die zugunsten des Islam alles abnicken und das einst christlich geprägte Europa skrupellos verkaufen. Und jeder Leser bekommt Beispiele aus seinem eigenen Umfeld, damit er weiß, welche Konsequenzen er zu ziehen hat.

Sie sind ein Provokateur, einer der unbequeme Fragen stellt, Sie sind aber auch ein Christ, der sich nicht an die ein- oder festgefahrenen Denkschablonen gebunden fühlt. Warum halten viele deutsche Journalisten und Politiker Sie für einen gefährlichen Stimmungsmacher?

Ganz einfach: Ich bin beim Thema Islam so wie viele andere früher dafür geschmiert worden, dass ich lobhudelnd und positiv über den Islam und über Muslime berichtet habe. Und ich habe bei meinen Reisen in islamische Länder noch keinen Islamwissenschaftler getroffen, der nicht wie ich damals auch reichlich Geschenke in Form von kostbaren Seidenteppichen, Platinmünzen oder Rolex-Uhren abgesahnt hätte – im Gegenzug für Islam-Propaganda an der europäischen Front. Das war und ist ekelhaft. Die Wahrheit ist aber nun einmal ekelhaft. Klar ist doch: viele von denen, die behaupten, dass der Islam zu Deutschland gehören, wollen von dieser Aussage profitieren. Sie wollen entweder Wählerstimmen oder aber Kohle von den reichen Ölstaaten, die längst schon weite Teile unserer Wirtschaft aufgekauft haben und im Hintergrund vorgeben, was hier noch zum Thema Islam gesagt werden darf. Schauen Sie sich doch einfach einmal an wie viel deutsche Politiker und Journalisten allein vom Emirat Katar gekauft und geschmiert worden sind. Die haben natürlich die Hosen voll, wenn man ihre Namen aufschreibt. Aber dieses Gesindel muss man doch entlarven! Einer der bekanntesten deutschen Islamwissenschaftler ist hier verheiratet und hat – was keiner weiß – ein Kind mit einer 30 Jahre jüngeren Syrerin, was er nicht haben wollte. Als sie ihm von der Schwangerschaft berichtete, da forderte er die Familie der Frau dazu auf, das Problem „islamisch“ zu lösen, sprich – das Mädchen der Ehre halber zu töten. Dieser Verbrecher ist heute einer der wichtigsten Fachleute für den Islam und den Nahen Osten im deutschen Fernsehen. Jemand, der so islamisiert und durchgeknallt ist, dass er schon glaubt, eine ungewollte Schwangerschaft „islamisch“ lösen zu können, soll uns beim Thema Islam beraten. Wie gaga ist das denn? Übrigens: Die Familie seines Opfers hat sich an mehrere deutsche Prominente mit der Bitte um Hilfe gegen diesen Mann gewandt, unter anderem an mich und an Eva Hermann. Weggeschaut haben unsere Qualitätsmedien und unsere Politiker. Die hätten wahrscheinlich auch noch Verständnis für den Ehrenmord gehabt, aber soweit kam es nicht. Als Christ muss man irgendwann aufstehen und kämpfen und nicht einfach zuschauen oder sich wegducken. Natürlich mögen unsere verweichlichten Politiker und Medien das nicht.

In Ihrem neuen Buch nennen Sie viele Beispiele für den Einzug des Islams in Deutschland. Wie finden Sie diese Vielzahl von Beispielen? Wer sind Ihre Informanten?

Die vielen Opfer der Islamisierung wenden sich an mich. Ich prüfe es nach – wie im Falle der Syrerin, welche der deutsche Islamwissenschaftler töten lassen wollte – und gebe den Opfern eine Stimme. Wenn Pflegepatienten die Essensrationen gekürzt werden zugunsten von Muslimen, da kann man nicht schweigen und wegschauen – auch wenn unsere Medien das so machen. Ich sammle solche Fälle und dokumentiere sie.

Würden Sie mir zustimmen wenn ich behaupte, Sie sind mit Ihren Büchern nur deshalb so erfolgreich, weil sich die deutschen Politiker im Tiefschlaf befinden, was kritische Fragen betrifft?

Das ist eine Suggestivfrage, bei der die Antwort schon in der Frage vorgegeben ist. Aber es ist tatsächlich so. Ich bin jetzt fast 9 Monate am Stück ganz vorn auf der Spiegel-Bestsellerliste mit einem Buch über korrupte Journalisten und Desinformation in unseren Medien. Kein Mensch würde so ein Buch kaufen, wenn die Mehrheit davon überzeugt wäre, dass in unseren Medien rechtschaffene ehrliche Menschen arbeiten. Das gleiche ist aber beim Thema Islam der Fall: Eine korrupte Bande verkauft die Bürger für dumm und erwartet, dass wir das schön brav schlucken. Meiner Meinung nach gehört der Islam zu Deutschland wie Gammelfleisch an den Döner-Spieß!

udo ulfkotte

Foto: Dr. Udo Ulfkotte
(Quelle: privat)

Haben Sie noch Hoffnung in die deutsche Politik und was müsste von Seiten der Politik sofort geschehen?

Ich bin weder ein Revolutionär noch will ich eine Revolution. Aber klar ist: Wir haben rundum – das hat nichts mit Islam zu tun – einen Zustand erreicht, wo Politik und Lügenmedien das, was unzweifelhaft kommen wird, nicht mehr verhindern werden. Konkret meine ich: Beim Thema Finanzen und Euro-Weichwährung haben uns Politik und Medien an den Abgrund des Finanzcrashs gebracht, beim Thema der sozialen Sicherungssysteme stehen wir ebenso vor dem unabwendbaren Zusammenbruch wie bei der Infrastruktur (Straßen, Schulen, Wasser, Kanalisation etc) oder eben beim Thema Werteverfall, wo wir für jede aufgegebene Kirche derzeit fünf neue Moscheen bauen. Wenn es tatsächlich intelligentes Leben außerhalb der Erde gibt und uns ein solches Wesen beobachtet, dann wird man uns für ziemlich verrückt halten. Ich habe Null Hoffnung in deutsche Politik und Medien. Ich schreibe meine Bücher nicht, weil ich damit noch etwas ändern will, sondern damit die nachfolgende Generation sieht, dass das alles absehbar war. Anders gesagt: Ich werde nie vergessen, wie ich vor der EU-Osterweiterung bei Sabine Christiansen in der Talkshow saß und davor warnte, dass es ein Ansteigen der Kriminalität entlang der Ostgrenzen geben werde, wenn man die Grenzen aufmacht. Alle Politiker in der Sendung, von Genscher bis Verheugen, erklärten mich für verrückt. Ich wurde fertig gemacht, aber ich habe meine Meinung nicht geändert. Heute müsste man Politiker wie Genscher und Verheugen eigentlich aus meiner Sicht persönlich finanziell zur Rechenschaft dafür ziehen, was sie mit den Grenzöffnungen auf dem Gebiet der Kriminalität hier für Schäden angerichtet haben. Ich will, dass solche Leute für die Schäden persönlich haften, auch beim Thema Islamisierung.

Warum gehen Sie selbst nicht in die Politik?

Ich hatte drei Herzinfarkte, eine Krebserkrankung und sehe da draußen viele jüngere frische Kräfte, welche das viel besser können. Ich bin schon 55 Jahre alt, das können Jüngere doch viel besser. Wir haben genug alte Säcke in der Politik, wir brauchen frische Gesichter für die Zukunft!

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Udo Ulfkotte hält ein signiertes Verlosungsexemplar für uns bereit. Wer seinen Kommentar bis zum 18. Juni 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

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Elizabeth Musser: Das Hugenottenkreuz

das hugenootenkreuz

Rezension von Simone Janoschke:
Südfrankreich, 1961: Während Frankreich und Algerien im Krieg sind, wird Missionarstochter Gabriella vom Senegal nach Frankreich zum Studium geschickt. In der verschlafenen Kleinstadt Castelnau soll sie ein Jahr verbringen und lernt den Professor David kennen. Beide haben eine gemeinsame Leidenschaft – Gedichte. Doch eines kann David nicht mit Gabriella teilen – ihren Glauben. Dafür ist er zu verbittert, er kann sich mit seiner Vergangenheit nicht versöhnen. Außerdem scheint er in etwas verwickelt zu sein, was sehr mysteriös ist. Immer wieder muss er für Tage und Wochen verschwinden ohne dass jemand weiß wo er ist. Was hat es mit der Operation Hugo auf sich, die immer engere Kreise um Gabriella zieht? Ist David ein ganz anderer als er vorzugeben scheint?

Wenn man den Klappentext liest, vermutet man eine schnulzige Liebesgeschichte mit ein paar spannenden Elementen. Aber dem ist nicht so. Gleich in den ersten Kapiteln wird man mit hineingenommen in die Brutalität des französisch-algerischen Krieges. Je weiter man in die Geschichte eintaucht, desto mehr findet man sich in der Gegenwart wieder. Viele grausame Dinge, die in dem Buch beschrieben werden, könnten so auch in der heutigen Zeitung stehen. Der Roman ist also – trotz dass er 2002 erstmals erschien – aktueller denn je. Die Autorin verknüpft rund um die zarte Liebesgeschichte zwischen Gabriella und David viele kleine Geschichten, die alle in einen großen Zusammenhang stehen. Nicht alles wird in diesem ersten Band geklärt, das Ende ist ziemlich offen. Wer wissen will, wie es weitergeht, muss sich bis Mitte Juli gedulden, wenn mit“ Operation Hugo“ der zweite Band erscheint. Noch bildhafter wird der Roman, wenn man sich neben der Lektüre die Handlungsorte im Internet sucht.

Nachdem ich in letzter Zeit immer wieder christliche Romane gelesen habe, die fast ohne christlichen Bezug auskommen, spielte der Glaube in dieser Geschichte eine tragende Rolle. Gabriella ist mit Leib und Seele Christ und lässt sich auch von David nicht davon abbringen. Es gibt viele gute und inspirierende Gespräche zwischen den beiden, die zum nachdenken anregen. Aber auch Mutter Griolet ist eine Nonne, die ihre Berufung sehr ernst nimmt und betet wann immer sie Zeit findet. Das war sehr erfrischend.

Noch ein Wort zur Neubearbeitung und -Übersetzung: Ich kannte bereits die alte Übersetzung von 2002 und war beim ersten Lesen geschockt über die Brutalität des Romans. Umso erfreuter war ich jetzt, dass die Autorin wohl einige Szenen gekürzt und entschärft hat. Die wunderbare Übersetzung lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen und mitbangen (während die alte Fassung sehr holprig war). Ein wirklicher Lesegenuss, der auch beim zweiten Mal nicht langweilig wird!

Wer sich gern überraschen lassen will, gern Geschichten liest wo die Liebesgeschichte nicht das Hauptaugenmerkt hat und christliche Romane mit Botschaft schätzt, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt!

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27483-7, Preis 14,95 Euro

Simone Janoschke führte mit Elizabeth Musser folgendes Interview:

Ich las Ihren Roman „Das Hugenottenkreuz“ nun zum zweiten Mal und war sehr erfreut, dass Sie einige sehr gewalttätige Szenen gekürzt oder entfernt haben. Aus welchem Grund wurde die gesamte Trilogie nochmals überarbeitet?

Die „The Secret of the Cross“-Trilogie (Two Crosses, Two Testaments, Two Destinies, Anm. d. Übers.: Das Hugenottenkreuz, Operation Hugo, Der Preis der Treue) hat eine sehr lange und interessante Geschichte. Ich schrieb alle drei Romane in den späten 1990ern, aber nur zwei Teile wurden auf Englisch veröffentlicht. Zu dieser Zeit wurde mein amerikanischer Verlag von einem neuen Verleger aufgekauft. Dieser verlegte keine Belletristik mehr, so dass der dritte Teil der Trilogie von ihm nicht veröffentlicht wurde. Ich verbrachte mehr als zehn Jahre damit, einen amerikanischen Verlag zu finden, aber keiner wollte das dritte Buch einer Trilogie veröffentlichen.
Inzwischen sicherte sich mein deutscher Verlag (Johannis Verlag, der inzwischen nicht mehr existiert) die Rechte an allen drei Büchern der Trilogie und veröffentlichte zuerst „Der Preis der Treue“, dann „Das Hugenottenkreuz“ und „Die Kraft der Liebe“ (Anm. d. Übers.: neuer Titel bei Francke wird „Operation Hugo“ sein). Die Trilogie wurde außerdem zur gleichen Zeit auf Holländisch und Norwegisch veröffentlicht.
Im Jahr 2010 war David C. Cook (der meinen ersten Verlag in den späten 1990ern aufgekauft hatte) daran interessiert nicht nur den dritten Band „Two Destinies“ zum ersten Mal zu veröffentlichen, sondern auch eine Neuauflage der ersten beiden Romane der Trilogie herauszubringen. Ich war hocherfreut. So viele Jahre hatte ich dafür gebetet. Mit meinen wundervollen Lektor und Freund, L.B. Norton, hatte ich eine richtig gute Zeit als wir „Two Crosses“ und „Two Testaments“ neu bearbeiteten. Er war es auch mit dem ich in den 90ern die beiden Bücher erstmals bearbeitet hatte. Wir lachten über die vielen Fehler die wir bei den ersten Auflagen übersehen hatten und entschieden uns, die Geschichte etwas zu kürzen (wir hatten beide in den letzten 15 Jahren mehr in unserem Handwerk gelernt!) Ich war sehr dankbar für die Möglichkeit die Romane neu zu bearbeiten, besonders entzückt war ich „Two Destinies“ zum ersten Mal zu überarbeiten.
Die deutschen Leser werden merken, dass die Handlung und die Charaktere der Trilogie gleich geblieben sind, ich habe den Inhalt nur etwas umgearbeitet. Zuletzt möchte ich noch hinzufügen, dass der Francke Verlag, mein deutscher Verlag, sehr daran interessiert war meine Neubearbeitung der Trilogie zu drucken. Ich war sehr glücklich über diese Entscheidung!

Ich habe schon einige christliche Bücher gelesen, aber im Moment haben viele von ihnen nur kaum eine oder keine christliche Aussage. Warum war es so wichtig für Sie, dass die Bibel und Gott so eine große Rolle in Ihren Romanen spielen?

Ich schreibe, wie ich immer sage „Unterhaltung mit Seele“. Meine Geschichten sollen eine tolle Handlung haben, gefüllt mit Intrigen, Geschichte und Romantik. Ich möchte aber auch, dass der Leser in die Seele meiner Geschichten eindringt. Ich bin überzeugt, dass unser Glaube jeden Bereich unsere Lebens beeinflusst und meine Charaktere, sowohl Christen als auch Suchende, mit echten Problemen und Zweifeln fertig werden müssen. Die großen Autoren der vergangenen Jahrhunderte nutzten viele biblische Bilder und sprachen ganz natürlich vom Glauben, einfach weil es Teil ihres Lebens war. Ich glaube wir sollten damit fortfahren Romane zu schreiben, die mit den großen Fragen des Lebens ringen. Ich will damit sagen, dass ich meine christlichen Leser „provozieren“ möchte, über einige Probleme nachzudenken, mit denen die Protagonisten konfrontiert sind. Weiterhin bete ich dafür, dass sie das Buch jemandem geben, der niemals einen Fuß in eine Kirche setzen würde, aber gern einen guten Roman liest. Ich liebe es, wenn suchende Menschen durch meine Romane Teile der Bibel und Wahrheit entdecken, sowie Erlösung finden.

Sie wählten den kleinen Ort Castelnau in Frankreich als Hauptschauplatz in dem Roman. Ihre Beschreibungen der Orte sind so realistisch. Als ich das Buch las, suchte ich immer nach Fotos dieser Orte. Haben Sie selbst dort gelebt?

Musser-Elizabeth

Foto: Elizabeth Musser
(Quelle: Verlag der Franckebuchhandlung)

Ja, tatsächlich lebte ich mit meinem Mann Paul und unseren zwei Söhnen 13 Jahre in Montpellier. Castelnau ist ein kleiner Ort in unmittelbarer Nähe von Montpellier. Ich verbrachte viel Zeit damit über das Kopfsteinpflaster zu laufen, einen Blick in die Kirche zu werfen und in das Gefühl einzutauchen, so dass ich es gut in dem Buch beschreiben konnte. Ich besuchte auch alle französischen Orte die im Roman vorkommen. Es hat so viel Spaß gemacht diese unglaublichen Schauplätze zu sehen. Ich verbrachte viel Zeit damit über Algerien und den Algerienkrieg zu recherchieren, Dokumentationen dazu zu schauen, Bücher darüber zu lesen und mit Menschen zu sprechen die dort lebten. Ich mag es, wenn meine Romane an realen Orten spielen und weniger bekannte historische Hintergründe haben.

Ist der Roman frei erfunden oder hat er eine persönliche biografische Bedeutung für Sie und Ihre Familie?

Der Roman ist frei erfunden, aber der Hintergrund des Krieges und die Geschichte von dem was in dieser Zeit passierte ist korrekt. Auch viele der Gespräche im Roman sind ähnlich den Gesprächen die ich mit Freunden in und außerhalb der Kirche führte, die den Glauben infrage stellen. Als ich ein junges Mädchen war, betete ich, dass der Herr mir erlauben würde ein Buch zu schreiben welches ich meiner Großmutter widmen könnte während sie noch lebte. Deshalb ist „Two Crosses“ ihr gewidmet und Mutter Griolet hat einige wunderbare Eigenschaften meiner lieben Großmutter.

Der Algerienkrieg ist nicht die gängige Handlung für einen Roman. Warum wählten Sie gerade diesen Krieg als Hintergrund?

Als meine Familie 1989 das erste Mal nach Montpellier, Frankreich, zog, wusste ich ehrlich gesagt nicht mal, wo Algerien auf der Karte liegt. Aber als ich im Süden Frankreichs lebte, traf ich viele Menschen die in irgendeiner Weise vom Algerienkrieg betroffen waren. Da ich hauptsächlich für das amerikanische Publikum schreiben wollte, dachte ich, dass sie gern etwas lernen wollten über einen Krieg und Teile der Geschichte, an der Amerika nicht beteiligt war. Eines der wichtigsten Dinge beim Schreiben meiner historischen Romanen ist, dass ich beim Recherchieren so viel lerne.

Danke für das interessante Gespräch!

Der Verlag hält ein Verlosungsexemplar bereit. Wer seinen Kommentar bis zum 17. Juni 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Das Verlosungsexemplar geht an:
beastybabe –
herzlichen Glückwunsch!

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Siggelkow/Büscher: Ein warmes Essen und ganz viel Liebe

ein warmes essen

„Jeder Mensch braucht Liebe und Beziehungen, Freunde und Menschen, die ihn unterstützen. Und genau da setzt die ARCHE mit ihren drei Säulen an: Beziehung, Nachhaltigkeit und ganz viel Liebe.“

So sagt es Bernd Siggelkow. Genau dies ist es was der Wichern der Moderne heute in seiner Arche praktiziert. Bernd Siggelkow uns seine Mitarbeiter, sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer, geben Kindern das Gefühl geliebt und gewollt zu sein. Viele erfahren zum ersten Mal in ihrem Leben solch eine Zuwendung. Im vorliegenden Buch wird viel von der täglichen vielfältigen Arbeit in der Arche berichtet. Beschrieben werden aber auch Eltern, die ebenso der Aufmerksamkeit bedürfen. Sie sind oftmals nicht einfach nur unfähig Verantwortung ihren Kindern gegenüber wahrzunehmen, sondern sie sind seit Jahren durch jedes Raster staatlicher Sozialpolitik gefallen und haben jegliche Hoffnung aufgegeben.

Das bewährte Autorenduo Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher legen ein weiteres Buch vor, in dem viel von großen kugelrunden Kinderaugen die Rede ist, aber auch von Kinderwünschen und von Menschen die nicht klagen und jammern, sondern einfach dort anpacken wo Hilfe nötig ist.

Auch ein Wichern der Moderne ist auf Hilfe und Helfer angewiesen. Von ihnen ist in diesem Buch die Rede. Sie kümmern sich um die, die unser Staat längst aufgegeben hat!

adeo, ISBN 978-3-863-34043-8, Preis 16,99 Euro

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Manning/Garrett: Verlorener Sohn

verlorener sohn

Der amerikanische Pastor Jack Chisholm ist ein begnadeter Prediger, auch wenn ich sein Gottesbild nicht gut finde. Aber Jack entwickelt sich zum Herzenspastor, ist überall beliebt, die Medien mögen ihn, aber dann kommt der tiefe Fall …

Der Prediger sucht nicht etwa bei Gott Trost, nein er versumpft im Alkohol. Seine Familie ist fort, er ist ganz allein. Aber eines Tages steht sein Vater vor der Tür und holt ihn heim.

Eine berührende Geschichte, mit ganz vielen wunderbaren sprachlichen Bildern, biblisch tiefgreifenden Bezügen und vor allem auch mit aktuellen Bezügen zu unserem Lebensalltag. Nicht zum ersten Mal frage ich mich, wo sind die deutschen Autoren, die so fesselnde Romane schreiben?

Beide Autoren wälzen mit Leichtigkeit Themen wie das Gottesbild, aber auch Gnade und Vergebung und sie haben Protagonisten erschaffen, in denen sich wohl jeder Leser finden kann.

Die spannende Frage die sich durch diese Story zieht: Nachdem Jack Gott völlig neu kennenlernt, verändert sich sein Leben, aber wo wird es ihn hinführen? Welche Veränderungen bahnen sich an? Der Spannungsbogen ist gewaltig und vorhersehbar ist auf diesen knapp 300 Seiten so gut wie nichts.

Die Welt ist voller schlechter Nachrichten, dieser Roman allerdings beweist, mit Gott an der Seite wird es mehr gute Nachrichten geben!

Brunnen, ISBN 978-3-7655-0915-5, Preis 17,99 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsexemplar zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 14. Juni 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Esther
hat das Verlosungsexemplar gewonnen,
herzlichen Glückwunsch!

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Christiane Neudecker: Sommernovelle

sommernovelle

Vögel lesen, geht so etwas überhaupt?
Lotte und Panda wollen die Welt verändern, sie sind im richtigen Alter dafür.

Die „Sommernovelle“ spielt um ’89, die beiden Mädchen fahren für ein paar Tage an die Ostsee zu einer ziemlich eigenartigen Vogelstation. Zunächst scheint alles in Ordnung. Es gilt Vögel zu beobachten und Urlauber zu betreuen. Beide Mädchen werden in den nächsten Tagen hinter so manch ein Geheimnis kommen.

Die Autorin geht der Frage nach, wann man dem Alter der unschuldigen Jugend endgültig entfleucht und wann man in das Erwachsenenalter kommt, in dem man korrupt und unehrlich wird.

Dabei begegnet die Ich-Erzählerin nicht nur einem dubiosen Professor, sondern auch einem Mitarbeiter, der ihr beibringt wie man Vögel liest, wenn man es mit den Zahlen nicht so hat.

Was Christiane Neudecker hier vorlegt, ist keine Pauschalisierung der Erwachsenenwelt, sondern ein vielschichtiges Panorama in dem zwei jugendliche Mädchen schon einmal in die Welt der Erwachsenen hineinschauen!

Übrigens, ab sofort weiß ich – Vögel lesen geht tatsächlich!

Luchterhand, ISBN 978-3-630-87459-3, Preis 16,99 Euro

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Carsten „Storch“ Schmelzer: Homosexualität

homosexualität

Seit Jahrzehnten ist das Thema Homosexualität unter Christen ein äußerst umstrittenes Thema. Stets scheiden sich an dieser Stelle die Geister und stehen sich nach wie vor unversöhnlich gegenüber.

Das soeben erschienene Buch von Carsten „Storch“ Schmelzer betrachtet eingehend das Alte und Neue Testament, die sich unversöhnlich gegenüber stehenden Gruppen von Christen heute, aber auch die sich in der Gegenwart entwickelnde christliche Ethik zu diesem Thema.

Was dabei heraus kommt ist eine solide Arbeit, in der alle beteiligten Seiten zu Wort kommen. Selbst Betroffene werden gehört, all zu oft wird ja noch immer nicht mit sondern über Homosexuelle geredet. Dieses Buch ist weit weg von der oberflächlichen Frage von Akzeptanz und Verurteilung Schwuler und Lesben. Es nimmt Christen in die Verantwortung und erkennt an, dass mit der Geburt Christi die Welt verändert ist.

Der Pastor mit dem seltsamen Spitznamen scheint keine Angst vor heißen Eisen zu haben!

Brendow, ISBN 978-3- 86506-741-8, Preis 14,95 Euro

Storch hat Bücherändernleben nun folgende Fragen beantwortet:

Hallo Storch, Du lässt wohl kein heißes Eisen liegen? Schon bei Deinem Heilungsbuch wurde munter und auch kritisch debattiert. Jetzt greifst Du das Thema „Homosexualität“ auf. Bist Du lebensmüde, oder warum ist das Thema gerade jetzt wichtig?

Hallo Christian, nein, lebensmüde bin ich sicher nicht, nicht mal ein Konfliktesucher. Ich bin nur davon überzeugt, dass mich als Teil der Gesellschaft dieselben Themen interessieren wie die meisten anderen. Wir leben im größten Umbruch der Geschichte. Wahrheiten, die unsere Eltern noch geglaubt haben, werden heute in Zweifel gezogen. Das heißt, dass jedes Thema neu diskutiert werden muss, und dieser Trend geht ja nicht an den Christen vorbei. Wir reden aber generell zu wenig. Deshalb muss jemand die Themen aufgreifen, die uns im Grunde alle beschäftigen.

Was glaubst Du, warum stehen sich gerade beim Thema Homosexualität Christen verschiedener Gruppen so unversöhnbar gegenüber?

Weil das Thema viel tiefer geht, als es aussieht. Es ist oft ein Stellvertreterkonflikt, in Wirklichkeit geht es um hermeneutische Fragen, Ethik und ähnliche Themen, die uns zu Recht beschäftigen. Im Chemieunterricht an der Schule habe ich gelernt, was ein Lackmustest ist. Bei meinen Recherchen kam das Wort dauernd. Wie man sich zur Homosexualität verhält, soll der Lackmustest des Glaubens sein, der zeigt, ob jemand Gott treu ist oder sich vom Zeitgeist korrumpieren lässt. Dabei stimmt das gar nicht. Sexuelle Orientierung hat nichts mit Glauben zu tun. Wir sollten achtgeben, dass wir nicht Äpfel und Birnen verwechseln.

Du hast Dich ausführlich mit der Homosexualität im Alten und Neuen Testament beschäftigt. Was ist für Dich das Ergebnis Deiner Studien und was für eine Bedeutung haben sie für die Gegenwart?

Zunächst einmal habe ich viele unterschiedliche Sichtweisen kennengelernt, die in ihrer ganzen Vielfalt von ernsthaften Christen vertreten werden. Die Stellen sind also nicht so leicht zu verstehen, wie oft behauptet wird.
Dann ist es, wie bei allen Themen, nicht so, dass die Bibel pauschal etwas zu sagen hat. In einer säkularen Welt hat die Bibel nur den Gläubigen etwas zu sagen, ihre ganze Bedeutung entfaltet sie durch die Beziehung zu Jesus. Er ist das Zentrum, nicht die Bibel. Deshalb halte ich es für entscheidend, dass jeder Mensch die Gewissensfreiheit hat, aus seiner eigenen Beziehung zu Jesus Christus diesen aus seinem Wort sprechen zu hören. Die Behauptung, dass die Bibel das und das sagt, ist nicht bei jedem Thema hilfreich.

Nachdem ich nun Dein Buch gelesen habe, würde ich es so zusammenfassen: Jesus erlaubt den Quantensprung! Warum verändert sich mit Jesus wirklich alles und was kann dies heute für das Thema Homosexualität bedeuten?

Weil Jesus uns die Möglichkeit gibt, Menschen auf einer Ebene zu begegnen, die noch viel tiefer ist als ihre Orientierung und die ganzen anderen Faktoren, die wir schon tief finden. Er sieht uns, wie wir wirklich sind, und erlaubt uns, dass wir uns selbst und unsere Mitmenschen mit seinen Augen sehen. Seine Gnade verändert alles.

pastor carsten storch

Foto: Pastor Carsten „Storch“ Schmelzer

Du lebst nicht auf einem fernen Stern. Du hörst die Stimmen von Christen, die dies völlig anders sehen. Was sagst Du denen?

Das kommt darauf an. Ich habe zwei Sorten von Christen erlebt, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Auf die einen lasse ich nichts kommen. Es sind Leute, die ehrlich zu der Überzeugung gekommen sind, dass Gott selbst gegen Homosexualität ist. Ich habe einige kennengelernt, die schwule Freunde haben, mit denen sie teilweise sogar im Hauskreis sitzen. Sie setzen sich gegen Diskriminierung ein und versuchen Schwule und Lesben zu verstehen, kommen aber immer zu dem Schluss, dass es vor Gott nicht in Ordnung ist. Solchen Menschen begegne ich mit Respekt und ziehe meinen Hut vor ihrem Mut, eine sehr unpopuläre Meinung zu vertreten. Das sollten wir als Teil der Gewissensfreiheit hoch schätzen.
Auf der anderen Seite gibt es viele, die Homosexualität einfach eklig finden und nicht bereit sind, sich mit ihren Vorurteilen auseinanderzusetzen. Sie übernehmen Vorurteile, die immer schon falsch waren, und sind schlicht zu faul und zu feige, um sich um der Menschen willen mit ihnen auseinanderzusetzen. So was geht in unserer Zeit nicht mehr, und es ist nicht in Ordnung. Da schlage ich meist die Hände über dem Kopf zusammen und spreche ein stilles Gebet. Respekt kann man von jedem verlangen.

Die Weisheit hast Du ganz sicher auch nicht mit Löffeln gefressen, aber ich sehe Dein Buch als Impuls, eine möglichst sachliche Debatte zu beginnen. Was bekommst Du als erste Reaktionen auf Dein Buch zu hören?

Wenn Du damit meinst, dass mein Beitrag nicht das Letzte ist, was zu diesem Thema geschrieben und gesagt wurde, dann hast Du sicher recht. Aber dennoch überwiegen die positiven Rückmeldungen. Ich habe gehört, dass man dem Buch einen engagierten Umgang mit Menschen und der Bibel abspürt. Mehr kann ich kaum verlangen, schließlich geht es mir um den Dialog miteinander.

Vielen Dank für das Interview!

Der Brendow Verlag stellt uns drei Verlosungsexemplare zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 28. Mai 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

Übrigens, „Storch“ schaut hier hin und wieder vorbei und wird dann auch Deine Frage beantworten!

je ein Verlosungsexemplar haben gewonnen:
Carmen
joy592014
und
sunshilla –
herzlichen Glückwunsch!

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Sam & John Eldredge: Kämpferherz

kämpferherz

Dieser Sam Eldredge hat wirklich Glück so einen Vater zu haben. Wo gibt es das heute noch, dass der dem Teenageralter entwachsene Sohn so gute Gespräche mit seinem Vater führen kann? Vater und Sohn haben ihre Gespräche nun in Buchform vorgelegt. Und was dabei herausgekommen ist, sind nicht etwa Familiengeheimnisse oder Banalitäten der Eldredges, sondern Weisheiten eines Vaters der sich um ein Leben in Christus bemüht und Fragen seines nach seiner Lebensaufgabe suchenden Sohnes.

In zehn Kapiteln, wurden Themenkreise locker zusammengefasst. Anfangs geht es noch um solche Fragen wie Freiheit oder den Wunsch eines jungen Mannes, einmal ein echter Rebell oder Revoluzzer zu sein, aber immer mehr gewinnt dieses Buch dann an Tiefe und geht auch solchen Fragen nach: Was wenn ein junger Mann mal Angst hat? Was wenn ihn Versuchungs- oder auch Versagensängste angreifen?

Vater John gibt sich nicht als der allwissende Vater. Vielmehr erzählt er seinem Sohn vom eigenen Suchen und inzwischen Finden und verschweigt dabei nicht, selbst noch immer auf dem Weg zu sein. Er erinnert an biblische Geschichten, bringt Zitate und räumt eigene Fehler und Fehler seiner ganzen Generation ein. So wird der Dialog keine Einbahnstraße, sondern ein Geben und Nehmen.

Dieses Buch ist keinesfalls nur für junge Männer geeignet. Auch Väter sollten sich unbedingt dieser Lektüre stellen. Gerade weil es heute längst nicht mehr so viele heile Familien gibt, sich oftmals Söhne und Väter nur noch selten begegnen, ist dieses Dialogbuch in meinen Augen so wertvoll und hat sogar das Potenzial hilfreicher Ersatz zu sein, denn es führt direkt in die Arme des einen Vaters, der unser aller Vater ist!

Eines der besten Bücher in 2015 aus dem Brunnen Verlag!

Brunnen, ISBN 978-3-7655-0922-3, Preis 16,99 Euro

Der Verlag stellt uns ein Verlosungsbuch zur Verfügung. Wer seinen Kommentar bis zum 27. Mai 2015 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!

menuchaprojekt
hat das Verlosungsexemplar gewonnen,
herzlichen Glückwunsch!

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