Monatsarchiv: Dezember 2016

Energie geladen ins neue Jahr !!!

Autor Christof Lenzen wünscht allen Lesern von Bücherändernleben ein gesegnetes neues Jahr und stellt ein signiertes Andachtsbuch seines „Energie geladen“ für unsere Verlosung zur Verfügung.

 

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neukirchener aussaat, ISBN 978-3-7615-6337-3, Preis 14,99 Euro
Christof Lenzen: „Ich wage ein Bekenntnis am Anfang: Ich mag eigentlich keine Andachtsbücher. Ich habe manchmal welche gekauft, doch war letztlich immer irgendwie enttäuscht. Ich spürte in ihnen zu wenig roten Faden, zu wenig vom Autor, zu wenig Tiefe – wie soll das auch gehen in ein paar Zeilen pro Tag? Da bleiben meist eine nette Beispielgeschichte oder ein kluger Gedanke hängen. Nun sollte ich also ein Andachtsbuch schreiben… „
Christian Döring: „Energie geladen“ hat etwas sehr erfrischendes. Es ist mit biblischen Aufhängern versehen, super aktuell. Es nimmt die dringenden Themen auf, die uns im Alltag begegnen, egal ob Existenzsorgen oder Flüchtlingsproblematik. Lenzen nimmt kein Blatt vor den Mund. Er scheint einer der Theologen zu sein, die es nicht verlernt haben deutsch zu reden, einer der nicht mit theologischen Floskeln zum Weiterschlafen verführt, sondern zum Nachdenken anregt. So wie er seine Texte formuliert, für jeden Tag des Jahres einen, spricht er den Leser direkt an und dies kann zu einem Energie geladenen Durchstarten führen!
Christof Lenzen nimmt täglich Bezug auf konkrete biblische Texte. So ganz nebenbei wird dabei deutlich, auch die Menschen damals hatten Sorgen und Ängste, mir wird dabei ein Mal mehr bewusst, wie nah wir doch bei den Menschen der biblischen Zeit sind.
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Autor Christof Lenzen
Christof Lenzen: „Nach drei „normalen“ Büchern hat mich diese Aufgabe von Anfang an gereizt, zumal ich durch einige Jahre Radioandachten beim WDR geschult war. Dachte ich. Also: 365 mal 1800 Zeichen. Ich schrieb die ersten Andachten und war alles andere als zufrieden damit. Ich schrieb Andachten, wie ich sie eben nicht gelesen hätte. Gut, korrekt, aber ohne „Seelentiefe“.
Dann kam die Krise. Ich stürzte in einen Zerbruch hinein, in dessen Endphase ich mich jetzt beim Schreiben des Vorworts im April 2016 noch befinde. Diese Krise zerriss mein Leben und mein Herz mit mir bisher unbekanntem Schmerz. Ich beginne mich langsam davon zu erholen. Wie sollte ich nun die Andachten schaffen?
Ich schrieb. Nicht vom „grünen Tisch“, sondern nun ganz existentiell, aus eigenen Fragen, Schmerzen und manchmal auch Zweifeln heraus. Mein Schreiben wurde fast zu einer kleinen Therapie an Gottes Hand. Die äußere Krise verstärkte sich im Jahr 2015, so dass es mir die Luft zum Schreiben nahm. Zwei Monate Atemlosigkeit. Schließlich meine Bitte an den Verlag, doch das Erscheinungsdatum zu verlegen – doch dieses wurde liebevoll, aber klar abgelehnt. Zu Recht. Denn so zwang mich das Schreiben „müssen“ in die Got- tesbegegnung, vor der ich sonst manchmal geflüchtet wäre.“
 
So beginnt mein Andachtsbuch „Energie geladen“, das Christian hier vorstellt (danke!) und von dem ich gerne ein signiertes Exemplar zur Verfügung stelle. Ich verarbeite immer noch und bekomme von vielen Menschen die Rückmeldung, dass sie „Energie geladen“ gerade in ihrer energielosen Zeit berührt. Mir war und ist es wichtig, Evangelium weiterzugeben und allzu bekannte Bibelstellen gegen den Strich zu bürsten, wo die Geschichte sie glatt gemacht hatte. Ich hoffe, dass mir das an machen Stellen gelungen ist. „Energie geladen“ kann immer begonnen und verschenkt werden – es gilt 2017 genau wie 2018 und im August genauso wie zu Beginn eines Jahres. Ich bete darum, dass meine Gedanken aus schwerer Zeit in die Freiheit, Freude und ein wenig mehr Energie führen!“
Wer seinen Kommentar bis zum 10. Januar 2017 unter diesen Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil. Viel Glück!
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Heilig Abend 2016 – „… Gottes Liebe steht über allem.“

 

Die Autorin von „Die Feuerschreiber“ Claudia Schmid, Bücherändernleben und der fontis Verlag wünschen allen unseren Lesern einen gesegneten Heiligen Abend und eine friedliche Weihnachtszeit !

Claudia Schmid grüßr alle Leser von Bücherändernleben mit den folgenden Zeilen:

 

 

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Es ist Weihnachten 1521. Martin Luther hält sich immer noch auf der Wartburg verborgen. Philipp Melanchthon befindet sich mit seiner Ehefrau Katharina in der Wittenberger Stadtkirche. Kurz davor hat sie ihm eröffnet, ein Kind zu erwarten. Philipp ist dankbar, von Gott mit einem Kinde gesegnet zu werden und voller Vorfreude. Doch da geht ein Raunen durch die Reihen in der Kirche. Karlstadt, der für die heutige Predigt vorgesehen war, trifft endlich ein. Aber anstatt seines Priesterhabitus, den er sonst während der Messe trägt, erscheint er in weltlicher Kleidung und eilt so zur Kanzel. Nach seiner Predigt teilt er eigenmächtig Brot und Wein an alle Anwesenden aus, ganz gleich, ob man davor zur Beichte gewesen war oder gefastet hatte. In diesem Kapitel des Romanes „Martin Luther und Philipp Melanchthon: Die Feuerschreiber“ wird erzählt, wie Karlstadt während des Weihnachtsgottesdienstes eigenmächtig den Laienkelch eingeführt hat. Bisher hatte nur der Priester von dem Wein getrunken, nun nahmen jedoch alle den Kelch. Bei diesem Weihnachtsfest wurde mit alten Traditionen gebrochen, die Reformatoren setzten sich für ein „allgemeines Priestertum aller Gläubigen“ ein.

 

Weihnachten ist das Fest, mit dem Christen die Geburt des Heilands feiern. Gott liebt die Menschen so sehr, dass er seinen Sohn zu ihnen sandte und ihn für sie opferte. Der Glaube an den Erlösungstod des Heilands schenkt Erlösung, Gottes Liebe steht über allem. An den ruhigen Tagen ist auch Zeit für Besinnung. Wie ist mein Leben bisher verlaufen? Hat man alles verwirklicht, was man sich vorgenommen hat? Oder steht man an einem Neubeginn?

 

BücherändernLeben verlost nun drei Exemplare dieses Romanes über die beiden „Väter der Reformation“, die die Erneuerung der Kirche in Gang brachten. Wer seinen Kommentar bis zum 6. Januar 2017 unter diesem Beitrag postet, nimmt automatisch an unserer Verlosung teil.

Na dann ran an die Tastatur und friedliche, gesegnete Weihnachtstage ! ! !

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Christoph Fromm: Stalingrad

 

 

stalingrad-fromm

 

Rezension von Christian Döring:

Hat jemand die Meter an Kriegsliteratur gezählt? Gerade zum Thema Stalingrad wurde viel geschrieben. Christoph Fromm hat dieses Thema erneut aufgegriffen und wie die Gegenwart zeigt, ist dies nötig.

Mich hat der Held des Buches Hans von Wetzland sofort in seinen Bann gezogen. Der junge Mann und seine Kriegskameraden kämpfen für „Volk und Vaterland“ um Stalingrad. Langsam aber beständig dreht sich die Spirale von Tod, Grausamkeit, Unmenschlichkeit und Auslöschung menschlichen Lebens in unvorstellbare Höhen.

Bei all den Einsichten zu denen von Wetzland gelangt, hat mich die Szene mit dem russischen Kind sehr berührt. Von Wetzland zweifelt bereits an seinen militärischen Taten und deren Sinn, da trifft er auf dieses russische Kind. Er hört es sagen: Ihr habt hier nichts zu suchen. Das ist meine Stadt . . .

Für schwache Nerven ist dieses Buch nicht geschrieben. Christoph Fromm beschreibt Krieg in aller szenischer Grausamkeit. Da verliert mal eben jemand das abgefrorene Ohr und da wird einem anderen Kameraden der Leib auseinandergerissen und alle anderen werden Zeugen seines grausamen Todes.

Der Tod hinterlässt Spuren und dies auf allen Seiten. Fromm bringt Sätze die selbst alleinstehend das Hirn des Lesers zum Nachdenken bringen sollte. Hier nur zwei Beispiele:

“ … als hätte ein sadistischer Gott zu seinem Vergnügen den Lauf der Zeit angehalten.“

„Wer überleben wollte, musste Spaß am Töten haben.“

Das Thema Krieg ist längst nicht mehr so weit von uns entfernt wie noch vor wenigen Jahren. Junge Deutsche ziehen bereits wieder freiwillig in den Krieg, unter anderem zum IS oder in die Ukraine. Bevor sie sich auf den Weg machen, sollten sie dieses Buch lesen, ich bin mir sicher es wird Folgen haben!

Primero, ISBN 978-3-981-09438-1, Preis 24,90 Euro

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Martin Dreyer: Der vergessene Jesus

 

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Rezension von Christian Döring:

Martin Dreyer hat wieder mal zugeschlagen. Der Mann der klaren Worte
tritt allen auf den Schlips, egal ob Protestanten, Katholiken oder Freikirchen.

Es sollte sich jedoch niemand beschweren über dieses Buch, denn
Martin Dreyer ist bekannt für Sichtweisen, die vielleicht ein wenig aus dem
Rahmen fallen, von der Wahrheit aber nicht weiter entfernt sind, als das
was wir gelehrt bekamen oder glauben. In einigen Fällen zeigt der Autor
in seinem Buch sogar auf, an genau welcher Stelle Menschen Jahrhunderte
nach Jesus die Glaubensschrauben ansetzten und Sichtweisen mit
Bedacht und Vorsatz aus Eigennutz änderten.

Wer ist denn nun der vergessene Jesus? Wie war er wirklich? Ein Schönling
dem die Frauen nachliefen? Ein Partyheld?

Beim Lesen denke ich mir hin und wieder: Auweia Martin, jetzt gehst du
aber einen Schritt zu weit. In einigen Fällen schafft Dreyer es jedoch dann
mich zum Überlegen zu bringen. In anderen Fällen würde ich gern herzhaft
noch lange mit ihm diskutieren. So gut wie alle Themen nimmt sich der
Autor vor: Sex, Frieden, Geld . . .

Für seriöse Christen, die nicht so schnell in Ohnmacht fallen ist dieses
Buch genauso geeignet, wie auch für Leser, die einfach nur von der
Person des Jesus fasziniert sind!

(Bleibt die Bewertung mit den vermaledeiten Amazonsternen die
abgegeben werden muss. Was bewerte ich? Die inhaltlichen
Übereinstimmungen mit meinen Ansichten? Dann würde ich drei
oder vier Sterne vergeben. Wenn ich den Unterhaltungswert und
die gute Lesbarkeit beachte, bekommt dieser Titel volle Punktzahl.
Letztlich ziehe ich keinen Stern ab, weil ich mich nicht dazu
hinreißen lassen möchte, Glaubensansichten eines Anderen
zu bewerten.)

Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-08530-2, Preis 19,99 Euro

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